Mit Muß kommt man auch fern. Im großen

6 Giugno 2010 da tonja

Mit Muß kommt man auch fern. Im großen Wasser fängt man große, im kleinen Wasser gute Fische. Er trägt die Kirche ums Dorf. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht. Wer die Gelegenheit versäumt, dem weist sie den Hintern. Wo zwei wetten, muß einer verlieren. Ein grindiger Bock ist einer goldenen Ziege wert. Man ißt, um zu leben, und lebt nicht, um zu essen. In bösen Räten ist das Weib des Mannes Männin. Was geschehen soll, Das fügt sich wohl. Von lautern Brunnen fließen lautre Wasser. Lobe den Narren, so schwillt er. Aus einer argen Hur wird selten ein gut Eheweib. Armer Leute Reden gilt nicht. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wer ertappt wird, muß das Bad austragen. Faulert muß zerrissen gehn. Lauter Lappen Gibt neue Kappen. Je mehr einer trinkt, je mehr ihn dürstet. Der Rauch in meinem Hause ist mir lieber als des Nachbarn Feuer. Von großer Arbeit starben die Pferde. Wer sich ertränken will, der soll sich in einem lautern Wasser ertränken. Tugend macht edel, aber Adel gibt keine Tugend. Freundschaft ist des Lebens Salz. Es liegt in einem Eimer Wein viel Ehre. Er läßt den Schwanz hängen wie ein begossener Hund. Vergiß das Beste nicht! Ein Eid hebt den andern auf. Wer mehr hinter die Pferde legt als vor sie, der füttert nicht lange. Schenkt man dir die Kuh, Lauf mit dem Halfter zu. ..

Unnötiger Verzug bringt keinen Vorteil. Wenn man selber

2 Giugno 2010 da tonja

Unnötiger Verzug bringt keinen Vorteil. Wenn man selber nicht hangen will, muß der Hund die Wurst gestohlen haben. Dienst wird um Dienst zu Haus geladen. Der Krämer wird länger leben wie seine Elle. Ein jeder ist seines Gutes mächtig. Nichts sieht einem gescheiten Manne ähnlicher als ein Narr, der das Maul hält. Dünn geschlagen ist bald geschliffen. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken. Wo einer weise ist, sind zweie glücklich. Hundert Pfund Sorgen Bezahlen kein Lot Borgen. Wer Böses tut, daß Gutes draus komm’, Ist er kein Schalk, ist er doch nicht fromm. Geschenkt Gut ist ehrlich Gut. Die besten Käse werden von den Mäusen angefressen. Eine Hand voll Gewalt ist besser als ein Sack voll Recht. Kommst du heute nicht, so kommst du morgen. Er ist Meister, wenn sie nicht daheim ist. Bist du ein Geier, so warte aufs Aas. Glück macht Freunde, aber Not bewährt sie. Das reichste Kleid Ist oft gefuttert mit Herzeleid. Allzugerecht Tut unrecht. Traue dem Landfrieden nicht. Dem Dreisten und dem Schalk gib gleiches Stück. Wenn Lieber kommt, muß Leider weichen. Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten. Mein und Dein Bringt alles Unglück herein. St. Georg und St. Marks Drohen viel Args. Lauf hin, wohin du willst, du wirst überall den Wirt daheim finden. Kommt Zeit, kommt Rat. Es ist gut, den Schnitt an fremdem Tuche lernen. Die Zunge ist der falscheste Zeuge des Herzens. Der Greis Verkehrt selten seine Weis. Wo es mich juckt, da darf ich nicht krauen. Viel kleine Regen machen einen Platzregen. Wer sich nicht läßt raten, Sitzt am Tisch und verschläft den Braten. Die zu hastig vorwärts treiben, Müssen endlich hinten bleiben. Wer den andern jagt, wird auch müde. Armen geben ist gewisse Einnahme. Du arme Gerechtigkeit, Liegst im Bett und hast kein Kleid! Argwohn riecht den Braten, eh’ das Kalb geschlachtet ist. Neue Lieder singt man gern. -

Dem Hennengreifer ist eine rechte Frau nicht hold.

