Gesunder Zahn Kaut Brot zu Marzipan. Es leben gar viele, die nimmer nach Rom kommen. Lichtmeß hell und klar Gibt ein gutes Flachsjahr. Narren und Affen Alles begaffen. Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei. Es ist schwer stehlen, wo der Wirt ein Dieb ist. Besser tot denn friedlos. Wie der Teufel ist, so traktiert er seine Gäste. Alle Laster nehmen mit der Zeit ab, nur Geiz und Lüge nehmen zu. An böser Ware ist nichts zu gewinnen. Glück und Weiber haben die Narren lieb. Pferde fressen einen Mann, Der sie mit Rat nicht halten kann. Es liegt viel daran, wer es sagt. Mit Wohltun gewinnt man den ärgsten Feind. Besser ein kleiner Fisch Als gar nichts auf dem Tisch. Lehr du mich Karpfen kennen! mein Vater war ein Fischer. Rede, so lernst du reden. Wenn das Glück groß ist, muß man das Unglück fürchten. Vom Hörensagen und Wiedersagen Ward mancher schon aufs Maul geschlagen. Pfingstenregen, Weinsegen. Er versah sich wie Vetter Lorenz, der wollt’ ein Pfund Tabak kaufen und stahl eins. Das hält Stich wie der calvinsche Glaube. Kunst ist des Alters Zehrpfennig. Fleiß ist des Glückes Vater. Dem Maul abgedarbt ist so gut wie der Pacht von einer Wiese. In die Hölle kommt man mit größrer Mühe denn in den Himmel. Einziger Sohn, liebes Kind. Volles Haus, tolles Haus, Speit den eignen Wirt hinaus. Wer mit dem Teufel essen will, muß einen langen Löffel haben. Gebrauchter Pflug blinkt, Stehend Wasser stinkt. Wer nicht weiß, was das für ein Geck ist, der kann’s an seinem Pferde sehen. Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts. Wer weiß, wer den andern begräbt? Eine Narrheit zu unterhalten kostet mehr als zwei Kinder. Nach den Flitterwochen Kommen die Zitterwochen. Die Metzger sagen, es ist nichts mehr mit den Bauern zu machen, seit sie in der Bibel lesen und die Kinder selbst machen. Der den Mond gemacht hat, weiß wohl, wie alt er ist. Den Eichbaum vor die Stadt, Eichenlaub stinkt. Es hat gewarnt - den Augenblick wird’s schlagen. Ich bin gern ein Narr, aber der Narren Narr mag ich nicht sein. Wer ausgibt, muß auch einnehmen. Fünfzehn, halt den Sack auf. Einen guten Gaul muß man nicht zu oft reiten. Ich hab einen Schinken bei ihm im Salze. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Helle Christnacht, finstre Scheuer, Finstre Christnacht, helle Scheuer. Ohne Mühe bringt man es in keiner Sache weit. Gott läßt keinen Deutschen verderben. Hier ist ein Dreier: kauf dir einen Strick. Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich. _