Liebe kann viel, Geld kann alles. Für Trauern
Martedi, 30 Marzo 2010Liebe kann viel, Geld kann alles. Für Trauern hilft kein Saitenspiel. Bei Hofe gibt man keine Beine. Kommt die Hur ins Herz, so kommt sie auch in den Säckel. Weiber findet man nimmer ohne Rede. Wer ausreist, weiß wohl seine Ausfahrt, aber nicht seine Wiederkunft. Schöne Worte machen den Gecken fröhlich. Müde Ochsen treten hart. Baden Wendet nicht allen Schaden. Der Koch muß seines Herren Zunge haben. Wenn der Dreck zum Pfeffer wird, beißt er am stärksten. Mäßigkeit erhält den Leib. Reuling wird dich beißen. Bei Geld ist gut wohnen. Was man in ein unsauber Faß gießt, das säuert bald. Wer früh nicht rast, der rast spät. Ohne Wissen, ohne Sünde. Dem Übel soll man entgegen gehn und stehn. Wer die Feigen frißt, muß sie wieder speien. Früher Witz, baldiger Aberwitz. Wo man das Placebo singt, da muß die Wahrheit zurückstehen. Narren reden, was ihnen einfällt. Ehrkauf, Reukauf. Sanftmut Macht alles gut. Man kann dem Alter vorlaufen, aber nicht vorraten. Er stirbt sine lux sine cru* * Putzen wollen alle den Dacht (Docht), aber keiner will Öl zugießen. Da liegt der Käse, was gilt die Butter? Unbekannte Kälber lecken auch einander. Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will. Allzuscharf macht schartig. Wie sich Bartelmäus hält, So ist der ganze Herbst bestellt. Der da hat keine Mühe, Dem gibt man die Kühe, Und der da hat die Mühe, Dem nimmt man die Kühe Und gibt ihm die Brühe. Wenn einer gähnt, so gähnen sie alle. Die ältesten Briefe gehen vor. Gruß kommt von Hofe. Lieber Kot stinkt nicht. Lob wird manchem toten Mann, Der Lob im Leben nie gewann. Pfaffengut, Raffgut. Vergeben ist nicht vergessen. Hunger macht hart Brot zu Lebkuchen. Wer mit will trinken, Muß mit klinken. Zeit gebiert Wahrheit. Wer ein säugendes Kind hat, der hat eine singende Frau. Geborstener Hafen bricht zuletzt. Ein stumpf Messer ist keiner samtnen Scheide wert. Wer wissen will, was Wucher fresse, Der fahr’ nach Frankfurt auf die Messe. Gut Leben und gesunde Tage Stehen nicht in einem Hage. Der Fisch will schwimmen. Wenn die alten Gäule gehend werden, so ist kein Halten. Es unterbleibt manch guter Kauf aus Mangel des Geldes. Auf ein Ei gehört ein Trunk, Auf den Apfel ein Sprung. Der Glaube macht selig. Zeit, Ebbe und Flut wartet auf niemand. .