Archivio per Febbraio, 2010

Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein

Giovedi, 18 Febbraio 2010

Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein Geld haben. Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil. Ein Mantel und ein Haus decken viel Schande. Höre viel und rede wenig. Wer fromm gelebt, hat lange gelebt. Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich. Die Zuschauer sind oft ärger als der Tänzer. Reichtum vergeht, Kunst besteht. Ohne Umkehren ist kein Rechtlaufen. Der Alchemie ist niemand wert. Das Beste gehört in den Pfaffen. Kurzweil will verstanden sein. Den Baum erkennt man an den Früchten. Kurze Worte haben Ende. Gedanken sind zollfrei, aber nicht höllenfrei. Alles versoffen bis ans End, Macht ein richtig Testament. In Rom kann man mit einer Zipfelmütze bis an die Hölle graben. Brunst, Flut und Weibertücke Gehn über alle Stücke. Er ißt keine Schuhnägel. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen. Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit. Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus. Kalbfleisch hängt man nicht in den Rauch. Übler Pförtner, der alles einläßt. Der Zorn wirft blinde Jungen wie die Hündin. Zweimal darf man wohl ausbleiben. Gebrauch tut mehr Als Meisterlehr. Junger Engel, alter Teufel. Er sieht die Stadt vor Häusern nicht. Alten Schmutz muß man nicht aufrühren. An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen. Man soll sich nicht ausziehen, eh man schlafen geht. Ein Traum ist ein Trug, aber was man ins Bette macht, das findet man wieder. Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode. Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn. Der eine hat die Mühe, Der andre hat die Brühe. Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz. Speck und Schwart Von einer Art. Wer nichts will wagen, Bekommt nicht Pferd noch Wagen. Lieber henken Als ertränken. Fug Bricht und macht den Krug. Erhalten ist so löblich als erwerben. Wer kein Glück hat, dem verbrennt das Brot im Ofen. Der Hahn schließt die Augen, eh er kräht - weil er’s auswendig kann. Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen. Ehre vor der Welt ist Schaden im Beutel. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Der letzte macht die Tür zu. Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen. Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch. Zeit hat Ehre, sprach die Magd, als sie zur Mettezeit vom Tanz nach Hause ging. Wäre Naumburg mein, wollt ich’s in Jena verzehren.

Mit gleicher Elle wird dir gemessen. Den Baum,

Domenica, 14 Febbraio 2010

Mit gleicher Elle wird dir gemessen. Den Baum, darunter man schauern will, soll man ehren. Übung macht den Meister. Wer ertappt wird, muß das Bad austragen. Sehr ungleich geht’s auf Erden zu, Ich heut, der gestern, morgen du. Kastrat ist ein Kammerherr, dem man beide Knöpfe abgeschnitten und nur den Schlüssel gelassen hat. Die Immen können das Fluchen nicht leiden. Auf dem Weg, den viele gehn, wächst kein Gras. Sch- macht Hunger. Die Haut ist kein Narr: wenn sie alt wird, so rümpft sie sich (runzelt sie). Manche ist Jungfrau und im Herzen Weib. Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber. Argwohn ist des Teufels Hure. Gebrauchte Rut Wirft Gott in die Glut. Mannes Mutter, Teufels Unterfutter. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie. Steht das Kind wohl, so ist jede Hebamme gut. Lustig in Ehren Darf niemand wehren. Wollust hat keine Ohren. Guck in dein eigen Häfelein. Er schindet die Laus des Balges wegen. Ist der Januar nicht naß, Füllt sich des Winzers Faß. Unkraut vergeht nicht. Versatz verjährt nicht. Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen. Unglück hat breite Füße. Hüte dich vor dem Schleicher, der Rauscher tut dir nichts. Wer schlägt, der bricht. Lieb empfindet keine Arbeit. Morgenrot Mit Regen droht. Dem Schuldigen klopft das Herz. Er hat wohl was, wenn der arme Kaiser nur was hätte. Wie viel Knechte, so viel Feinde. Wer sich des Bettels nicht schämt, nährt sich reichlich. Kirchengut hat eiserne Zähne. Argwohn sieht einen weißen Hund für einen Müllersknecht an. Wenn man selbst geht, betrügt einen der Bote nicht. Achte keinen Ort ohne ein Ohr. Er brockt mehr ein, als zehn ausessen können. Leben ist eine Kunst, Sterben ist auch eine Kunst. Unverhofft Kommt oft. Wer alle Dinge wüßte, würde bald reich. Christentum vererbt sich nicht. Säckel und Stift müssen beisammen sein. Kein Kram ist so gut, man find’t auch böse Ware drin. Wenn der Besen verbraucht ist, so muß er in den Ofen. Fröhliche Armut Ist Reichtum ohne Gut. Herren wollen Vorteil haben. So du das Essen mitbringst, brauchst du nur den Wein zu bezahlen. Er muß Lehrgeld geben, sagen die Spieler. Wer des Bösen schont, schadet den Frommen. Wer ein Gesetz gibt, muß darüber wachen. Große Kirchen, kleine Heilige. Wer allzeit säuft und allzeit schlemmt, Behält zuletzt kein ganzes Hemd. An Lügen gewinnt man nicht, denn daß man ihm nächstens desto weniger glaubt. Alte Kirchen haben dunkle Fenster. Fromme Leute lobt jedermann und läßt sie betteln. Versengte Katzen leben lange. In viel Worten ist viel Sünde. Der Amboß ist des Lärms gewohnt. _

Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig. Bereitet

Sabato, 13 Febbraio 2010

Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig. Bereitet man den Hühnern nicht beizeiten ein Bett, so legen sie in die Nesseln. Leeres Faß Macht nicht naß. Die Notschlang ist über alles Geschütz. Ich kann schwarz und weiß wohl unterscheiden. Der Teufel mag Herrgott sein, rief der Bauer, der Christum spielte, und warf das Kreuz hinweg. Mit gelehrten Worten überredet man Bauern. Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte. Man muß die Gelegenheit am Stirnhaar fassen. Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf. Nimmt Gewohnheit überhand, Kommt sie über all das Land. Einbildung vor der Zeit Hindert Geschicklichkeit. Borchhard ist Lehnhards Knecht. In Hoffnung schweben Macht süßes Leben. Gelegenheit macht Diebe. Die Vögel, die zu früh singen, holt am Abend die Katze. Was man nicht kann ändern, Das muß man lassen schlendern. Geduld ist das beste Pflaster für alle Schwären. Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, Der frage nicht nachher, was drin gewesen ist. Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen. Man singt auch nicht alle Liedchen aus.

Bist du ein Narr, so laß dir eine

Sabato, 13 Febbraio 2010

Bist du ein Narr, so laß dir eine Kappe machen. Nichts ist ungesunder als krank sein. Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer. Erst wäg’s, dann wag’s. Solcher Ehmann ist der best, Der ’s Herz bei der Frauen läßt. Wenn nicht viel im Faß ist, kann man nicht viel daraus zapfen. Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen. Herz, wo Geld. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen. Ein Sack voll Flöhe ist leichter zu hüten als ein Weib. Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts. Hechtenzünglein, Barbenmäulein Bringen den Reiter um sein Gäulein. Die sich oft der Ehre wehren, Wollen sich der Ehre näh’ren. Es muß ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frißt. Hin ist hin, da leiht kein Jude mehr drauf. Beim Trunk lernt man seine Leute kennen. Neue Herren machen neue Wetten. Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden. Es is beter, bi ‘n oolen Mann to schulen As bi en jungen to huulen. Einem wie dem andern, so geschieht keinem Unrecht. Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Anderer Fehler sind gute Lehrer. Ein Nagel erhält ein Eisen, das Eisen ein Roß, das Roß den Mann, der Mann eine Burg und die Burg das ganze Land. Ein guter Gaul zieht dreimal. Geld macht den Markt. Alles mit Maß, sagte der Bauer, da trank er eine Maß Branntwein. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht. Willst du ‘nen Schalk fangen, so stell ‘nen Schalk in die Lücken. Altklug Nie Frucht trug. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer mit Huren zu Acker fährt, der eggt mit Buben zu. Was bald wird, vergeht auch bald wieder. Unverschämt läßt nicht gut, nährt aber gut. Die künftigen Herren machen die vorigen fromm. Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage. Vogelfreier Wicht Bedarf des Galgens nicht. Mutter dich, liebes Kind, und nimm des Vaters Weis an. Er hat’s faustdick hinter den Ohren. Hilf beizeit, Eh es kommt weit. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend. Wer’s Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn. Viel Spreu, wenig Korn. Wenn Gott das Gedeihen nicht gibt, so hilft unser Pflanzen und Wässern nicht. Wie der Käufer, so gilt die Ware. Der Wagen muß gehn, wie ihn die Pferde führen. Küsse mich auf die lateinische Kunst! Fleiß ist des Glückes Vater. Es kommt alles aufs Höchste, sagt der Bettler, wenn ihm die Läuse am Hut herumkriechen. Cis Rhenum schiede den Krieg. Lehren Bringt Ehren. Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter. Köstliche Mahle heißen Giselmahle. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt. -

