Archivio per Novembre, 2009

Ein Blinder spottet des Hinkenden. Wer die Augen

Venerdi, 27 Novembre 2009

Ein Blinder spottet des Hinkenden. Wer die Augen bei sich hat, stolpert nicht. Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden. Rosen kann nicht jedermann brechen. Mönch ins Kloster, Fisch ins Wasser, Dieb an’n Galgen. Man soll den Löffel nicht aus der Hand geben, bis man selbst gegessen hat. Je süßer der Wein, je saurer der Essig. Ein Hund riecht am andern, ob er den Pfeffer nicht habe. Gelübde bricht Landrecht. Drauf los! es ist ein Hesse! Die Störche fliegen hoch und tragen im Schnabel Kröten und Schlangen. Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag. Sie ist aus der siebenten Bitte. Weichlicher Arzt macht faule Wunden. Ehrlicher Tausch ist kein Schelmstück. Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb. Man verschnappt sich nicht mehr als mit dem Maul. Je mehr du rührst, je mehr es stinkt. Gelegenheit macht Diebe. Eine Frau kann mit dem Fingerhut mehr verschütten, als der Mann mit dem Eimer schöpfen kann. Je mehr der Teufel hat, je mehr will er haben. Der Hunger Ist ein Unger. Denk nichts, was nicht alle Leute wissen dürfen, Rede nichts, was nicht alle Leute hören dürfen, Tu nichts, was nicht alle Leute sehen dürfen. /

Unmögliche Dinge verbieten sich selber. Böse Geschwätze verderben

Giovedi, 19 Novembre 2009

Unmögliche Dinge verbieten sich selber. Böse Geschwätze verderben gute Sitten. Die Karte gibt’s nicht. Arznei Ist galgenfrei. Viel Stroh, wenig Korn. Iß deinen Brei und halt dein Maul. Was du tun willst, das tue bald. Aller Dinge soll man mild sein, nur der Zeit nicht. Christentum ein ewiger Feiertag. Dem Teufel wehrt man mit dem Kreuz, den Leuten mit Fäusten. Von Brückengeld ist niemand frei. Wer lange fragt, gibt nicht gern. Ein weiser Mann ward nie genannt, An dem sich keine Torheit fand. Zwei Ungleiche machen ein Grades. Sieben Gäste, gute Zahl, Neune halten böses Mahl. Ländlich, sittlich. Große Kunst haßt man. Alle Werktag um den Herd Ist des Sonntags schämenswert. Die Mädchen beten gern vor dem Spiegel. Mancher hat mehr in der Aschen Als ein anderer in der Taschen. Hausfriede ist Hausfreude. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. An kurzen Rossen und langen Stieren Ist nichts zu verlieren. Weiber hüten ist vergebliche Arbeit. Gleich Vieh leckt sich gern. Man muß nicht alles zu Bolzen drehen. Klopf auf den Busch, so fliegen die Vögel heraus. Ein Handwerker sollte zehn Rentner überzehren. Ein Fünkchen ist auch Feuer. Narren bedürfen der Schellen nicht, man kennt sie an ihren Sitten. Es ist eine Schande, was der Pöbel lobt. Es ist ein schlimm Land, wo niemand Ehre findet. Hüte dich vor einem deutschen Welschen. Auf Donner folgt gern Regen. Die Dümmsten Sind überall die Schlimmsten. Gleich sucht sich, gleich findet sich. Wenn der Mann die Frau einmal schlägt, schlägt er sie mehr. Im Hause des Gehängten sprich nicht vom Strick. Schenken Tut niemand kränken. Kein Narr war je so dumm, er fand einen, der ihn für klug hielt. Zu viel Trauen ist unbequem. Es geht einem so glatt ein wie dem Teufel eine Advokatenseele. In eigener Sache ist niemand klug. Was nicht Scheite gibt, gibt Knüppel. Gift findet man nicht in armer Leute Küchen. Die Immen können das Fluchen nicht leiden. Wer lügen will, vergesse vor Ende nicht seines Anfangs. In eine leere Scheuer kommt keine Maus. Worte speisen und tränken auch. Männer sollen reden, Frauen schweigen. -

Wer auf Hoffnung traut, Hat auf Eis gebaut.

