Archivio per Maggio, 2009

Das Retardat frißt die Kuxe. Wer allein schläft,

Domenica, 17 Maggio 2009

Das Retardat frißt die Kuxe. Wer allein schläft, bleibt lange kalt, Zwei wärmen sich einander bald. Wo Trinken eine Ehr ist, da ist Speien keine Schande. Tausend können mehr als einer. Wahrheit wird wohl gedrückt, aber nicht erstickt. Der liebe Niemand ist an allem schuld. Die Finger sticht, Wer Rosen bricht. Iß, was gar ist, Trink, was klar ist, Sprich, was wahr ist. Wer das Feuer haben will, muß den Rauch leiden. Allgemach kommt auch weit. Verzagter Hund bellt am meisten. Hüte dich vor denen, die niemand leiden kann. Was man ferne holt, ist süß. Der Ausgang wird’s lehren. Des Zornes Ausgang ist der Reue Anfang. Laß dich ein auf Kompromiß, So verlierst du gewiß. Eine Hintertür verderbt das Haus. Reiche Leute haben das meiste Geld. Aus einem Schädlein soll man keinen Schaden machen. Zeit macht gesund. Erfahrung macht klug. Achte dich klein, Mit niemand zu gemein, So wirst du wohlgelitten sein. Hier stehn wir Fische, sagt der Stichling zur Schnecke. Läßt sich die Katze streicheln, ist sie schon mehr bei Leuten gewesen. Man muß es nehmen, wie es kommt. Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze. Erst guter Wein, und wenn die Leute trunken sind, der schlechte, ist Wirtspraktik. Dem Lügner sieht man so tief ins Maul als dem Wahrsager. Unmäßiger Patient macht unbarmherzigen Arzt. Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen. Es ist alle Tage der dritte Teil der Welt feil. In den Fasten Leeren die Bauern Keller und Kasten. Das Recht wär’ wohl gut, wenn man’s nicht krumm machte. Die jungen Raben sind wie die alten geschnäbelt. Was der August nicht kocht, läßt der September ungebraten. Armut Ist der Taschen gut. Oft lacht der Mund, wenn das Herze weint. Wo Gold redet, da gilt all andre Rede nicht. Es ist gut, daß der Schöffen sieben sind. Einfalt Hat schöne Gestalt. Der Adel macht die Klöster reich und die Klöster den Adel arm. Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall. Reitet der Teufel die Pfaffen, So reitet er sie rechtschaffen. Wer flieht, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt. Kreuz ist des Glaubens Probe. Jeder ist seiner Worte bester Ausleger. Er lügt, wie wenn’s gedruckt wär’, Und stiehlt, wie wenn’s erlaubt wär’. Aus dem reichen Schlecker Wird ein armer Lecker. Was man gerne tut, kommt einem nicht schwer an. Das ist die alte Leier. Was einer tun darf, dürfen andere sagen. Wer altet, Der kaltet. -

