Archivio per Ottobre, 2009

Besser ein Spatz im Hafen als gar kein

Venerdi, 30 Ottobre 2009

Besser ein Spatz im Hafen als gar kein Fleisch. Vom Verräter frißt kein Rabe. Drei Dinge leiden keinen Genossen: Regiment, Liebe, Geheimnis. Ein Nachbar ist dem andern einen Brand schuldig. Wer den Pfennig nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln. Stotterbernd hat Stotterhennecken lieb. Wer einen Stein über sich wirft, dem fällt er leicht auf den Kopf. Was zum Teufel will, das läßt sich nicht aufhalten. Hier stehn wir Helden, sprach der Frosch zum Schwaben. Ein Stahl bricht den andern. Halb und halb, wie man die Hunde schiert. Verschweige, was du tun willst, so kommt dir niemand dazwischen. Mancher sucht einen Pfennig und verbrennt ein Dreierlicht. Es ist kein Ort, Er verrät den Mord. Verkehrte Natur bleibt verkehrt, wenn man gleich ein Loch in sie predigte. Der eine sät, der andre schneidet. Essen und Trinken muß sein, und wären alle Bäume Galgen. Reden und Sitten verachten das Land. Ernst mit Scherz Trifft das Herz. In Hoffnung schweben Macht süßes Leben. Traue nicht Dem, der viel mit vielen spricht. Wenn sich die Jungfer aufs Küssen legt, so legt sie sich auch aufs Kissen. Hast du’s wohl gemischt, so kart es wohl. Brunze nicht gegen den Wind. Böses kommt geritten, Geht aber weg mit Schritten. Nehmen ist das süßeste Handwerk. Wollen die Bürger mit Fürsten gehen, so müssen sie Geld oder Haar lassen. Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen. Wer nicht trinken kann, der soll ins Bad gehen, wer nicht beten, aufs Meer, wer nicht schlafen, in die Predigt. Wo man Liebe sät, da wächst Freude. Schulden und der Krebs sind unheilbare Übel. Jähe Liebe, lange Feindschaft. Unwissenheit ist kühn. Ich kann mit allen Sinnen Mir selber nicht entrinnen. Es krauen sich viele, da sie’s nicht juckt. Wer den Bogen überspannt, der sprengt ihn. Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen. Neid Ist des Narren Leid. Was sein soll, Schickt sich wohl. Hunger ist ein guter Redner. Not lehrt beten. _

Wenn man nicht sieht, stößt man leicht aneinander.

Giovedi, 29 Ottobre 2009

Wenn man nicht sieht, stößt man leicht aneinander. Drei Schlösser auf einem Berg, Drei Kirchen auf einem Kirchhof, Drei Städt in einem Tal Hat ganz Elsaß überall. Hunde, die einen Braten gerochen haben, wollen ihn auch gerne belecken. Ich hoffe noch Und zweifle doch. Gutschmecke Macht Bettelsäcke. Beim Unglück ist feiern das beste. Glück und Unglück sind zwei Eimer im Galgenbrunnen. Übel gewonnen, Übel zerronnen. Der schlecht beritten ist, soll zuerst satteln. Die Württemberger haben die Himmel im Stalle und die Ingel im Hemmel. Je mehr der Teufel hat, je mehr will er haben. Weiser Mann, starker Mann. Haß und Neid Macht die Hölle weit. Jedes Ding hat seinen Handgriff, nur das Mistspreiten hat seinen Schludder. Geburt ist etwas, Bildung mehr. Übel gewonnen Kommt selten an die Sonnen. Mancher hält haus, als müßt’ er über Nacht verderben. Viel Kinder, viel Vaterunser, viel Vaterunser, viel Segen. Halt dich wohl und fürcht dich übel. Prahlen wir nicht mehr, sind wir arme Leute. Es ist keine Hur so bös, sie zöge gern ein fromm Kind. Die Augen sind größer als der Bauch. Einmal geben und wieder nehmen ist schlimmer als stehlen. Laß den Gast ziehen, eh das Gewitter ausbricht. Anfang und Ende Reichen sich die Hände. Der auf halbem Weg umkehrt, irrt nur um die Hälfte. Das sind alte Kamellen, die riechen nicht mehr. Gott hat mir’s gegeben, und der Teufel soll es mir nicht nehmen. Man soll den Esel nicht übergürten. Besser verwahrt als beklagt. Viele Teile, schmale Brocken. Ehr und Geld Treibt alle Welt. Gemach ins Dorf, die Bauern sitzen über den Eiern. Aus einem kleinen Fünklein kann ein großes Feuer werden. Hangen tut nicht weh, so es Ehren halber geschieht. Man überredet einen, daß er tanzt, wo er weinen möchte. Schlangen schleichen, Tauben fliegen. Das Lernen hat kein Narr erfunden. /