Giovedi, 19 Novembre 2009

Wer auf Hoffnung traut, Hat auf Eis gebaut. Morgenregen und Weiberweh Sind um Zehne nimmermeh. Bei Weibern ist des Schwatzens hohe Schule. Des Mannes Sinn Ist sein Gewinn. Geschriebenes Recht ist eine große Glocke: wenn nur der Schwengel nicht so leicht herunterfiele. Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen. Die Holsten verteidigen ihr Recht mit dem Schwert. Schönheit brockt man nicht in die Schüssel. Wer einen Fuß im Frauenhaus hat, der hat den andern im Spital. Städte und Lande werden nie so sehr verwüstet, als wenn man fremde Leute in den Rat nimmt. Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten. Klingende Beweise überführen am besten. Zehn Phantasten geben erst einen Narren. Besser ein Vogel in der Hand Als zehn am Strand. Den toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen. Wenn die Kirche voll ist, singt der Pfaff, was er kann. Wenn ich dich nicht hätte und meine Augen nicht, so wär’ ich blind. Schrammen muß man nicht mit Wunden heilen. Wenn das Glück groß ist, muß man das Unglück fürchten. Wer weit will gehen, Muß früh aufstehen. Lecker aus der Küchen! Wer will wissen, was er sei, Schelte seiner Nachbarn zwei oder drei: Werden’s ihm die drei vertragen, So wird es ihm der vierte sagen. Wenn der Scherz am besten ist, soll man aufhören. Man bricht die Kunst nicht vom Zaune. Wo eine Frau, Macht’s den Mann grau. Der Henker schlägt dem, so vor ihm ist, den Kopf ab und dräut denen, die hinter ihm sind. Da weiß ich keinen Ärmel anzusetzen. Wenn der Wurf aus der Hand ist, ist er des Teufels. Besser ein kleiner Fisch Als gar nichts auf dem Tisch. Wer nicht wirbt, Der verdirbt. Mit dem Weck kann man das Brot ersparen. Findelkinder, arme Kinder. Schaden macht zwar klug, aber nicht reich. Rein und ganz Ist des Armen Glanz. Was Farb halten soll, muß man etliche Mal einstoßen.

Kein schärfer Schwert, denn das für Freiheit streitet!

Mercoledi, 18 Novembre 2009

Kein schärfer Schwert, denn das für Freiheit streitet! Überfluß Bringt Überdruß. Es ist nicht not, daß man die Sau schere, weil man sie brühen und sengen kann. Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht. Wer erzieht, der regiert. Wer’s Unglück nicht versucht hat, ist des Glücks nicht wert. Zins hat schnelle Füße, er läuft, eh man sich umsieht. Junge Reiser pfropft man nicht auf alte Stämme. Jeden kleidet seine Tat. Wer nie bitter geschmeckt hat, weiß nicht, was süß ist. De Hund, de bött (biß), De liecht vergött (vergißt), Aberscht de, de ward gebeten, Ferr dem öß schwär to vergeten. Wer Meister wird, steckt den andern in den Sack. Geld will einen guten Vormund haben. Armer Leute Reden gehen viel in einen Sack. Gries kennt den Gramen. Man sieht manchen weinen, dem sonst die Augen nicht tränen. Besser Mittel Als Titel. Schöne Weiber sind Irrwische, verführen bei hellem Tag. Das Glück ist kugelrund, Es trifft wohl manchen Pudelhund. Kauf bedarf hundert Augen, Verkauf hat an einem genug. Wer schläft, der sündigt nicht. Wer die Nahrung nicht in sein Haus treibt, der jagt sie aus dem Hause. .

Wer beim Spiel borgt, gewinnt. Unzeitige Wohltat hat

Lunedi, 16 Novembre 2009

Wer beim Spiel borgt, gewinnt. Unzeitige Wohltat hat keinen Dank. Weiberlist, Nichts drüber ist! Viel Kinder, viel Vaterunser, viel Vaterunser, viel Segen. Es darf mir keiner ein Hofrecht in die Stube machen. Guter Keller, halber Brauer. Alle sieben Jahr frißt man bei Hof einen Küchenjungen auf. Zweimal darf man wohl ausbleiben. In Marbach sind gute Gesellen. Kunstreiche Hand Geht durch alle Land. Könnte ein Reis das andere ertragen, so wären sie stark. Der Magd Sonntag ist der Kühe stiller Freitag. Heut soll dem Morgen Nichts borgen. Die Zeit frißt alles. Große Herren dürfen mit Heiligen scherzen. Er denkt noch, daß St. Peter in die Schule gegangen. Den Baum, darunter man schauern will, soll man ehren. Der Sack hängt am Bändel. Gelegenheit macht Diebe. Es ist genug, so man sich genügen läßt. Hast du ein Schwert, so hab ich einen Degen. _

Es fallen keine Späne, man haue sie denn.