30 Maggio 2010 da tonja

Dem Hennengreifer ist eine rechte Frau nicht hold. Erziehst du dir einen Raben, So wird er dir ein Aug ausgraben. Ist der April auch noch so gut, Schneit’s dem Bauern auf den Hut. Kundschaft verderbt manchen Mann. Er hat nur zwei Hände, eine zum Nehmen, eine zum Behalten, die zum Geben fehlt ihm. Er ist in der Kluppe wie eine Laus zwischen zwei Daumen. Der Adler heckt keine Zeislein. Das Interim Hat den Schalk hinter ihm. Wenn das Weib die Töpfe zerbricht und der Mann die Krüge, so gibt es viel Scherben im Haus. Laß den Karren stehen, er kirret sonst. Wie man glaubt, so geschieht einem. Wo Lex voran, Da Fraus Gespann. Drei Dinge treiben den Mann aus dem Hause, ein Rauch, ein übel Dach und ein böses Weib. Es ist kein Häuslein, Es hat sein Kreuzlein. Er segnet sich zuerst wie die Pfaffen. Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück. Zahltag kommt alle Tag. Zuviel muß bald brechen. Es ist ein gut Pfand, das seinen Herren löst. Wer gut schmeert, Der gut fährt. Rauch vertreibt die Bienen, Sünde die Engel. Herodes und Pilatus sind gute Freunde. Schweigst du stille, So ist’s dein Wille. Wer viel liest und nichts behält, ist wie wer jagt und niemals fängt.

Besser in die Faust als ins Gesicht lachen.

21 Maggio 2010 da tonja

Besser in die Faust als ins Gesicht lachen. Besser ein Flick denn ein Fleck. Des einen Nein gilt so viel als des andern Ja. Alle Welt hat nur einen Willen: daß es ihr wohlgehe. Oft essen die Eltern Holzäpfel, davon den Kindern die Zähne stumpf werden. Schimmelig Geld macht edel. Kein Harnisch schützt wider den Tod. Angenommene Weis Zergeht wie Eis. Böse Schuldner kriechen den Weibern unter den Pelz. Wer nicht auszieht, kommt nicht hei* * Vor Geld fallen Baals Brüder Wie vor dem goldnen Kalbe nieder. Wer sie bäte, Wer weiß, was sie täte? Die Hand, so den Eid aufnimmt, kann ihn auch erlassen. Glück ist blind und macht blind. Der jüngste Bodmereibrief geht allen andern dergleichen vor. Es mindert sich wie der Kot zu Weihnachten. Stiche, die nicht bluten, tun weher denn andre. Die Pfarrer bauen den Acker Gottes und die Ärzte den Gottesacker. Ade, Lieb, ich kann nicht weinen: Verlier ich dich, ich weiß noch einen. Was man nicht erlernt, kann man erwandern. Pfeffer, Kappe und Kalk Verdecken manchen Schalk. Wer bei Tisch was vermag, Kann auch werken den ganzen Tag. Den Prozeß mit Wein begießen hilft. Schöner Jungfer ohne Geld Sind der Freier viel bestellt. Wenn man den Hund schlagen will, so hat er Leder gefressen. Die einem drohen, wollen einem nichts tun. Wer das Wenn erstiegen, Sieht das Aber liegen. Hast du einen Edelmann zum Meier, So bekommst du weder Zinsen, Hühner noch Eier. Trauern Kann nicht lange dauern. Der Leider behält das Land. Hüte dich vor jenen, so zwei Zipfel haben. Gott pflegt Schälke mit Schälken zu strafen. Man muß dem Teufel auf den Schwanz treten. Ohne Wein und Brot Leidet Liebe Not. Bei Weisheit muß eine Torheit sein. Vier Füße mit einem weißen Zeichen Dürfen keinen Zoll abreichen. Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet. Des Teufels Mehl wird zu Grüsch. Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug. Mißtrauen Macht fleißig schauen. Bei dem Freunde halte still, Der dich nur, nicht das Deine will. Wir können nicht alle Bischof werden, man muß auch Bader haben. Wo ich aß und nicht trank, Da weiß ich keinen Dank. Betrug Ist der Krämer Wagen und Pflug. Wer sich zu Frommen setzt, der steht bei Frommen auf. ..