Besser offener Krieg als vermummter Friede. Die Hoffnung

Domenica, 25 Ottobre 2009

Besser offener Krieg als vermummter Friede. Die Hoffnung ist in den Brunnen gefallen. Gut Hilft nicht für Armut. Die Welt will grob Garn. Die Welt ist des Teufels Braut. Da kein Lehenmann, da ist auch kein Handlohn. Wüste Rede, wüste Ohren. Wer nach mir kommt, der mag nach mir bauen. Es ist nicht gut Gäste laden, deren man nicht mächtig ist. Junger Wein ist süß, hat aber viel Hefen. Man soll die Schafe scheren, aber nicht rupfen. Ein Mensch ist des andern Teufel. Wer hat, dem wird gegeben. Wenn das Glück anpocht, soll man ihm auftun. Er weiß wohl, was er noch am Rocken hat. Im Becher ersaufen mehr als im Meer. Von Herzen gern, sagen die Bauern, wenn sie müssen. Im Alter Kommt der Psalter. Aus Holz macht man große und kleine Heilige. Freudiger Hauptmann, lustiges Kriegsvolk. Die Alten reden von altem Käs. Wenn es wahr wäre, was der Pfaff redet, lebte er nicht so üppig. Wenn man die Nisse nicht vertreibt, bleiben die Läuse im Haar. Es ist recht, daß der Mist stinke. Sag nicht alles, was du weißt, Glaub nicht alles, was du hörst, Tu nicht alles, was du kannst, Wiß nicht alles, was du liest. Der Grindige kratzt sich leicht blutig. /

Eitelkeit, Ein schlimmes Kleid. Armut kann nicht verlieren,

Mercoledi, 21 Ottobre 2009

Eitelkeit, Ein schlimmes Kleid. Armut kann nicht verlieren, Armut kann nicht regieren. Was der Pastor nicht will, nimmt der Küster gerne. Ich will dir’s vergessen, aber Jockeli, denk du daran, sagt der Schwabe. Besser scheel denn blind. Ein gut erzogen Kind ist eine Rechnung ohne Probe. Unzeitige Wahrheit ist einer Lüge gleich. Was einer scheut, das muß er haben. Wer sich Zeit nimmt, kommt auch. Dem Teufel opfert man am meisten. Wer nicht wirbt, Der verdirbt. Wer ein Ding anfängt mit Dünken, dem geht es aus mit Reuen. Sachs, Bayer, Schwab und Frank, Sie lieben alle den Trank. Halb Fisch, halb Fleisch ist Fisch noch Fleisch: Gar Fisch ist Fisch, gar Fleisch ist Fleisch. Schwab ein Schwätzer, Böhm ein Ketzer, Pol ein Dieb, Preuß, der seinen Herrn vertrieb. Die Raben Wollen einen Geier haben. Besser in Acht als in Hacht. Bei Hof ist Gunst im Maul, Mißtrauen im Herzen. Ach Gott, meine arme Dreizehn, sagte der Töpfer und fiel mit zwölf Töpfen vom Boden. Unrecht himmelt nicht. Die gezählten Schafe frißt der Wolf auch. Im Hause des Gehängten sprich nicht vom Strick. Verklappern ist das tägliche Brot bei Hofe. Glück geht über Witz. Donau und Rhein fließen nicht zusammen. Arznei Ist galgenfrei. Mancher söffe das ganze Meer, Wenn nur nicht Wenn und Aber wär’. Caute, caute, ihr Gesellen, der Wirt versteht auch Latein. ..

Es paßt ihm wie dem Hund die Wurst.

