Archivio per Marzo, 2010

Liebe kann viel, Geld kann alles. Für Trauern

Martedi, 30 Marzo 2010

Liebe kann viel, Geld kann alles. Für Trauern hilft kein Saitenspiel. Bei Hofe gibt man keine Beine. Kommt die Hur ins Herz, so kommt sie auch in den Säckel. Weiber findet man nimmer ohne Rede. Wer ausreist, weiß wohl seine Ausfahrt, aber nicht seine Wiederkunft. Schöne Worte machen den Gecken fröhlich. Müde Ochsen treten hart. Baden Wendet nicht allen Schaden. Der Koch muß seines Herren Zunge haben. Wenn der Dreck zum Pfeffer wird, beißt er am stärksten. Mäßigkeit erhält den Leib. Reuling wird dich beißen. Bei Geld ist gut wohnen. Was man in ein unsauber Faß gießt, das säuert bald. Wer früh nicht rast, der rast spät. Ohne Wissen, ohne Sünde. Dem Übel soll man entgegen gehn und stehn. Wer die Feigen frißt, muß sie wieder speien. Früher Witz, baldiger Aberwitz. Wo man das Placebo singt, da muß die Wahrheit zurückstehen. Narren reden, was ihnen einfällt. Ehrkauf, Reukauf. Sanftmut Macht alles gut. Man kann dem Alter vorlaufen, aber nicht vorraten. Er stirbt sine lux sine cru* * Putzen wollen alle den Dacht (Docht), aber keiner will Öl zugießen. Da liegt der Käse, was gilt die Butter? Unbekannte Kälber lecken auch einander. Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will. Allzuscharf macht schartig. Wie sich Bartelmäus hält, So ist der ganze Herbst bestellt. Der da hat keine Mühe, Dem gibt man die Kühe, Und der da hat die Mühe, Dem nimmt man die Kühe Und gibt ihm die Brühe. Wenn einer gähnt, so gähnen sie alle. Die ältesten Briefe gehen vor. Gruß kommt von Hofe. Lieber Kot stinkt nicht. Lob wird manchem toten Mann, Der Lob im Leben nie gewann. Pfaffengut, Raffgut. Vergeben ist nicht vergessen. Hunger macht hart Brot zu Lebkuchen. Wer mit will trinken, Muß mit klinken. Zeit gebiert Wahrheit. Wer ein säugendes Kind hat, der hat eine singende Frau. Geborstener Hafen bricht zuletzt. Ein stumpf Messer ist keiner samtnen Scheide wert. Wer wissen will, was Wucher fresse, Der fahr’ nach Frankfurt auf die Messe. Gut Leben und gesunde Tage Stehen nicht in einem Hage. Der Fisch will schwimmen. Wenn die alten Gäule gehend werden, so ist kein Halten. Es unterbleibt manch guter Kauf aus Mangel des Geldes. Auf ein Ei gehört ein Trunk, Auf den Apfel ein Sprung. Der Glaube macht selig. Zeit, Ebbe und Flut wartet auf niemand. .

Wenn nicht, wie wir wollen, so doch, wie

Lunedi, 29 Marzo 2010

Wenn nicht, wie wir wollen, so doch, wie wir können. Kurzes Haar ist bald gebürstet. Die Kirche wird nicht in Anschlag gebracht. Viele Teile, schmale Brocken. Er ist aus Saulus worden ein Paulus. Viel Gaben Muß der Ehstand haben. Die Schwaben fechten dem Reiche vor. Die Rute bricht kein Bein entzwei. Lerchen lassen sich nicht unterm Hütlein fangen. Spöttertor steht jedem offen. Müßiggang macht endlich traurige Arbeit. Allzuklug macht närrisch. Willst du nicht, so mußt du wohl. Kunst will Geräte haben, sagte jener, da kämmt’ er sich mit der Mistgabel. Er übersieht’s wie der Blinde das Dorf. Wohl vorgehen macht wohl folgen. Er bessert sich wie der Pelz im Waschen. Er ist so klug, er hört das Gras wachsen. Spitznase, Übel Base. Wider den Stachel ist bös lecken. Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt. Hunger ist ein guter Redner. Schweigen schadet selten. Er riecht nach Moschus wie der Teufel nach Muskaten. Kraue mich, So juck ich dich. Wenn einer reich wird, so spart er. Sie sind nicht alle gleich, die mit dem Kaiser reiten. Dem Hennengreifer ist eine rechte Frau nicht hold. Der Teufel will alles werden, nur kein Lehrjung. Der Alchemie ist niemand wert. Jagest du, So fahest du. Wer neidet, Der leidet. Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her. Geld her, klingen die Glocken, wennschon der Pfaff tot ist. Böser Brunnen, in den man das Wasser tragen muß. Geschenke Haben ihre Schwänke. Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen. -

