Bist du ein Narr, so laß dir eine
Bist du ein Narr, so laß dir eine Kappe machen. Nichts ist ungesunder als krank sein. Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer. Erst wäg’s, dann wag’s. Solcher Ehmann ist der best, Der ’s Herz bei der Frauen läßt. Wenn nicht viel im Faß ist, kann man nicht viel daraus zapfen. Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen. Herz, wo Geld. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen. Ein Sack voll Flöhe ist leichter zu hüten als ein Weib. Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts. Hechtenzünglein, Barbenmäulein Bringen den Reiter um sein Gäulein. Die sich oft der Ehre wehren, Wollen sich der Ehre näh’ren. Es muß ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frißt. Hin ist hin, da leiht kein Jude mehr drauf. Beim Trunk lernt man seine Leute kennen. Neue Herren machen neue Wetten. Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden. Es is beter, bi ‘n oolen Mann to schulen As bi en jungen to huulen. Einem wie dem andern, so geschieht keinem Unrecht. Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Anderer Fehler sind gute Lehrer. Ein Nagel erhält ein Eisen, das Eisen ein Roß, das Roß den Mann, der Mann eine Burg und die Burg das ganze Land. Ein guter Gaul zieht dreimal. Geld macht den Markt. Alles mit Maß, sagte der Bauer, da trank er eine Maß Branntwein. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht. Willst du ‘nen Schalk fangen, so stell ‘nen Schalk in die Lücken. Altklug Nie Frucht trug. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer mit Huren zu Acker fährt, der eggt mit Buben zu. Was bald wird, vergeht auch bald wieder. Unverschämt läßt nicht gut, nährt aber gut. Die künftigen Herren machen die vorigen fromm. Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage. Vogelfreier Wicht Bedarf des Galgens nicht. Mutter dich, liebes Kind, und nimm des Vaters Weis an. Er hat’s faustdick hinter den Ohren. Hilf beizeit, Eh es kommt weit. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend. Wer’s Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn. Viel Spreu, wenig Korn. Wenn Gott das Gedeihen nicht gibt, so hilft unser Pflanzen und Wässern nicht. Wie der Käufer, so gilt die Ware. Der Wagen muß gehn, wie ihn die Pferde führen. Küsse mich auf die lateinische Kunst! Fleiß ist des Glückes Vater. Es kommt alles aufs Höchste, sagt der Bettler, wenn ihm die Läuse am Hut herumkriechen. Cis Rhenum schiede den Krieg. Lehren Bringt Ehren. Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter. Köstliche Mahle heißen Giselmahle. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt. -