Venerdi, 13 Novembre 2009

Es fallen keine Späne, man haue sie denn. Es ist nicht alles Zucker in der Liebe. Der Bauch macht Huren und Buben. Es gibt mehr als einen bunten Hund. Er ist noch nicht trocken hinter den Ohren. Wem soll der nützen, der sich selber nicht nützt? Auch der beste Gaul stolpert einmal. Ein Stein ist auch fromm, doch stößt man sich übel daran. Es ist viel Speise in den Furchen der Armen. Gleichheit bringt keinen Krieg. Hat mir’s Gott beschert, so nimmt mir’s St. Peter nicht. Nachreue, Weiberreue. Des Glücks Gewalt Hat Monds Gestalt. Wir haben ein ganz ander Christentum als Christus. Wer dich einmal betrügt, tut dir unrecht, wer zweimal, tut dir eben recht. Die Mutter ein Hur, der Vater ein Dieb, Hast du Geld, so bist du lieb. Er will nach Rom und fährt den Rhein hinunter. Wenn die Sackpfeife nicht voll ist, so girrt sie nicht. Laß Gott einen guten Mann sein. Sei eine Schneck im Raten, Ein Vogel in Taten. Schneller Entschluß Bringt Verdruß. Gleich und gleich gesellt sich gern, sprach der Teufel, da wischt’ er den A- an einem alten Weibe. Ein Gleiches und ein Ungleiches machen ein Gerades. Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in einem Wert. Das Reich Gottes hält keine Pauker und Geiger. Wünscher und Woller sind keine guten Haushälter. Rufe nicht Juch!, bis du über dem Graben bist. Übereilen Bringt Verweilen. Es verderben wohl neun Spät, Eh ein Früh zugrunde geht. Man ißt so lange weißes Brot, bis man nach schwarzem verlangt. Er hat einen anschlägigen Kopf, wenn er die Treppe herunterfällt. Wenn das Wort heraus ist, ist es eines andern. Ein blöder Hund wird selten fett. Sie leben wie die Vöglein im Hanfsamen. Maitag ein Rabe, Johannis ein Knabe. Des Königs Spreu gilt mehr als andrer Leute Korn. Wenn ein Hafen auf den andern stößt, so zerbrechen beide. Drei Finger im Salzfaß ist der Bauern Wappen. Singen und wenig schlingen macht dürren Hals. Eigenlieb Ist ein Dieb. Wenn eine Gans trinkt, so trinken sie alle. Man soll sein nicht spotten, allein mit Worten. Dem Teufel wehrt man mit dem Kreuz, den Leuten mit Fäusten. Treue hat Brot, Untreue leidet Not. Soldatenzähne tun den Bauern weh. Er ist darauf erpicht wie der Teufel auf eine arme Seele. Eins ums andre, nichts umsonst. Gott gibt die Kleider nach dem Regen. ..

Wer fechten will, muß der Streiche warten. Wenn

Giovedi, 12 Novembre 2009

Wer fechten will, muß der Streiche warten. Wenn die Sonne aufgeht, wird es Tag. Trag Gott mit Freuden, die Welt mit Geduld. Fürs Podagra hilft kein Schuh. Stillstand Ist kein Friedensband. Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag. Liebe weiß verborgne Wege. Der das Kleine in Ehren hält, ist des Großen desto würdiger. Arbeit ist Irrtums Lohn. Wenn das Wort heraus ist, ist es eines andern. Man könnt’ ihr auf dem Fleisch eine Laus knicken. Der Sommer gibt Korn, der Herbst gibt Wein, Der Winter verzehrt, Was beide beschert. Wer will hadern um ein Schwein, Nehm’ die Wurst und lass’ es sein. Erst komm ich und wieder ich und nochmals ich, und dann kommen die andern noch lange nicht. Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der versäumt die Mahlzeit. Was du tun willst, das tue bald. Ein Undankbarer schadet zehen Armen. Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren. Recht bleibt Recht, aber man verdreht’s gern. Nichts ist nutz, es sei denn ehrlich. Er schlägt sich an einen goldenen Galgen. Schwieger und Geschweien Sind krumme Schalmeien. Böses läßt sich leicht verrichten, Aber nicht leicht wieder schlichten. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Guter Soldat - hinter dem Ofen. Besser tot denn friedlos. Geld erklärt den Text und die Glosse. Laß den Karren stehen, er kirret sonst. Er ist eigen wie Johann Fink, der wollte nicht am Pranger stehen. Wer will, findet immer was zu tun. Gut ist gut, Wenn man gut mit tut. Fliegen und Freunde kommen im Sommer. Kleine Liebe, großes Weh. Besser ein Übel als zwei. Ein Dieb hat viel Rechts. Schreiben, Rechnen, Singen Soll ein Kind aus der Schule bringen. Wer übel geht, fällt über ein Stroh. Zur Rach eine Schnecke, zur Wohltat ein Vogel. Flüchtig Mann, schuldig Mann. Für die Schüssel die Flasche. Gelegenheit hat vorn langes, hinten kurzes Haar. ..