Ist der Kranke genesen, So zahlt er ungern

11 Maggio 2010 da tonja

Ist der Kranke genesen, So zahlt er ungern die Spesen. Paule, du rasest! Es ist kein Hafen so schön, man findet einen so schönen Deckel. Jedermanns Gesell ist niemands Freund. Kennst du einen, so kennst du alle. Auf Allzuviel und Zwerge Stirbt weder Leh’n noch Erbe. Er brockt mehr ein, als zehn ausessen können. Mit Zeit und Weile kommt man nach Rom. Willst du ‘nen Schalk fangen, so stell ‘nen Schalk in die Lücken. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß. Arg läßt ärger Kind. Wo der Fuchs liegt, da tut er keinen Schaden. Viel Werfen bringt allerlei Würfel. Eine Hand voll Gewalt ist besser als ein Sack voll Recht. Im Märzen Spart man die Kerzen. Was einer nicht backt, das braut der andre. Mönch und Nonnen gehören zusammen. Geld her, klingen die Glocken, wennschon der Pfaff tot ist. Trunkner Mund Verrät des Herzens Grund. Die Glückseligen sterben beizeiten. Alte Leute sind zweimal Kinder. Wo Edelleute sind, da sind auch Hasen. Jeder meint, er habe das größte Kreuz. Glücklich ist, Wer vergißt, Was nicht mehr zu ändern ist. Kandel und Andel Bringen einen bösen Wandel. Gold macht taub, Glück macht blind. Zum Verlieren ist nichts besser als Vergessen. Die Hure kommt schnell ins Haus, Aber langsam heraus. Haben ist haben, aber kriegen, das ist die Kunst! Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt. Er hat keinen Löffel dabei zu waschen. Rosen kann nicht jedermann brechen. Jeder fege vor seiner Türe. Auf einen bösen Tag gehört ein guter Abend. Tu wohl, sieh nicht wem, Das ist Gott angenehm. Was hilft der Titel Ohne den Kittel? Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei. Im Finstern ist gut mausen. Hunde pissen und Weiber weinen, wann sie wollen. Würfelspiel ist nicht Andacht. Er heißt und bleibet Hans, Lebt mit der wilden Gans Ohn Sorgen um die Wette, Spät auf und früh zu Bette. Rufe nicht Fisch, du habest ihn denn bei den Kiefern. Jugend schadet der Weisheit nicht. Wenn man zu Nacht in den Spiegel schaut, so sieht der Teufel mit hinein. Liebe überwindet alles. Die Jugend soll erwerben, was das Alter verzehrt. Wenn der Sack kommt, wirft man den Beutel hinter die Kiste. Auch die besten Händel sind nichts nütz. Wer ’s Glück hat, führt die Braut heim. Der Neuling folgt jähen Räten. Halt Maß im Salzen, Doch nicht im Schmalzen. Alte Leute sitzen gerne warm. Wer Unglück gekostet hat, weiß, wie’s einem andern schmeckt. Wir wollen’s in den Kamin schreiben, wo’s die Hühner nicht auskratzen. Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär’ an einer genug. Kraut und Rüben Haben mich vertrieben: Hätt’ meine Mutter Fleisch gekocht, so wär’ ich bei ihr blieben. Er malt weiß und schwarz aus einem Tiegel. Wenn man anfängt zu kriegen, So fängt man auch an zu lügen.

Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.