Neuer Arzt, neuer Kirchhof. Ein Narr läßt sich

Giovedi, 7 Maggio 2009

Neuer Arzt, neuer Kirchhof. Ein Narr läßt sich nicht raten. Armut Aller Tür zutut. Es darf mir keiner ein Hofrecht in die Stube machen. Reichtum macht nur Mut, Wenn man’s gebraucht wie hinterlegt Gut. Man kann wohl lesen, Was man gewesen, Aber nicht schreiben, Was man wird bleiben. Jeder Narr ist seines Vorteils gescheit. Bürger und Bauer Scheidet nichts denn die Mauer. Das Gute tu gut, das Rechte recht. Gottes Freund, der Pfaffen Feind. Drei W sind große Räuber: Wein, Würfelspiel und Weiber. Der Weise hat Vorteil in allen Landen. Die sich großer Streiche rühmen, sind selten gute Fechter. Bosheit tut sich selbst den größten Schaden. Freiheit drückt den Hut frisch in die Augen und wandelt aufrecht. Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöh fangen. Müßiggang ist eine schwere Arbeit. Geck, loß Geck elanns. Roggen gilt allermeist, Wenn man bittet um den Heil’gen Geist. Ein Tag verleiht, was das ganze Jahr weigert. Jungens sind Jungens und Flegel zugleich. Wenn die Liebe so zunähme, wie sie abnimmt, so fräßen sich die Eheleute vor Liebe. Es ist gut Narren fressen, aber bös verdauen. Aller Schatz unter der Erde, tiefer als der Pflug geht, ist Regale. Tränen sind des Leidenden Balsam. Die Bauern sind alle zukünftiges Jahr reich. Wer sein eigen Pferd reiten will, muß seinen eigenen Hafer füttern. Geduld ist das beste Pflaster für alle Schwären. Eichene Anschläge rotten nicht. Man soll einen nicht halten, wie man ihn ansieht. Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm. Schwager, Hund. Sechsmal sechs ist sechsunddreißig, Ist der Mann auch noch so fleißig Und die Frau ist liederlich, Geht die Wirtschaft hinter sich. Was man einem wehrt, Das ist ihm wert. Nichts ist so schlecht, es ist zu etwas gut. Wenn der Himmel einfällt, so sind alle Töpfe und Bäume zerschlagen. Das Alter in den Rat, Die Frau ins Bad. Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran. Wenn der Esel weit läuft, ist er darum nicht gelehrt. Klein Pferd, kleine Tagereise. Weibsbild Soll nicht sein wild. Zeug gen Straßburg: da findest du den Tisch gedeckt. Rast ich, so rost ich, sagt der Schlüssel. Das beste Deutsch ist, das von Herzen geht. Recht bleibt Recht, aber man verdreht’s gern. Man muß scheren, wo Wolle ist. Es ist kein Mensch, er hat einen Wandel, hat er sie nicht alle vier. Stärke wächst im Geduldgarten. ..

Wer einen Schalk ins Kloster trägt, bringt einen

Lunedi, 4 Maggio 2009

Wer einen Schalk ins Kloster trägt, bringt einen Buben wieder heraus. Viel Vögel sind, die hassen mich, Ich bin ein Kauz und acht es nicht. Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, Der sich in aller Welt ernährt. Prahler, Ihrer Torheit Maler. Gott ist alt, aber nicht krank. Viel Bächlein machen auch einen Strom. Die Fürsten haben viel Augen, lassen aber nur zweie sehen. Kerker quält, aber zahlt nicht. Je voller, Je toller. Bald getan ist viel getan. Kein Müller hat Wasser und kein Schäfer Weide genug. Was man nicht aufhalten kann, soll man laufen lassen. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe. Wer zu spät kommt, ißt mit den Gemalten an der Wand. Ein Gleichnis hat nicht alle vier Füße. Steige nicht zu hoch, so fällst du nicht zu tief. Je besser Spiel, je ärger Schalk. Weise Sprüche, gute Lehren Soll man tun und nicht bloß hören. Recht Findet allzeit seinen Knecht. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Geld Regiert die Welt. Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke. Im Spiel gilt der Narr am meisten. Würfelspiel ist nicht Andacht. Hagel und Brand Segnet Gott mit milder Hand. Christentum ein ewiger Feiertag. Wie dir gehn die Backen, So gehn dir die Hacken. Narren wachsen unbegossen. Was einer gern ißt, das ist seine Speise. Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der ihn trägt. Kannst du regnen, kann ich auf Holzschuhen gehen. Den Bauern ist gut pfeifen. Pfaffen segnen sich zuerst. Zuviel Lust bringt Unlust. Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig, was man einem untreuen gibt, alles zuviel. Viel Hopfen, viel Rocken. Ein Hirt muß seine Schafe kennen. Zu Hof gilt gleich, der hinter die Tür hofiert und der’s auskehrt. Wein, Weiber und Würden ändern den ganzen Menschen. Wessen Huldin schielt, der sagt, sie liebäugelt. Er fällt wie eine Sau ins Credo. Bei großem Gewinn ist großer Betrug. Man soll sich nicht ausziehen, eh man schlafen geht. Wo Einigkeit ist, wohnt Gott. Hinter dem Berge wohnen auch Leute. Ist es einfach zu lang, so nimm’s zweifach. Man kann dem Alter vorlaufen, aber nicht vorraten. Je schwerere Kunst, je mehr Pfuscher. Er sagt: Wollt ihr’s lassen, so laßt’s, wo nicht, so laßt’s bleiben. Wir haben nicht alle einen Kopf, sonst müßten wir alle einen Hut haben. Das Pferd beim Zaume, den Mann beim Wort. Narren haben mehr Fug als andere Leute. Spar deine Andacht nicht bis aufs Tanzhaus und deine Fastnacht nicht bis zum Karfreitag. Große Herren lassen sich nützen, Unter reichen Fürsten ist gut sitzen. Ein bös Gewissen ist die Hölle auf Erden. Wenn der Pfennig läutet, läuft jedermann zur Kirche. Geduld und Batzen gehen viel in einen Sack. Es wird dir bekommen wie dem Hunde das Gras. .

