Soldaten im Frieden sind Öfen im Sommer. Fleiß
Soldaten im Frieden sind Öfen im Sommer. Fleiß Geht sicher auf dem Eis. So das Vorroß irrt, verführt es die andern allesamt. Wer altet, Der kaltet. Die der Lampe bedürfen, füllen sie mit Öl. Ein Krieger, der darniederliegt, Sowohl ein Krieger, als der da siegt. Wer droht, warnt. Dem Mächtigern zürnen ist Torheit. Jeden kleidet seine Tat. Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiß. Gute Leute, aber schlechte Musikanten. Trauern Kann nicht lange dauern. Wenn der Fuchspelz abgezogen, Steht der Höfling nackend da. Du suchst den Bären und stehst vor ihm. Nach den Flitterwochen Kommen die Zitterwochen. Narretei ist Narretei, aber Feuer in der Hose ist keine Narretei. Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben. Alle Freude steckt in der Weinkarte. Die hoch stehen, Müssen viel übersehen. Man ruft so lange Pasch! bis Ostern kommt. Ein guter Hahn wird selten fett. Narren haben mehr Fug als andere Leute. Wenn’s ein Maul hätte, so biss’ es dich. Überfluß Macht Verdruß. Wir haben es also gefunden, wir müssen es also bleiben lassen. Wen Gott erhöhen will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter. Gleich wieder ist die beste Bezahlung. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler. Neuerung Macht Teuerung. Es wagt keiner einen Heller an einen Topf, er klopft erst an, ob er klingt. Immerdran Verderbt am Ende Roß und Mann. Ist der Magen satt, wird das Herze fröhlich. Zorn hängt den Narren um. Wo ein Schaf vorgeht, folgen die andern nach. Es kann jeder seine Haut gerben lassen, wo er will. Im Märzen Spart man die Kerzen. Wer langsam zürnt, zürnt schwer. Ehe du Gott suchst, hat dich Gott schon gefunden. Herren wollen Vorteil haben. Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in gleichem Wert. Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe. Mit gleicher Elle wird dir gemessen. Katz aus dem Haus, Rührt sich die Maus. Wer baß kann, der tue baß. /