Wenn der Fleischer füttert, will er mästen. Hänschen,

Domenica, 21 Marzo 2010

Wenn der Fleischer füttert, will er mästen. Hänschen, lern nicht zu viel! Es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Wer wohl zufrieden ist, ist wohl bezahlt. Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben. Wenn der Himmel einfällt, so können die Vögel keine Nester mehr bauen. An fremden Hunden riechen die andern. Der Neuling folgt jähen Räten. Man lasse dem Hunde den Knochen, so bleibt man ungebissen. Soldaten holen nur und bringen nichts. Kreißtage, Kreuztage. Böses muß man mit Bösem überbösen. Viel Suppen machen dünne Backen. Er lügt, wie wenn’s gedruckt wär’, Und stiehlt, wie wenn’s erlaubt wär’. Niemand kann geben und behalten. Wer spart, wenn er hat, findet, wenn er bedarf. Keiner ist so klug, daß er nicht ein wenig Narrheit übrig hätte. Unglück bessert die Menschen. Wenn Wasser Wein wäre, wer wüßte, wer Wirt wäre? Eine Blume macht keinen Kranz. Im Glück sind wir alle geduldig. Wenn sich der Wetterhahn nicht dreht, zerbricht ihn der Sturm. Arme Leute sollen nicht lecker sein. Der Vater muß dem Kinde den Namen geben. Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit. Pantoffelholz schwimmt immer oben. Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der versäumt die Mahlzeit. Vom Verräter frißt kein Rabe. Suppten die Schwaben nicht so sehr, Die Rheinleut wären längst nicht mehr. Ein jeder will Hahn im Korbe sein. Wen’s juckt, der kratze sich. Ein Herz ist des andern Spiegel. Gott bleibt nicht aus, wenn er gleich verzieht. Könnte man jedes Ding zweimal machen, So stünd’ es besser um alle Sachen. Handwerk haßt einander. Nach großem Heger Kommt ein großer Feger. Wenn auf Lust nicht Unlust folgt, so ist es eine gute Lust. Die Liebe macht Lappen. Der Jugend ist man von Natur hold. Wer’s bei den alten Löchern bewenden läßt, braucht nicht neue zu bohren. Die Stirn leugt und treugt. Recht tun ist Gott lieb, Sprach der Korndie* Hätt’ i nu e Mücke gno, So wär’ i besser fort cho. ..