9 Maggio 2010 da tonja

Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche. Kinder schöpft man nicht aus Brunnen. Du bist ein Narr und kannst nicht geigen, Du hast ein Maul, das kann nicht schweigen. Laß mich mit dir laufen, sagt die Schneck zum Boten. Handel Hat Wandel. Dieses Jahr wächst wenig Wein - auf dem Schwarzwald. Armut sucht neue Wege. Späte Saat Kommt mit Rat. Wer rät, der gibt nichts. Unfall will seinen Willen haben. Lebend’ger Mann, lieber Mann. Fahrende Hab acht nicht für eigen. Ein klarer Tag vertreibt viel düstre Tage. Was von Huren geboren, Ist zu huren erkoren. Die Henne, die zu früh gackert, legt auf den Tag ein Windei. Einem ehrlichen Mann tut keine Wunde so weh als eine Ohrfeige. Ehrenwort ist drum kein wahr Wort. Wer wohl zufrieden ist, ist wohl bezahlt. Kinder sind einem nicht am Schienbein gewachsen. Besser albern und fest als schön und kraus. Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht. An armer Leute Hoffart wischt der Teufel den A-. Der Mann ist nicht besser als sein Wort. Frage nicht, wie, sondern was man redet. Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. Der Bauer ist nicht zu verderben, man hau’ ihm denn Hand und Fuß ab. Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz. Bewährter Freund, versuchtes Schwert, Die sind in Nöten Goldes wert. Wir wollen sehen, sagt der Blinde. Dreckdorf, Speckdorf. Gehorsam macht fromm. Der Sieg ist zu grob, Der mit Blut liegt ob. Gott verläßt keinen Schwaben. Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich. Wenn man die Treppe scheuert, fängt man von oben an. Bevor die Mädchen flücke, Sind sie voller Tücke. Wer das Handwerk versteht, verrät (beschämt) den Meister nicht. Hör und sei nicht taub, Aber langsam glaub. Je länger, je ärger, Je älter, je kärger. Met Verlöf K- de Buuren de Höf. Die Marterwoch laß still vergehn, Dein Heiland wird schon auferstehn. Unmäßigkeit macht arm, träg und krank. Keinem gelüstet es, sein Haar zum Raufen herzugeben. Wen das Glück in die Höhe hebt, den will’s werfen. Heut ein Schuldner, morgen ein Zahler. Der Bock traut der Geiß, Was er selbst wohl weiß. l* Wer den Boden im Wasser nicht sieht, der lasse den Fuß heraus. Wer’s lang hat, läßt’s lang hangen. /

Weiber sind unrichtige Uhren. Geduld ist die Seelenspeis.

9 Maggio 2010 da tonja

Weiber sind unrichtige Uhren. Geduld ist die Seelenspeis. Man kann alles, was man will. Es verdirbt viel Weisheit in eines armen Mannes Tasche. Besser ein Schädel als ein Schaden. Titel kostet kein Geld. Man sieht nicht in den Magen, Wohl aber auf den Kragen. Man muß sich nicht in die Karte sehen lassen. Wer Rosen nicht im Sommer bricht, Der bricht sie auch im Winter nicht. Der Übeltäter Tod ist des Frommen Gnade. Spielen ist keine Kunst, aber aufhören. Wer baß kann, der tue baß. Böser Heller, so einen Gulden schadet. Hüte dich vor Kann nicht. Mach dich nicht zu hoch, die Tür ist nieder! Ein Messer wetzt das andre. Kurzes Holz Ist des Bauern Stolz. Da man schrieb der Edel und Fest, Da stund die Sach am allerbest, Da man schrieb Hochgeboren, Da war Hopf und Malz verloren. Das dicke Ende kommt nach. Süßer Gesang hat manchen Vogel betrogen. Wer bringt, ist willkommen. Der Tod macht alles gleich, Er frißt Arm und Reich. Halte Maß und gedenk ans Ende! Es wird ihm in die Blüten regnen. Wenn die Sonne scheint, nimm den Mantel mit auf die Reise. Cras, cras ist der Raben Sang. Man soll den Esel nicht übergürten. Wer das Übel flieht, den verfolgt es. Was du nicht willst, daß dir geschicht, Das tu auch einem andern nicht. Das Glücksrad geht um. Schöner Jungfer ohne Geld Sind der Freier viel bestellt. Alte soll man ehren, Junge soll man lehren, Weise soll man fragen, Narren vertragen. Guter Keller, halber Brauer. In der Armut lernt man Freunde kennen. Zwiebeln trägt man hin, Knoblauch bringt man wieder. Was liebt, das betrübt, Was herzt, das schmerzt. Narren sind auch Leute. Wie die Pfeife, so der Tanz. Pfaffen und Weiber vergessen nicht. Allzeit gewinnen macht verdächtig, Allzeit verlieren macht verächtlich. Wirf die Stube nicht zum Fenster hinaus. So kommt Gottes Wort in Schwung, sagte der Teufel und schmiß die Bibel über den Zaun. Es ist gut Narren fressen, aber bös verdauen. Armut schändet nicht, aber Laster schänden. Die Katze will auch Bratwürste. Es gibt mehr alte Weintrinker als alte Ärzte. Geloben ist adelig, halten bäurisch. Warum? Darum. Wenn man einem übelwill, Find’t man der Axt leicht einen Stiel. Rheinleute, Weinleute. Barmherzige Mütter ziehn grindige Töchter. Schlechter Anfang Gewinnt Krebsgang. Wenn’s ein Maul hätte, so biss’ es dich. Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen. Eines Hufeisens willen verdirbt oft ein Pferd. Gegeben Gut gehört sich viel. Kleine Geige ist oft mit einem Fidelbogen nicht zufrieden. Kein Pfaffenrock so heilig, der Teufel schlüpft hinein. ..

