Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein

Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein Geld haben. Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil. Ein Mantel und ein Haus decken viel Schande. Höre viel und rede wenig. Wer fromm gelebt, hat lange gelebt. Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich. Die Zuschauer sind oft ärger als der Tänzer. Reichtum vergeht, Kunst besteht. Ohne Umkehren ist kein Rechtlaufen. Der Alchemie ist niemand wert. Das Beste gehört in den Pfaffen. Kurzweil will verstanden sein. Den Baum erkennt man an den Früchten. Kurze Worte haben Ende. Gedanken sind zollfrei, aber nicht höllenfrei. Alles versoffen bis ans End, Macht ein richtig Testament. In Rom kann man mit einer Zipfelmütze bis an die Hölle graben. Brunst, Flut und Weibertücke Gehn über alle Stücke. Er ißt keine Schuhnägel. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen. Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit. Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus. Kalbfleisch hängt man nicht in den Rauch. Übler Pförtner, der alles einläßt. Der Zorn wirft blinde Jungen wie die Hündin. Zweimal darf man wohl ausbleiben. Gebrauch tut mehr Als Meisterlehr. Junger Engel, alter Teufel. Er sieht die Stadt vor Häusern nicht. Alten Schmutz muß man nicht aufrühren. An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen. Man soll sich nicht ausziehen, eh man schlafen geht. Ein Traum ist ein Trug, aber was man ins Bette macht, das findet man wieder. Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode. Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn. Der eine hat die Mühe, Der andre hat die Brühe. Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz. Speck und Schwart Von einer Art. Wer nichts will wagen, Bekommt nicht Pferd noch Wagen. Lieber henken Als ertränken. Fug Bricht und macht den Krug. Erhalten ist so löblich als erwerben. Wer kein Glück hat, dem verbrennt das Brot im Ofen. Der Hahn schließt die Augen, eh er kräht - weil er’s auswendig kann. Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen. Ehre vor der Welt ist Schaden im Beutel. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Der letzte macht die Tür zu. Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen. Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch. Zeit hat Ehre, sprach die Magd, als sie zur Mettezeit vom Tanz nach Hause ging. Wäre Naumburg mein, wollt ich’s in Jena verzehren.

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