Während ihrer zwei Zanken um ein Ei, Steckt’s

Venerdi, 19 Marzo 2010

Während ihrer zwei Zanken um ein Ei, Steckt’s der dritte bei. Lösche das Licht aus, so sind alle Weiber gleich. Zum Beten Kann man nicht nöten. Was sich soll klären, Das muß erst gären. Er trägt die Kirche ums Dorf. Die Weinreden haben ihren Wert nur beim Wein. Der Topf lacht über den Kessel. Das Gemüt ist reich und arm, nicht die Kiste. Eine Lüge schleppt zehn andre nach sich. Wer zu spät kommt, wird übel logiert. Man soll die Rechnung nicht ohne den Wirt machen. De Mann mott wol alles eten, Aber nig alles weten. Suchst du einen Toren, So fang dich selbst bei den Ohren. Pantoffelholz schwimmt immer oben. Anfang und Ende Reichen sich die Hände. Im Käficht lernt der Vogel singen. Tausend können mehr als einer. Des Bösen denkt man lange. An der Red erkennt man den Toren Wie den Esel an den Ohren. Und als das Haus gebaut war, da lag er nieder und starb. Teufel muß man mit Teufeln austreiben. Fleiß Geht sicher auf dem Eis. Der März Schüttelt den Sterz. Städte und Lande werden nie so sehr verwüstet, als wenn man fremde Leute in den Rat nimmt. Wenn’s Pfannkuchen regnet, ist mein Faß umgestülpt Die Welt ist des Teufels Braut. Hast du Geld, so setz dich nieder, Hast du keins, so scher dich wieder. Bitte die Braut, So schreit sie laut. Das Angesicht macht die Rechnung. Man darf seinem Heu Stroh sagen. Mißrechnen ist kein Zahlung. Fleißiger Spaten ist immer blank. Müßiggang verzehrt den Leib wie Rost das Eisen. Wer wartet, den belangt. Ein fauler Apfel steckt hundert an. Viel Hirten, übel gehütet. Das will mehr sagen, als ohne Stegreif in den Sattel springen. Begoßne Hunde fürchten das Wasser. Menschengunst Ist Erdendunst. Er hat ein Stück vom Schulsack gefressen. Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen. Die Straubinger lassen fünf gerade sein. Läßt du deinem Freund Unrecht tun, so bist du selbst kein Biedermann. Jede Sau hat ihren Martinstag. Erziehst du dir einen Raben, So wird er dir zum Dank die Augen ausgraben. Eine große Monstranz und wenig Heiligtum. Gottes Freund, der Pfaffen Feind. Unbedacht Hat manches schon ans Licht gebracht. Wer Pfannkuchen essen will, muß Eier schlagen. Buhlschaft Leidet keine Gesellschaft. Einer hilft dem andern über den Zaun. Kleider machen Leute, Lumpen machen Läuse. Studentengut ist zollfrei. Willst du haben Gemach, Bleib unter deinem Dach, Willst du haben Ruh, So bleib bei deiner Kuh. Alter Mann, guter Rat. Fette Kuchen, mager Erbe. In allen Landen findet man zerbrochene Töpfe. Wenn die Kinderschuhe zerbrochen sind, legt man Stiefel an. Es kommt allzeit Pharao, der Joseph nicht kennt. Je ärger Strick, Je besser Glück. .

Es ist nicht Not, daß die Pfaffen heiraten,

Giovedi, 18 Marzo 2010

Es ist nicht Not, daß die Pfaffen heiraten, solange die Bauern Weiber haben. Jeder Tag hat seine Plage. Es ist kein Mann so kleine, Er hat der Teufelsadern eine. Des Menschen Freien Sein Verderben oder Gedeihen. Am Lachen erkennt man den Toren. Es ist Dockenwerk, auf Stäben reiten, es ist wohl halb zu Fuß gegangen. Zu großer Sorge wird liederlich Rat. Wenn das Gras wächst, ist der Hengst tot. Wer Unglück im Spiel hat, ist glücklich im Heiraten. Zu unwitzigem Rat gehört eine hölzene Glocke. Wenn du des Nachts reitest, so nimm einen Schimmel, er dient dir zur Laterne. Tugend altert nie. Gott läßt sich allenthalben finden. Ein Jahr böse, hundert Jahr böse. Wer edle Taten tut, Der ist edel Blut. Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen. Glaub ist von Dingen, die man nicht sieht. Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit. Schutz- und Schirmgerechtigkeit gibt keine Landeshoheit. Es ist besser ein Sack voll Gunst als ein Sack voll Geld. Man soll ein gut Schwert nicht in alle Scheiden probieren. Guter Gesell, böser Kindvater. Die künftigen Herren machen die vorigen fromm. Der Schnee läßt sich nicht im Ofen trocknen. Umführen und nicht abschlagen heißt müde machen. Vernünfteln bannt Vernunft. Die Nächsten treten einem die Schuhe aus. Wenn das Spiel aus ist, sieht man, wer gewonnen hat. Ich wag’* Gott vermag’s. Man soll nicht aus der Schule schwatzen. Kein Flüchtiger wird gekrönt. Der Teufel hat sein Spiel. Die Zeit frißt alles. Tränen sind des Leidenden Balsam. Wo der Pfuscher findet Brot, Muß der Künstler leiden Not. Der Gläubigen Vaterunser und heiße Tränen sind wohl zu fürchten. Tanzen mag: nit allein, Es muß no öppert bei mir sein. Schweigen ist für viel Unglück gut. Dulden, Schweigen, Lachen Hilft viel bösen Sachen. Lesen und nicht verstehen Ist halbes Müßiggehen. Laufen und Kaufen stimmt nicht wohl zusammen. /

