Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig. Bereitet
Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig. Bereitet man den Hühnern nicht beizeiten ein Bett, so legen sie in die Nesseln. Leeres Faß Macht nicht naß. Die Notschlang ist über alles Geschütz. Ich kann schwarz und weiß wohl unterscheiden. Der Teufel mag Herrgott sein, rief der Bauer, der Christum spielte, und warf das Kreuz hinweg. Mit gelehrten Worten überredet man Bauern. Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte. Man muß die Gelegenheit am Stirnhaar fassen. Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf. Nimmt Gewohnheit überhand, Kommt sie über all das Land. Einbildung vor der Zeit Hindert Geschicklichkeit. Borchhard ist Lehnhards Knecht. In Hoffnung schweben Macht süßes Leben. Gelegenheit macht Diebe. Die Vögel, die zu früh singen, holt am Abend die Katze. Was man nicht kann ändern, Das muß man lassen schlendern. Geduld ist das beste Pflaster für alle Schwären. Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, Der frage nicht nachher, was drin gewesen ist. Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen. Man singt auch nicht alle Liedchen aus. …