Trauwohl stahl die Kuh aus dem Stall. In

28 Aprile 2010 da tonja

Trauwohl stahl die Kuh aus dem Stall. In den Zaum beißen hilft nicht. Groß Glück hält nicht lange Farbe. Es ißt sich am besten, wo der Kessel über dem Herde hängt. Böser Pfennig, zugesagt und nicht bezahlt, schadet zwei. Er hat ein Maul, man sollte besch- Windeln drin waschen. Wer viel schimmlig Brot ißt, wird alt. Wer Linden pfropfet auf den Dorn, Hat an beiden sein Recht verlorn. Im Hause des Gehängten sprich nicht vom Strick. Von Dräuen stirbt man nicht. Wer Unglück sät, will Unglück ernten. Man soll sein Licht nicht untern Scheffel stellen. Besser stehlen denn zeugen. Wer nicht paßt auf den Tisch, muß essen, was übrigbleibt. Die sich oft der Ehre wehren, Wollen sich der Ehre näh’ren. Sei eine Schneck im Raten, Ein Vogel in Taten. Ließen wir die Güsse, So ließen uns die Flüsse. Stricke den Sack zu, wenn er auch nicht voll ist. Der Esel will’s mit dem Löwen aufnehmen. Vertragenen Hader soll man nicht wieder anregen. Es geschieht ihm wie dem Hündchen von Bretten. Wenn man den Sack aufbindet, so sieht man, was drin ist. Im siebenten Grade endet die Sippe. Durch Tiefen zu fahren, muß der Knecht voran. Wer seinen Satz gewinnt, hat nicht übel gespielt. In Marbach sind gute Gesellen. Wein, Weiber und Würden ändern den ganzen Menschen. Die Schemel wollen auf die Bänke steigen. Recht tun verliegt sich nicht. Leichte Bürden werden ferne schwer. Garaus macht böse Hosen. Es ist kein Mann so klug vom Rat, Der nichts von einem Gecken hat, Jedoch ist der ein kluger Mann, Der seinen Geck verbergen kann. Er hat wohl was, wenn der arme Kaiser nur was hätte. Ein Trunk auf einen Salat Schadet dem Doktor einen Dukat, Ein Trunk auf ein Ei Schadet ihm zwei. Ein ungerechter Pfennig frißt zehn andre. Beizeiten auf die Zäune, so trocknen die Windeln. Wenn der Guckuck Eier legt, so muß ein fremdes Nest herhalten. Das Blättchen hat sich gewandt. Und ich! sagt der Narr. Der Schenker ist gestorben, der Henker lebt noch. Willst du nicht, so mußt du wohl. Für die Schüssel die Flasche. Wer stille liegt, der ist tot. Wasser ist das stärkste Getränk, es treibt Mühlen. Wagen gewinnt, Wagen verliert. Zwei Fliegen mit einem Schlag. Alter Schaden blutet leicht. Wo der liebe Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben. Errare humanum, sagte der Hahn und trat die Ente. Erst prächtig, jetzt verächtlich. Schelm und Dieb der letzte. Wer einem was geben will, soll nicht erst fragen, ob er’s haben wolle. Bist du leer im Beutel, So ist alles eitel. Der Amboß erschrickt vor dem Hammer nicht. Grobe Säcke muß man nicht mit Seide zunähen. Fischen un Jagen Git hungrige Magen Un fludrige Blagen. ..

Doktor Luthers Schuhe sind nicht jedem Dorfpriester gerecht.