Wie einer haushält, also hat sein Haus einen

Mercoledi, 17 Marzo 2010

Wie einer haushält, also hat sein Haus einen Giebel. Versprechen Muß man nicht brechen. Einem Küchenschmecker hängt man den Kochlöffel an. Ein Sammler will einen Verschwender haben. Die größten Räuber sind Weiber, Wein und Würfelspiel. Altklug Nie Frucht trug. Immer was Neues, aber selten was Gutes. Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf. Die Mücken sehn all einander gleich. Der Fromme liebt jeden, der Böse niemand. Dreimal ist Bubenrecht. Leere Tonnen geben großen Klang. Glück und Unglück sind zwei Nachbarn. Geld ist die Losung. Wer gibt, Der liebt. Verschoben Ist nicht aufgehoben. Der Geiz ist die Wurzel alles Übels. Wenn die Speise mindert, so mehrt der Hunger. Stiehl viel, gib wenig, so kommst du davon. Alter Mann und jung Weib besser als alt Weib und junger Mann. Nutzen ist der größte Reichtum. Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen. Was übern Zaun fällt, ist des Nachbarn. Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus. Das Alter erfährt alle Tage eine neue Zeitung. Mancher hat kein Haar am Kopf Und kriegt doch einen tüchtigen Zopf. Offene Türe verführt einen Heiligen. Fremdes Feuer ist nie so hell als der Rauch daheim. Wer Vögel fangen will, muß nicht mit Prügeln dreinwerfen. Tat Bringt Rat. Halt es mit den Lebendigen. /

Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend. Die

Domenica, 14 Marzo 2010

Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend. Die Wahrheit wird mit Tüchern behängt, wie die Altäre in den Fasten. Das Glück schenkt nichts, leiht nur. Schönheit und Keuschheit sind selten beieinander. Den Esel will jedermann reiten. Gemach in die Kohlen geblasen, So fährt dir kein Staub in die Nasen. Wer ein Ding zuviel lobt, dem traue nicht. Große Herren lassen sich nützen, Unter reichen Fürsten ist gut sitzen. Geradezu ist der nächste Weg. Man redet viel, wenn der Tag lang ist. Dem Kuppler ein Paar Schuh Und die Hölle dazu! Die künftigen Herren machen die vorigen fromm. Klag niemand dein Leid, So wird es nicht breit. Hilft’s nicht allein, So hilft’s doch im Gemein. [* fehlt bei Simrock.] Er flickt andern die Schuh und geht selber barfuß. Mariechen bläst das Licht aus, Michel steckt es wieder an. Wenn man Nußbäume und Weiber nicht schwingt, so tragen sie keine Frucht. Schulden, Alter und Tod kommen unangemeldet ins Haus. Darnach Ware, darnach Geld. Freundschaft, die der Wein gemacht, Währt wie der Wein nur eine Nacht. Vorteil geht vor Stärke. Guter Lohn macht hurtige Hände. Die Pfarrer bauen den Acker Gottes und die Ärzte den Gottesacker. Junge Elster lernt ihr Hüpfen von der alten. Er muß Lehrgeld geben, sagen die Spieler. Jedermanns Freund, jedermanns Narr. Er steckt das Messer neben die Scheide. Das Pferd will wohl den Hafer, aber nicht den Sattel. Ein Hahn hat so viel Flügel als der Falk und kann doch nicht so hoch fliegen. Heuchelmann Ist am besten dran. /