Wer seinen Fuß in des andern Schuh stecken

Domenica, 3 Maggio 2009

Wer seinen Fuß in des andern Schuh stecken will, muß zuvor das Maß recht nehmen. Heirat der Alten ist ein Ladschreiben an den Totengräber. Der Schwabe muß allzeit das Leberlein gegessen haben. Die Hand vom Sacke! das Mehl ist verkauft! Wer ’s Glück hat, führt die Braut heim. Zeit stillt den Zorn. Zur Not steckt man blanke Schwerter in rostige Scheiden. Es ist ein Stockfisch, läßt sich aber nicht klopfen. Man muß nicht Übel ärger machen. Fühlen lehrt glauben. Ein böses Maul ist schärfer denn ein Schwert. Wenn der Himmel einfällt, so können die Vögel keine Nester mehr bauen. Mühl ohne Gang, Glock ohne Klang, Hand ohne Gaben, Schul ohne Knaben Will niemand haben. Es ist Zeit zu reden, Zeit zu schweigen. Stille Wasser, tiefe Gründe. Geh hin und werd ein Krämer, sagt der Henker zu seinem Knecht. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gnade hat kein Warum, ist Ebbe und Flut. Früh mit den Hühnern zu Bette Und auf mit den Hahnen zur Wette. Männer verschweigen fremde, Weiber eigene Geheimnisse. Es ist niemand schuldig, die Kuh mit dem Kalbe zu behalten. Gott fügt, Daß mir’s genügt. Sprich, was wahr ist, Trink, was klar ist, Iß, was gar ist. Heimlicher Druck ist unerträglich. Halte dich ans Hornvieh, Aber nicht ans Kornvieh. Ist deine Sache gut, so schreite zum Vergleiche, Ist sie schlimm, so sei besonnen und weiche. Er läßt sich keine Spinne überm Maul wachsen. Fried und Einigkeit haben alle Städt erbaut. Der Teufel schuf das Würfelspiel. Vom Schatten und vom Lobe wird man weder größer noch kleiner. Es ist eben Gurr wie Gaul. Wer zu Hofe sein will, muß bald oben, bald unten liegen. Jeder hat seinen Splitter. Mit Gaben fängt man die Götter. Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte. Wenn Wünschen hülfe, wären alle reich. Wo ich hinkomme, da ist Kirmes gewesen oder wird noch sein. Wo Scham ist, ist Tugend. Wer Arges tut, der scheut das Licht. Das Schwerste muß am meisten wiegen. Der Geld auf Bodmerei gibt, läuft Risiko dafür. Man muß die Angel einwerfen und die Fisch herausziehen. Der ist reich, des Reichtum niemand weiß. Der Neutrale wird von oben begossen, von unten gesengt. Undank Macht Wohltun krank. Schmerz Klammert sich ans Herz. Kein Vater kann seinen Sohn schelten. Der gut kaut, Der gut verdaut. Pflanze mich für zwei, So trag ich dir für drei. Finanz Verliert die Schanz. Trunken gesündigt, nüchtern gebüßt. Adelig, was ehrlich. Armut lahmt nicht. Es geht noch manch Rad um, eh das geschieht. Drei Erbsen in der Hülse machen mehr Lärm, als wenn sie voll wäre. Vor Holunder soll man den Hut abziehen und vor Wacholder die Knie beugen. Gewinn ich nichts, so verlier ich nichts. Bettelsack steht allzeit leer. Die Kerze ist auf den Nagel gebrannt.