Wohlgetan Ist viel getan. Wer mit den Wölfen
Wohlgetan Ist viel getan. Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Komm her und tu mir nichts. Drei Dinge leiden keinen Genossen: Regiment, Liebe, Geheimnis. Man soll es bei den alten Löchern lassen. Glück macht Freunde, Unglück prüft sie. Sei nicht eigensinnig wie Hans, der sollte an den Galgen und wollte nicht. Je näher dem Brunnen, je frischer das Wasser. Dem Zornigen soll man das Schwert nehmen. Es ist kein Baum so glatt, er hat einen Ast. Wie Haus so Gast, wie Gast so Kost. Wenn der Guckuck Eier legt, so muß ein fremdes Nest herhalten. Es ist gut genug, bis es besser wird. Wenn das Aug nicht sehen will, So helfen weder Licht noch Brill. Vereinte Macht bricht Burg und Strom. Redlichkeit lobt jedermann, Jedoch läßt man sie betteln gahn. Lieber die Motten in den Kleidern als die Ehre in Schuldscheinen. Mit den Narren baut man den Weg. Krankheit kommt libratim Und geht hinweg unciatim. Wer einen Eid bricht, lästert Gott. Wenn das Dorf brennt, so steht des Pfaffen Haus in Rauch. Eigene F- riechen wohl. Jäger, Fischer und Hahnreie müssen viel Geduld haben. Auf Allzuviel und Zwerge Stirbt weder Leh’n noch Erbe. Wie einer handelt, so sagt man ihm nach. Brauche, was du willst, und gewarte, was Gott will. Der Unschuldige muß viel leiden. Rot Haar ist entweder gar fromm oder gar bös. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Unglück ist leichter zu tragen als Wohltat. Tiere sind auch unseres Herrgotts Kostgänger. Das ist gehüpft wie gesprungen. Vom Hörensagen leugt man viel. SpeyrerWind, Heidelberger Kind und Hessenblut Tun selten gut. Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein Geld haben. Gewalt geht vor Recht (Das klagt manch armer Knecht). Wer seine Frau lobt und sein Kompost, der wär’ sie beide gerne los. Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen. Ein Ding freundlich auslegen ist eines frommen Gemüts. Was man genug hat, dessen wird man satt. Nach der Violine läßt sich gut tanzen, sagte der Bauer, da kriegt’ er einen Schinken. Der Hahn kann nicht so viel zusammentragen, als die Henne verscharren mag. Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er. Drei Dinge sind nicht zu ermüden: ein Knab auf der Gassen, ein Mädchen beim Tanz, ein Pfaff im Opfer. Zu den erschlagenen Franken gehört eine große Hölle. Lügen zerschmelzen wie Schnee. Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen. Sieh ihm auf die Hände, du brauchst ihm auf die Füße nicht zu sehen. Nimmt der Wein den Kopf dir ein, Sind auch die Füße nicht mehr dein. Zu einem lebendigen Menschen muß man sich Gutes und Böses versehen. Dankbar sein Bricht kein Bein. Stehende Wasser werden endlich faul und stinkend. Die Katze frißt gern Fische, sie will aber nicht ins Wasser. Der Kranke spart nichts als die Schuhe. Der Wetzstein schärft die Messer und bleibt selber stumpf. -