Auf den Sparer folgt der Zehrer. Was versehrts,

Domenica, 14 Marzo 2010

Auf den Sparer folgt der Zehrer. Was versehrts, Das lehrt. Mit der Wahrheit kommt man am weitesten. Ehrenwort ist drum kein wahr Wort. Es wird keine Schlacht geliefert, es bleibt auch einer übrig. Ein Alter, so ein jung Weib heiratet, lädt den Tod zu Gaste. Hab einen Pfennig lieb wie vier, Fehlt dir’s an Wein, so trinke Bier. Hüte dich vor Rom, Willst du bleiben fromm. Kleiner Schnee, große Wasser, großer Schnee, kleine Wasser. Voller Mann, fauler Mann. Die Wahrheit will an den Tag. Die Trommel gellt, weil sie leer ist. Wer viel Handwerke zugleich lernt, der lernt selten eins wohl. Von Fischen und Engeln ist nicht gut predigen (denn es weiß niemand, welches er oder sie sind). Guter Herren Bitte ist Mordgeschrei. Wer höher fliegt, als er Federn hat, Der kommt zum Lohn in Spott und Schad. Der Stolz frühstückt mit dem Überflusse, speist zu Mittag mit der Armut und ißt zu Abend mit der Schande. Dem fliehenden Feinde baue goldne Brücken. Die Sau singt nicht wie ein Zeislein. Zuletzt muß doch der Fuchs zum Loch heraus. Es soll einer neunmal ein Wort im Mund umkehren, eh er es sagt. Im Märzen Spart man die Kerzen. Gegenwehr ist nicht verboten. Ein Mann kann nicht mehr denn mit einem Mund essen. Außen blank, Innen Stank. Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil. Wie gesät, so geschnitten. Den Reben und der Geiß Wird es nie zu heiß. Bei Mägdlein von achtzehn Jahren Mit schwarzen Augen und gelben Haaren, Mit weißen Händen und schmalen Lenden Mag einer wohl sein Leben enden. Ei, wie lausig geht’s zu, sagte jener, als man ihn hängte. Hätt’ ich dein Geld und du meine Tugend! Er kauft den Haber von der Gans. Frühe Saat trügt oft, späte selten. Auf dem Messer könnte man bis Rom reiten. Mäßig wird alt, Zuviel stirbt bald. Das Recht ist wohl ein guter Mann, aber nicht immer der Richter. Regnet’s auf Johannistag, mißraten die Nüsse und geraten die Huren. Gut Ding will Weile. Wer das Tuch zum Mantel stiehlt, dem schafft der Teufel das Unterfutter. Besser in die Faust als ins Gesicht lachen. Lieber Krieg als den Hals gebrochen. Undank schadet auch dem Unschuldigen. Andrer Leute Kühe haben immer größre Euter. Wer sich der Schande rühmt, ist nicht der Ehre wert. Gib acht ist mehr als Reue. Man diene, wie man wolle, so ist Undank der Lohn. Am Zapfen sparen und am Spundloch herauslassen spart nicht. Früher Donner, später Hunger. Sau de Staut (Staat), Sau auk de Praut. -

Kurze Meß ist bald gesungen. Wer die Kunst

Giovedi, 11 Marzo 2010

Kurze Meß ist bald gesungen. Wer die Kunst nicht übt, verliert sie bald. Hungrige Mücken beißen schlimm. Kleine Leutlein, Holdertreutlein. Ein Undankbarer schadet zehen Armen. Würfel, Weiber, Federspiel Haben der Treue selten viel. Drei Dinge tragen, was man ihnen auflädt: eines Weibsbild Kopf, eines Esels Rücken, eines Mönchs Gewissen. Mehr Mut als Gut. Je magrer der Hund, je größer die Flöhe. Im Spiel gilt keine Brüderschaft. Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater. Gefährte munter kürzt die Meilen. Wir können nicht alle Papst zu Rom werden. Er muß ein scharf Gesicht haben, der eine Jungfrau kennen soll. Vier Füße mit einem weißen Zeichen Dürfen keinen Zoll abreichen. Wer im Sommer die Kleider verreißt, muß im Winter frieren. Wer Wild zu sehr liebt, der wird wild. Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen. Kurz Gebet, lange Mettwurst. Gesundheit und Geld Durchstreifen die Welt. Böses muß man mit Bösem überbösen. Guter Hund, so nur einem Wilde nachjagt. Hing’ man alle Diebe heuer, Die Galgen würden teuer. Das Auge sieht sich nimmer satt. Wer einen Hasen im Busen trägt, der fliehe. Er hat mit St. Gertrud einen Wettlauf getan. Was man nicht am Einschuß hat, das hat man am Zettel. Es ist kein Ort, Er verrät den Mord. List geht über Gewalt. Er nimmt’s an seinen Birnen ab, wie andrer Leute ihre teigen. Es nimmt kein Weib einen alten Mann um Gottes willen. Wenn nicht, wie wir wollen, so doch, wie wir können. Wo Gold vorregnet, da regnet es Laster nach. Wer flieht, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt. Zuviel ist ungesund. Sein Ist über Schein. Wo sich der Esel einmal stößt, da nimmt er sich in acht. Recht getan ist viel (wohl-) getan. Im großen Wasser fängt man große, im kleinen Wasser gute Fische. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Nimmst du einen Mann, Um dein Glück ist’s getan. Wer heute wohl rudert, soll morgen mitfahren. Steter Tropfen höhlt den Stein. Mund und Herz sind eine ganze Spanne voneinander. Er muß das Mus essen. Gott ist kein Bayer. Wer lange fragt, gibt nicht gern. Jeder Bischof ist Papst in seinem Sprengel und jeder Pfaff Bischof in seiner Parochie. Kehre jeder vor seiner Tür. Das möchte einen Stein erbarmen! In der Zeit der Not Ißt man Pastetenrinden für Brot. Was sein soll, Schickt sich wohl. Es ist leichter wider den Satan streiten als wider ein schönes Weib. Ein guter Freund ist mehr wert als hundert Verwandte. Die Stimme ist größer als der Mann. Draußen Ruhm erlangen bedarf Schnaufens. Verzweifle nicht, mein frommer Christ. Es heckt kein Rab ein Zeislein. Hast du Geld, so spiel, Hast du keins, so stiehl. Zeit verrät und hängt den Dieb. -

