Archivio per Agosto, 2009

Wenn man sagt husch, so meint man die

Lunedi, 31 Agosto 2009

Wenn man sagt husch, so meint man die Hühner. Ein gut Pferd sucht man im Stall, ein brav Mädchen in seinem Haus. Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hi* * Es muß ein Ding einen Anfang haben. In schönen Büchern blättert man gern. Ein Schuster, der schlechte Stiefel macht, kommt in die Hölle. Gold geht durch alle Türen, ausgenommen durch die Himmelstüre. Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt. Ein Williger ist gut zu bereden. Er ist Meister, wenn sie nicht daheim ist. Wer weit will gehen, Muß früh aufstehen. Wenn alte Scheuern brennen, hilft kein Löschen. Das Gesicht Verrät den Wicht. Kindern ziemen kindische Gebärden. Das Gewissen sagt uns wohl, Was man tun und meiden soll. Es ist alle Tage gut Geld annehmen. Verboten Obst ist süß. Es geht um den bunten Riemen. Viel Hände machen kurze Arbeit, aber der Teufel fährt in die Schüssel. Einsiedler sind nicht alle so fromm, als sie sich stellen. Muß es sein, So schick dich drein. Bei Gott ist Rat und Tat. Könnte ein Reis das andere ertragen, so wären sie stark. .

Haar und Unglück wächst über Nacht. Was soll

Venerdi, 28 Agosto 2009

Haar und Unglück wächst über Nacht. Was soll der Kuh Muskaten? Sie frißt wohl Haberstroh. Sparen ist größere Kunst denn erwerben. Das ist mir eben, als wenn’s in Rom donnerte. Sei mein Freund und leih mir fünf Groschen. Der Elster ist ein Ei gestohlen! Das beste Deutsch ist, das von Herzen geht. Arbeit hat allezeit Vorrat. Wer Honig will, muß der Bienen Sumsen leiden. Du hast dem Kind die Beine noch nicht gesehen. In eine leere Scheuer kommt keine Maus. Einmal, keinmal. Stärke ohne Rat ist tot. Es ist noch kein Zwilchsack seiden worden, wenn er auch voll Taler war. Guter Gruß, halbe Speise. Pferd ohne Zaum, Kind ohne Rut Tun nimmer gut. Wir können nicht alle Papst zu Rom werden. Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden. Alter hilft vor Torheit nicht. Not macht Füße. Wo es mich juckt, da darf ich nicht krauen. Ottern und Bibern haben keine Heg* * Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Man könnt’ es den Leuten nicht recht tun, wenn man sich die Nas abbisse. Undank haut der Wohltat den Zapfen ab. Man lasse den Edelleuten ihr Wildbret, den Bauern ihre Kirmes und den Hunden ihre Hochzeit, so bleibt man ungerauft. Gestohlne Katzen mausen gern. Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter. .

Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz

Domenica, 23 Agosto 2009

Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz dagegen hält. Wer im Grabe liegt, dem ist wohl gebettet. Ich habe den Karren umgeworfen, ich will einen Wagen wieder aufrichten. Des Handwerks, des Mangels. Das Leben ist den Reichen lang, den Armen kurz. Anweisung ist keine Zahlung. Es wird keine eine Hur von eines Mannes wegen. Er ist Meister, wenn sie nicht daheim ist. Sind Hände und Füße gebunden, so läuft die Zunge am meisten. Wer im Alter jung sein will, muß in der Jugend alt sein. Hoffart steckt den Schwanz übers Nest. Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig. Mit Gewalt kann man eine Violine an einem Eichbaum entzweischlagen. Ein Schwert wetzt das andere. Geheime Unzucht, offene Schande. Toll ist glückhaftig. Wem soll der nützen, der sich selber nicht nützt? Der Gerechte muß viel leiden. Es ist ein böser Pfennig, der einen Gulden schadet. Versprechen ist eins und halten ein anderes. Kunst ist im Glück eine Zier, Im Unglück eine eiserne Tür. Wer tut, was er kann, tut soviel als der Papst zu Rom. Das Auge ist des Herzens Zeuge. Armut ist nicht Armut, sie sei denn nicht fröhlich. Neuem Gesetz folgt neuer Betrug. Fuhrmanns Tasche steht allzeit offen. In den kalten Ofen ist übel blasen. Schmutzige Arbeit, blankes Geld. Du suchst den fünften Zipfel am Sack. Wenn die Scheide nicht will, kann der Degen nicht hinein. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen. Wer kegeln will, muß aufsetzen. _

Besser mit den Füßen gestrauchelt als mit der

Sabato, 22 Agosto 2009

Besser mit den Füßen gestrauchelt als mit der Zunge. Wenn der Junge wüßte, was der Alte bedarf, würde er oft den Säckel zulassen. Scheiden und meiden tut weh. Wenn es leidlich ist, so soll man’s loben. Schimpf will Ernst haben. Scharrenden Vogel brat mit Eile, Schwimmendem aber laß die Weile. Gemach in die Kohlen geblasen, So fährt dir kein Staub in die Nasen. Überall geht des Morgens die Sonne auf. Worte schlagen kein Loch in den Kopf. Halte Rat Vor der Tat. Mancher trifft’s wie die Buhler, die zielen ins Weiße und treffen ins Schwarze. Der Buchstabe ist ein Sklave. Eltern verachten ist ein Stück von einem gottlosen Menschen. Glatt geschliffen ist bald gewetzt. Wer Gäste lädt, gehe vorher hübsch auf den Fleischmarkt. Wer nicht fällt, braucht nicht aufzustehen. Rufe nicht Fisch, du habest ihn denn bei den Kiefern. Leben und leben lassen. Sind die Trauben gekeltert, so achtet man nicht der Trestern. Wem die Heiligen hold sind, der mag leise beten. Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an. Man redet viel, wenn der Tag lang ist. Wie du mir, so ich dir, sprach die Frau zu dem Mann in der Brautnacht. Man braucht keinem Narren Schellen anzuhängen. Wer drei Feinde hat, muß sich mit zweien vertragen. Ruhe und Mäßigkeit kurieren das Fieber. ..