Mercoledi, 14 Ottobre 2009

Es paßt ihm wie dem Hund die Wurst. Wurst wider Wurst. Kindern ziemen kindische Gebärden. Ehestand, Wehestand. Ich kann schwarz und weiß wohl unterscheiden. Wer Freund sei, Sagt die Armut frei. Was man gerne tut, ist keine Arbeit. Man muß der Zeit nicht vorgreifen. Tugend Hat ewige Jugend. Wenn ich den Rock schüttle, so fällt es ab. Strumpf und Schuh tun’s nicht aneinander. Wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken. Armer Mann, unwerter Gast. Reichtum und Armut liegt nicht am Gut, sondern am Mut. Almosen, das von Herzen kommt, Dem Geber wie dem Nehmer frommt. Aller guten Dinge sind drei. Wer von fernen Landen lügt, der lügt mit Gewalt. Kein Harnisch schützt wider den Tod. Gleiches Unglück macht Freundschaft. Wer läuft, den jagt man. Gelehrte sagen, ich hab’s gelesen, Soldaten, ich hab’s getan. Mancher küßt einen auf den Backen Und schlägt ihn mit der Faust in den Nacken. Das Gemüt ist reich und arm, nicht die Kiste. Die Kunst ist lang, das Leben kurz. Wer tut, was er will, tut oft, was er nicht soll. Kurz abschlagen ist Freundschaft. Arznei hilft, wenn Gott will, Wo nicht, so ist’s des Lebens Ziel. Ich will es hinfort den Jungen befehlen. Vier Füße mit einem weißen Zeichen Dürfen keinen Zoll abreichen. Man sieht’s an der Asche noch, wo der Topf gestanden hat. Wenn es aufs Äußerste kommt, so bricht’s. Der Wirt schiert den Wirt nicht. Ich lebe, weiß nicht wie lang, Ich sterbe, weiß nicht wann, Ich fahre, weiß nicht wohin, Mich wundert, daß ich noch fröhlich bin. So man in die eine Hand wünscht und in die andere pfeift, hat man in beiden gleich viel. Braunschweig, wärst du wasserreich, Käm’ nicht leicht ein Land dir gleich. Vergiß das Beste nicht! Man neigt dem Baum, der Nutzen bringt. Bei Nacht sind alle Kühe schwarz. Ein Mann kann machen, daß ihn seine eigenen Hunde beißen. In schöner Herberg verzapft man auch sauern Wein. Es ist nicht not, daß man die Schafe frage, die Wolle gilt! Hoffnung erhält, Wenn Unglück fällt. Im kleinsten Töpfchen ist oft die beste Salbe. Wer zu lange schläft, wacht zu spät auf. Man muß dem Teufel ein Kerzchen aufstecken. Beim Trunk und im Zorn Erkennt man den Tor’n. Wer mit Herren umgehen will, der fliehe vor ihnen, so laufen sie ihm nach. Wenn’s Pfannkuchen regnet, ist mein Faß umgestülpt Es ist besser, die Kinder bitten dich als du sie. Weiber sind anfangs leicht, werden aber immer schwerer. Mitgesündigt, mitgebüßt. Pocher und Prahler sind keine Fechter. Der ArmeHeißt Gott erbarme. Wer gerne gibt, läßt sich nicht lange bitten. Zwei Ungleiche machen ein Grades. Mancher geht mit Jucken ins Bad und kommt mit der Krätze wieder. Alte Leute sind wunderlich: das nimmt ihnen niemand als die Schaufel. Bei vielen bekommt der Bettler viel. Auf einen bösen Markt gehört ein guter Mut. Die giftigsten Zeitlosen sind bei Hofe. -

Wenn der Stein aus der Hand ist, ist

Giovedi, 1 Ottobre 2009

Wenn der Stein aus der Hand ist, ist er des Teufels. Morgenrot Mit Regen droht. Das Alter gehört in den Rat. Es liegt am Tage wie der Bauer an der Sonne. Ein Mohr will den andern weiß waschen. Ein fahrender Schüler Bleibt ein Spüler. Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet. Glück läßt sich finden, behalten ist Kunst. Einzig Kind, liebes Kind. Wer sagt, daß Wucher nicht Sünde sei, Der hat keinen Gott, das glaub mir frei. Köln ist nicht an einem Tag gebaut. Des Teufels Mehl wird zu Grüsch. Wer das Tuch zum Mantel stiehlt, dem schafft der Teufel das Unterfutter. Faulert bohrt nicht gerne dicke Bretter. Wenn die Nachtigall Heuschober sieht, hört sie auf zu schlagen. Ein Quentlein Gold wiegt mehr als ein Zentner Recht. Mit Geben wuchert man am meisten. Was dir zu eng ist, das leg nicht an. Die Mutter ein Hur, der Vater ein Dieb, Hast du Geld, so bist du lieb. Er weiß weder Gicks noch Gacks. Maler und Poeten sind Freiherrn. Man muß jedem lassen, nachdem er Adern hat. Wer sich anspannen läßt, der muß ziehen. Der Teufel traue dem Teufel und seinem Anhang. Den ersten Tag ein Gast, Den zweiten eine Last, Den dritten stinkt er fast. Dem Lügner sieht man so tief ins Maul als dem Wahrsager. ..