Archivio per Giugno, 2009

Hinter sich hinaus tragen die Bauern die Spieße.

Lunedi, 29 Giugno 2009

Hinter sich hinaus tragen die Bauern die Spieße. Fromme Leute sitzen weit auseinander. Es ist alle Tage der dritte Teil der Welt feil. Fünf Finger fassen mehr als zwei Gabeln. Wer Rettich ißt, der hustet unten und oben. Er ist zwischen dem Brotschrank und der Molkenkammer groß geworden. Morgen kommt Rat und Tat. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine. Was bald wird, vergeht auch bald wieder. Demut ist eine Mutter der Ehre. An Meinen bindet niemand sein Pferd an. Stiche, die nicht bluten, tun weher denn andre. Leb mit Vernunft, So kommst nicht in der Armen Zunft. Märzenstaub Bringt Gras und Laub. Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen. Das Gut löst seinen Herrn. Zehn Versagen sind besser als ein Lügen. Nichts ist so neu, als was längst vergessen ist. Mit den Gänsen sollen wir trinken, aber nicht essen. Leichter Magen, schwerer Sinn. Das Münch[n]er Kind kennt keinen höhern Turm als den Frauenturm. Güte macht ungütige Knechte. Gib acht, es sind Schindeln auf dem Dache! Was man genug hat, dessen wird man satt. Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen. Ein ungeziert Weib ist die beste Hausfrau. Biber und Otter haben keine Hege. Geben und Wiedergeben hält die Freundschaft zusammen. Verzweifle nicht, mein frommer Christ. Wer nicht eifert, liebt nicht. Was jeder tun soll, tut keiner. Ohne Wasser schleift sich’s übel. Vorgegessen Brot macht langsam arbeiten. Man muß in alle Sättel gerecht sein. -

Mäßigkeit ist die beste Arznei. Wer Vögel fangen

Mercoledi, 17 Giugno 2009

Mäßigkeit ist die beste Arznei. Wer Vögel fangen will, muß nicht mit Prügeln dreinwerfen. Liebe wird durch Lieb erkauft. Freien ist wie Pferdekauf: Freier, tu die Augen auf. Wer nicht erwirbt, Der verdirbt. Gemeines Unglück ist leicht verschmerzt. Mancher Amtmann gibt seinem Herrn einen Nutzen vor, da sieben Schäden hinter sind. Denk auf faule Tage und arbeite drauflos. Wo sich zwei zanken, gewinnt der dritte. Roter Bart und Erlenbogen Geraten selten, ist nicht erlogen. Wenn April bläst in sein Horn, So steht es gut um Heu und Korn. Verloren Ehr Kehrt nimmermehr. Besser müßiggehen als nicht arbeiten. Viel Federn machen ein Bett. Die Wahrheit ist der Welt leid. Lustig in Ehren Darf niemand wehren. Dem Tod ist niemand zu stark. Zähnepein ist große Pein, Aber ohne Mann sein Ist noch größre Pein. Die Bären brummen. Die Tauben, so unter Dach bleiben, sind vor dem Stoßvogel sicher. Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren. Perlen im Kot haben keinen Schein. In leeren Häusern regieren Poltergeister. Ein Ding freundlich auslegen ist eines frommen Gemüts. Zum groben Block gehört eine Bauernaxt. Man muß sich nicht Äpfel für Zitronen verkaufen lassen. Wenn der Meister kommt heran, Hat das Meisterchen getan. Wie viel Köpfe, So viel Kröpfe. Gottlob hier! sagte der Schiffer und war noch drei Meilen vom Lande. Es ist ein Stockfisch, läßt sich aber nicht klopfen. Die Natur will geübt sein, sonst wird sie schimmlig. Wer seinen Satz gewinnt, hat nicht übel gespielt. Stank Ist des Teufels Dank. Weiberrache hat keine Grenzen. Wer im Grabe liegt, dem ist wohl gebettet. So lange die Frösche quaken vor Marcustag, So lange schweigen sie darnach. Beize mit Eulen, wenn du keinen Schuhu hast. Der Eid ist ein End alles Haders. Was man zu Ehren erspart, führt der Teufel oft dahin. Neidhart zeucht nur bei großen Herren ein. Natur bringt gutes Gold, die Kunst macht falsches. Neid ist zu Hof geboren, im Kloster erzogen und im Spital begraben. Wer mehr will verzehren, Als sein Pflug mag erähren, Der mag sich nicht erwehren, Ihn muß Bettel oder Stegreif nähren. Nach viel Feiertagen kommt selten ein guter Werktag. Der gewinnt mit Geben, der Würdigen gibt. Am Zapfen sparen und am Spundloch herauslassen spart nicht. Erwäg’s, dann wag’s. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken. Jeder warte des Seinen. Wie der Markt, so der Zoll. Mehr sein als scheinen. Wenn einer keinen Feind hat, so geht’s ihm übel. Wenn man gefallen ist, besieht man das Plätzchen zu spät. Einfalt Hat schöne Gestalt. Wer sich selber lobt, heißt der Lästerlin. Wenn der Esel seine Tracht hat, so weiß er, wie er gehen soll. Wer mir Schaden zufügt, der kann mir auch dienen. Viel Reiser machen einen Besen. Ließe die Katze das Mausen, So bliebe der Kater draußen. ..