Gesunder Zahn Kaut Brot zu Marzipan. Es leben

Venerdi, 14 Agosto 2009

Gesunder Zahn Kaut Brot zu Marzipan. Es leben gar viele, die nimmer nach Rom kommen. Lichtmeß hell und klar Gibt ein gutes Flachsjahr. Narren und Affen Alles begaffen. Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei. Es ist schwer stehlen, wo der Wirt ein Dieb ist. Besser tot denn friedlos. Wie der Teufel ist, so traktiert er seine Gäste. Alle Laster nehmen mit der Zeit ab, nur Geiz und Lüge nehmen zu. An böser Ware ist nichts zu gewinnen. Glück und Weiber haben die Narren lieb. Pferde fressen einen Mann, Der sie mit Rat nicht halten kann. Es liegt viel daran, wer es sagt. Mit Wohltun gewinnt man den ärgsten Feind. Besser ein kleiner Fisch Als gar nichts auf dem Tisch. Lehr du mich Karpfen kennen! mein Vater war ein Fischer. Rede, so lernst du reden. Wenn das Glück groß ist, muß man das Unglück fürchten. Vom Hörensagen und Wiedersagen Ward mancher schon aufs Maul geschlagen. Pfingstenregen, Weinsegen. Er versah sich wie Vetter Lorenz, der wollt’ ein Pfund Tabak kaufen und stahl eins. Das hält Stich wie der calvinsche Glaube. Kunst ist des Alters Zehrpfennig. Fleiß ist des Glückes Vater. Dem Maul abgedarbt ist so gut wie der Pacht von einer Wiese. In die Hölle kommt man mit größrer Mühe denn in den Himmel. Einziger Sohn, liebes Kind. Volles Haus, tolles Haus, Speit den eignen Wirt hinaus. Wer mit dem Teufel essen will, muß einen langen Löffel haben. Gebrauchter Pflug blinkt, Stehend Wasser stinkt. Wer nicht weiß, was das für ein Geck ist, der kann’s an seinem Pferde sehen. Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts. Wer weiß, wer den andern begräbt? Eine Narrheit zu unterhalten kostet mehr als zwei Kinder. Nach den Flitterwochen Kommen die Zitterwochen. Die Metzger sagen, es ist nichts mehr mit den Bauern zu machen, seit sie in der Bibel lesen und die Kinder selbst machen. Der den Mond gemacht hat, weiß wohl, wie alt er ist. Den Eichbaum vor die Stadt, Eichenlaub stinkt. Es hat gewarnt - den Augenblick wird’s schlagen. Ich bin gern ein Narr, aber der Narren Narr mag ich nicht sein. Wer ausgibt, muß auch einnehmen. Fünfzehn, halt den Sack auf. Einen guten Gaul muß man nicht zu oft reiten. Ich hab einen Schinken bei ihm im Salze. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Helle Christnacht, finstre Scheuer, Finstre Christnacht, helle Scheuer. Ohne Mühe bringt man es in keiner Sache weit. Gott läßt keinen Deutschen verderben. Hier ist ein Dreier: kauf dir einen Strick. Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich. _

Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.

Giovedi, 13 Agosto 2009

Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug. Wer ’s Feuer austun will, ziehe den Brand hinweg. Es gibt mehr als eine bunte Kuh. Blut rinnt zusammen, hat der Geißbock gesagt. Im Finstern ist gut mausen. Der Tod Ist des Lebens Botenbrot. Wer tut, was er kann, tut so viel als der Papst zu Rom. Zorn hängt den Narren um. Das Lernen hat kein Narr erfunden. Man verklagt keine Sau, die einen besudelt. Wer nicht will, der hat gegessen. Hauseid soll man verhalten, nicht halten. Die Eule weiß nichts vom Sonntage. Getreuer Herr, getreuer Knecht. Wir zielen nur, das Schicksal steuert. Es ist eine schlechte Maus, die nur ein Loch weiß. Zu Anfang oder End Der März sein Gift entsend’t. Wer wohltut, lobt sich wohl. Fett schwimmt oben, und ist es auch nur Hundsfett. Arbeiten und sparen macht zusehends reich. Wo man Liebe säet, da wächst Freud empor. Große Herren lassen sich nützen, Unter reichen Fürsten ist gut sitzen. In Wein und Bier ertrinken mehr denn im Wasser. Ich bin’s so satt, als hätt’ ich’s mit Löffeln gegessen. Mancher schläft den Hasenschlaf (mit offenen Augen). Jung gebogen, Alt erzogen. Gott hilft dem Stärksten. Wer den andern Saures essen sieht, dem stumpfen die Zähne. Wer nicht Bitter gekostet hat, weiß nicht, was Süß ist. Heiraten ist nicht Kappentauschen. Richter, Dichter. Der Spiegel lügt, Der Schein trügt. Es ist noch eine Beer im Loch. Der Wein ersöffe im Wasser, hätt’ er nicht schwimmen gelernt. Gäb’ es keine Narren, so gäb’ es keine Weisen. Geld ist die Losung. Denk oft an den Tag, Den niemand vermeiden mag: Wer stets gedenkt zu sterben, Kann nimmermehr verderben. Vor lachenden Wirten und weinenden Pfaffen hüte dich. Was einer daheim hat, das braucht er nicht außen zu suchen. /