Des Menschen Leben hängt an einem Zwirnsfaden. Kein

Mercoledi, 10 Marzo 2010

Des Menschen Leben hängt an einem Zwirnsfaden. Kein Kleid steht einer Frau besser als Schweigen. Es ist nicht der Gänse wegen. Vertun ist leichter als gewinnen. Wer zu spät kommt, wird übel logiert. Unglück macht Unglauben. So manches Wort, so manche Antwort. Hurenlieb so lange währt, Als das Feuer auf dem Herd. Wer sich zu Räudigen hält, wird selber krätzig. Wer Honig lecken will, muß der Bienen Stachel nicht scheuen. Der Teufel ist gut laden, aber schwer loswerden. Heut ein Schuldner, morgen ein Zahler. Wenn man einen Bauern bittet, so schwellen ihm die Stiefel. Er hat Schwalben unterm Hute, daß er nicht grüßen darf. Priester und Schafe haben goldnen Fuß. Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei. Rücke nicht, wenn du wohl sitzest. Was dreie wissen, erfahren bald dreißig. Kehr erst vor deiner Tür, dann hilf dem Nachbarn. Recht findet sich. Für Gerechte gibt es keine Gesetze. Die Größe tut’s nicht, sonst überliefe die Kuh den Hasen. Töchter sind leicht zu erziehen, aber schwer zu verheiraten. Die Immen können das Fluchen nicht leiden. Liebe ist der größte Reichtum. Geige den Leuten, wie du willst, du geigst selten allen recht. Je später der Abend, je schöner die Leute. Ein Zager legt nimmermehr Ehr ein. Von gewanderten Jungfern hält man nicht viel. Es sind viel reiche Bettler auf Erden. Fangvielan richt wenig aus. Aus gescheiten Kindern werden Gecken. Langsam, aber sicher. Die lange Haar am Hals hat, bekommt einen reichen Mann. Es ist ein Kraut, heißt mulier, Davor hüt dich semper. Man kauft den Wein nicht nach der Gestalt des Fasses. Vor Schande war nie beßre List, Als wer der Zunge Meister ist. Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel. Köpfe wollen wir, Köpfe. Es beißt kein Brack eine Bräckin. Böse Kinder machen den Vater fromm. Die Sünde geht süß ein, aber bitter wieder aus. Ein Freund in der Not ist ein Freund in der Tat. Gut Pferd, das nie stolpert, Gut Weib, das nie holpert. Spöttertor steht jedem offen. Der lange Spieß gilt nicht. Scham hindert Schande. Was zuerst in einen neuen Hafen kommt, darnach schmeckt er allweg. Schön und züchtig sein Trifft selten ein. Von Singen und Sagen Läßt sich nichts zu Tische tragen. Wer meinet, daß er weise sei, Dem wohnt ein Esel nahe bei. Jeder meint, er habe das größte Kreuz. Von großen Blöcken haut man große Späne. Des Menschen Freien Sein Verderben oder Gedeihen. Klang Gab Rang. /