Man kocht noch am Brei. Der Weg zum

Giovedi, 4 Febbraio 2010

Man kocht noch am Brei. Der Weg zum Himmel geht durch Kreuzdorn. Klag niemand dein Leid, So wird es nicht breit. Es stinkt in der Fechtschule. Wollt ihr einen Narren haben, so laßt ihn euch von Eisen machen. Ein Narr macht eine Tür auf, die er nicht wieder zumachen kann. Nimmt man zuviel unter den Arm, so läßt man eins fallen. Wo es genau ist, da muß man’s genau nehmen. Durch Schaden wird man klug. Tor, Laß dir machen ein Ohr. Besser ein reicher Bauer denn ein armer Edelmann. Ein tröstliches Wort ist Arznei dem Trauernden. [* fehlt bei Simrock.] Mein Pfennig ist deines Pfennigs Bruder. Je besser Spiel, je ärger Schalk. Bekennen bricht den Hals. So kauft man’s in der Apotheke. Schick dich in die Welt. Wenn eine Jungfer fällt, so fällt sie auf den Rücken. Wenn gekochter Fisch ins dritte Wasser kommt, wird er ungesund. Je povrer der Pracher, je fetter die Laus. Wen’s juckt, der kratze sich. Stiefmutter, Stiefätti Mett daß der Tüfel hätti. Ein Topf hat den andern zerbrochen. Trunken klug, nüchtern närrisch. Pflanze mich für zwei, So trag ich dir für drei. Übermach es nicht. Die größte Eintracht wächst nicht eben, wo jeder will, was der andre. Ein Quentchen Mutterwitz ist besser als ein Zentner Schulwitz. Die Tochter frißt die Mutter. Städte und Lande werden nie so sehr verwüstet, als wenn man fremde Leute in den Rat nimmt. Jeder Degen hat seine Scheide, aber nicht jede Scheid ihren Degen. Es kommt kein Unglück allein. Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am weichsten sind. Allzugut ist Andermanns Narr. Besser ein halbes Ei als gar keins. Zimmerleut und Maurer Sind die ärgsten Laurer: Mit Essen, Trinken und sich Besinnen Geht der halbe Tag von hinnen. Schönheit ist kein Erbgut. Es führt mehr denn ein Weg ins Holz. Alte Huren sind der Buhler beste Boten. Wir müssen eben nicht ins Zurzacher Schiff. Anweisung ist keine Zahlung. Betrug währt nicht länger als der Soldaten Hoffart und der Witwen Andacht. Schlechte Ware wird jedem angetragen. Küsters Kuh darf auf dem Kirchhof grasen. Der einen beleidigt, dräut vielen. Kehr erst vor deiner Tür, dann hilf dem Nachbarn. Nicht jede Nase riecht den Braten. Dem Zuschauer ist keine Arbeit zuviel, kein Spiel zu hoch.

Soldaten im Frieden sind Öfen im Sommer. Fleiß

Lunedi, 1 Febbraio 2010

Soldaten im Frieden sind Öfen im Sommer. Fleiß Geht sicher auf dem Eis. So das Vorroß irrt, verführt es die andern allesamt. Wer altet, Der kaltet. Die der Lampe bedürfen, füllen sie mit Öl. Ein Krieger, der darniederliegt, Sowohl ein Krieger, als der da siegt. Wer droht, warnt. Dem Mächtigern zürnen ist Torheit. Jeden kleidet seine Tat. Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiß. Gute Leute, aber schlechte Musikanten. Trauern Kann nicht lange dauern. Wenn der Fuchspelz abgezogen, Steht der Höfling nackend da. Du suchst den Bären und stehst vor ihm. Nach den Flitterwochen Kommen die Zitterwochen. Narretei ist Narretei, aber Feuer in der Hose ist keine Narretei. Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben. Alle Freude steckt in der Weinkarte. Die hoch stehen, Müssen viel übersehen. Man ruft so lange Pasch! bis Ostern kommt. Ein guter Hahn wird selten fett. Narren haben mehr Fug als andere Leute. Wenn’s ein Maul hätte, so biss’ es dich. Überfluß Macht Verdruß. Wir haben es also gefunden, wir müssen es also bleiben lassen. Wen Gott erhöhen will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter. Gleich wieder ist die beste Bezahlung. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler. Neuerung Macht Teuerung. Es wagt keiner einen Heller an einen Topf, er klopft erst an, ob er klingt. Immerdran Verderbt am Ende Roß und Mann. Ist der Magen satt, wird das Herze fröhlich. Zorn hängt den Narren um. Wo ein Schaf vorgeht, folgen die andern nach. Es kann jeder seine Haut gerben lassen, wo er will. Im Märzen Spart man die Kerzen. Wer langsam zürnt, zürnt schwer. Ehe du Gott suchst, hat dich Gott schon gefunden. Herren wollen Vorteil haben. Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in gleichem Wert. Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe. Mit gleicher Elle wird dir gemessen. Katz aus dem Haus, Rührt sich die Maus. Wer baß kann, der tue baß. /