26 Aprile 2010 da tonja

Doktor Luthers Schuhe sind nicht jedem Dorfpriester gerecht. Entbehr und genieße. Am Lande ist gut schiffen. Je süßer der Wein, je saurer der Essig. Niemand kann dem Tod entlaufen. Regnet es nicht, so tropft es doch. Sünden werden vergeben, aber die Strafe folgt nach. Böses läßt sich leicht verrichten, Aber nicht leicht wieder schlichten. Hungriger Bauch singt einen bösen Alt. Das Ei will klüger sein als die Henne. Werden die Tage länger, So wird die Kälte strenger. Was liebt, das betrübt, Was herzt, das schmerzt. Die Scheide fürchtet keinen Degen. Hast du Geld, so spiel, Hast du keins, so stiehl. Alte Karren Gerne knarren. Der Pole würde eher am Sonntag ein Pferd stehlen als am Freitag Milch oder Butter essen. Zu Anfang oder End Der März sein Gift entsend’t. Flüchtig Mann, schuldig Mann. Das Wetter erkennt man an dem Wind (Den Vater an dem Kind, Den Herrn an dem Gesind). Gäb’ es keine Narren, so gäb’ es keine Weisen. Ohne Wein und Brot Leidet Venus Not. Ehrt eure Kleider, sie ehren euch wieder. Je mehr der Teufel hat, je mehr will er haben. Was bald reif, Hält nicht steif. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt. Wenn man vom Wolfe redet, guckt er über die Hecke. Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt. Eigenlob stinkt, Eigenruhm hinkt. Man muß die Haut nicht eher feilbieten, als bis man den Bären hat. Am Ende weiß man, wieviel es geschlagen hat. Der Teufel ist unsres Herrgotts Affe. Die Rosse fressen den Hafer, die ihn nicht verdienen. Frisch Geld, Frischer Held. Huren und Buben kommen ungerufen. .

Er klagt sich wie eine rinnende Pfanne. Steter

25 Aprile 2010 da tonja

Er klagt sich wie eine rinnende Pfanne. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand. Dünkel geht auf Stelzen. Von Betteln wird man nicht arm, nur unwert. Wenn ein neuer Heiliger kommt, so vergißt man der alten. Eintracht trägt ein. Hüte dich vor dem Hintersten, der Vorderste tut keinem was. Was nicht scheint, das gilt nicht. Einfalt hat einen Teufel betrogen. Der ist ein Narr, der sich nimmt an, Was er nicht vollbringen kann. Der Magen ist ein offener Schaden. Jahre lehren mehr als Bücher. Besser, es fresse mich ein Wolf als ein Schaf. Besser totgefressen als totgefochten. Von Dräuen stirbt man nicht. Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus. Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte. Ein Stück Brot in der Tasche ist besser als eine Feder auf dem Hut. Wer schenken will, der schenke was Guts, so weiß man’s ihm Dank. Ein Unglück tritt dem andern auf die Fersen. Spaß muß sein, sagte Hans und kitzelte Greten mit der Mistgabel. Mancher ist hochgeboren und nicht hocherkoren, mancher hocherkoren und niedergeboren. Zufrieden sein ist große Kunst, Zufrieden scheinen bloßer Dunst, Zufrieden werden großes Glück, Zufrieden bleiben Meisterstück. Verliebte Köchin versalzt die Speisen. Der zuerst gewann, Wird zuletzt ein armer Mann. Er bläst warm und kalt aus einem Munde. Stiche, die nicht bluten, tun weher denn andre. Alte Böcke, steife Hörner. Verbotne Frucht schmeckt am besten. In Hoffnung schweben Macht süßes Leben. Wenn Gras wächst im Januar, Wächst es schlecht das ganze Jahr. Liebe wird durch Lieb erkauft. Die Leute geben der Tugend die Hände, aber nicht das Herz. Wüßt’ ein Mensch recht, wer er wär’, Er würde fröhlich nimmermehr. Arbeit hat allezeit Vorrat. Grobheit und Stolz Wachsen auf einem Holz. Daß Gott erbarm’! Sieben Suppen und keine warm. Es ist nicht not, daß man die Schafe frage, die Wolle gilt! Es ist bald um einen Menschen geschehen und kostet so viel zu erziehen. Darauf ist gut warten, aber übel fasten. Lobe die See und bleib auf dem Lande. Gott läßt sich seine Uhr von keinem Menschen stellen. Wirb, Das Glück ist mürb. Heute Herr, morgen Knecht. -