Wer mehr hinter als vor die Rosse legt,
Domenica, 19 Aprile 2009Wer mehr hinter als vor die Rosse legt, wird nicht lange fahren. Trunkene Freude, nüchternes Leid. Wer beim Spiel wegleiht, verliert. Regen und Segen kommt vom Herrn. Der Tod kommt ungeladen. Andrer Mann, andres Glück. Sanftmut gereut nicht. Je lieber Kind, je schärfre Rute. Die Bremen haben die Gerechtigkeit von alters her, daß sie Blut saugen. Aus Liebe zum Talg leckt die Katze den Leuchter. Klingende Meinung ist die beste. Gottes Wille sei mein Ziel. Der eine sät, der andre schneidet. Des Fürsten Schatz liegt am sichersten in des Volkes Händen. Sieh in dein eigen Spiel. Tugend macht und erhält Freundschaft. Er weiß wohl, was er noch am Rocken hat. Ich sehe so tief in einen Mühlstein als ein anderer. Ein wenig zu spät ist viel zu spät. Kein Schalk ist so verlogen, Er wird wohl selbst betrogen. Mit den Alten soll man ratschlagen und mit den Jungen fechten. Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut. Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, so schreib mit der Mistgabel. Nürnberger Witz und künstliche Hand Findet Wege durch alle Land. Nur stet! es treibt uns ja niemand. Wer auf des andern Schuhe wartet, bis er tot ist, der geht barfuß. Glück und Gras, Wie bald wächst das! Wo Gott eine Kirche baut, stellt der Teufel eine Kapelle daneben. Stehende Wasser werden endlich faul und stinkend. Wer’s Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn. Brätst du mir die Wurst, So lösch ich dir den Durst (sagt der Kellner zum Koch). Ein fauler Apfel macht zehn. Einer läßt sich einessen und einarbeiten. Altklug Nie Frucht trug. Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lüge macht viel Redens. Wenn die Schwalben fortfliegen, bleiben die Spatzen hier. Armut hat einen Sinn mehr - die Not. Ein Weib hat nicht alle Schlüssel anhängen. Die Reben erfordern einen Herrn. Ist der Trunk im Manne, So ist der Verstand in der Kanne. Vorangehen macht Nachgehen. Spaß ist nicht Ernst. Mannes Mutter, Teufels Unterfutter. Fürchte nicht der Dornen Stechen, Willst du schöne Rosen brechen. ..