Eben Recht ist weder eng noch weit. Ein

Sabato, 6 Giugno 2009

Eben Recht ist weder eng noch weit. Ein Bock zeigt den andern an. Mancher Schüler übertrifft den Meister. Trau keinem Wetter im April Und keinem Schwörer bei dem Spiel. Wenn man zu Nacht in den Spiegel schaut, so sieht der Teufel mit hinein. Trag Holz und laß Gott kochen. Gespalten Holz fängt gerne Feuer. Getreuer Herr, getreuer Knecht. Wenn man manchem Edelmann die Bauernader aufschnitte, müßte er sich zu Tode bluten. Trink und iß, Der Armen nicht vergiß. Wo Gold redet, da gilt all andre Rede nicht. Wer mir gab, der lehrte mich geben. Der Vollbauch lobt das Fasten. Was sauer ankommt, ist lieb. Was man gern hätte, mag man nicht erwarten. Er mag sich nicht bücken: Ihm steckt ein Schelmenbein im Rücken. Wenn man einen [Dieb] brauchen kann, so nimmt man ihn vom Galgen. Wenn die Henne zum Hahn kommt, vergißt sie der Küchlein. Jedem ein Ei, Dem braven Schweppermann zwei. Ich fürchte mich vor zehen nicht, wenn ich allein bin. Weiber haben langes Haar und kurzen Sinn. Wenn der Hafen bricht, Spart man den Scherben nicht. Neue Herren, neue Fünde. Auf alten Mann bauen ist mißlich. Besser in Acht als in Hacht. Eines Freund, Keines Feind. Wo sich zwei zanken, gewinnt der dritte. Die Liebe ist blind und macht blind. Die aufgehende Sonne hat mehr Anbeter als die untergehende. Junge Pferde wollen den Bereiter abrichten. Starke Leute haben starke Krankheit. Der sich ehrt, Der sich wehrt. Viel Hausrat, viel Unrat. Duck dich, Seel, es kommt ein Platzregen! Not vereinigt Herzen. All Ding hat ein Ende und die Mettwurst hat zwei. Es schadet nichts, sagt der Schneider, wenn er die Hosen verschnitten, nur neu Tuch her! Sag nicht alles, was du weißt, Glaub nicht alles, was du hörst, Tu nicht alles, was du kannst, Wiß nicht alles, was du liest. Halbgeburt tritt ein Glied weiter. Thomas, zweifelst du noch? So leg deinen Finger in mein Loch. Wenn die Mücke ein Hühnerei legen will, ist’s ihr Tod. Reichtum ist allein fromm.

Wer kann allen Gänsen Schuh machen? Das kommt

Venerdi, 5 Giugno 2009

Wer kann allen Gänsen Schuh machen? Das kommt vom langen Predigen. Wir haben es also gefunden, wir müssen es also bleiben lassen. Wiedersehen macht, Daß man Scheidens nicht acht’t. Feindes Mund spricht selten gut. Er hat Mosen und die Propheten. Gegen den Backofen ist übel gähnen. Es ist kein Was ohne Weil. Schöne Weiber sind Irrwische, verführen bei hellem Tag. Aller Anfang ist schwer. Wenn man einen Bauern bittet, so schwellen ihm die Stiefel. Geliehen Geld soll man lachend bezahlen. Wer die Hure zur Ehe nimmt, ist ein Schelm oder will einer werden. Der Fisch will dreimal schwimmen, im Wasser, im Schmalz und im Wein. Alter Schaden blutet leicht. Bei Ratsversammlungen haben die Wände Ohren. Der Mühe Gibt Gott Schaf und Kühe. Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen. Er macht’s wie die Herren von Metz: die lassen’s geschehen, wenn’s regnet. Die Welt gibt bösen Lohn. Vom Flecke Zum Zwecke! Stiefmutter, Stiefätti Mett daß der Tüfel hätti. Man straft gern am Gesind, Was verbrochen hat das Kind. Ein Erfahrener ist besser als zehn Gelehrte. Der größte Schritt ist der aus der Tür. .

Was hilft der Titel Ohne Mittel? Es mag

Venerdi, 5 Giugno 2009

Was hilft der Titel Ohne Mittel? Es mag leicht sein, daß einen ein Bauer lobt. Mit Schweigen verred’t (verrät) sich niemand. Das sind Sägen, die schneiden kein Holz. Wo Eulen und Kauze einander gute Nacht sagen. Zorn gebiert Zorn. Lobe gern die alte Welt Und tu, was der neuen gefällt. Es hat noch kein Wolf einen Winter gefressen. Nicht alle Steine sind ohne Wert. Das ist mein Acker und mein Pflug. Draußen Ruhm erlangen bedarf Schnaufens. Das vorige Jahr war immer besser. Gott beschert über Nacht. Der den Sack aufhebt, ist so schlimm, als der hineinschüttet. Es ist eine böse Sau, die ihre eigenen Ferkel frißt. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt. Den Geizhals und ein fettes Schwein Sieht man im Tod erst nützlich sein. Der Bart ziert den Mann. Untertan und Obrigkeit Fehlen öfter beiderseit. Wer warten kann, hat viel getan. Geld erklärt den Text und die Glosse. Beim Scherzen ist keine Ehrerbietung. Grausamkeit Hat nicht viel Leut. Ein Ding freundlich auslegen ist eines frommen Gemüts. Die Feder schwimmt obenan. Zum Lernen ist niemand zu alt. Der Liebe Mund Küßt auch den Hund. .