Archivio per Marzo, 2009

Tränen bringen niemand aus dem Grabe zurück. Muß

Martedi, 31 Marzo 2009

Tränen bringen niemand aus dem Grabe zurück. Muß ist Zwang, Und Kreischen ist Kindergesang. Es kann nicht heißer als kochen. Siegen Kommt nicht von Liegen. Halte Fastnacht, daß du gute Ostern habest. Wenn der Wucherer stirbt, freuen sich viere: der Erbe wegen des Geldes, der Glöckner wegen der Leiche, der Arme wegen des wohlfeilen Brots und der Teufel um die Seele. Das Zukünftige ist ungewiß. Hoffart löscht das Feuer in der Küchen aus. Er hat Rudolfs Redlichkeit. Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler. Man empfängt den Mann nach dem Kleide und entläßt ihn nach dem Verstande. Hastiger Mann soll trägen Esel reiten. Was wir hier kosen, Bleib’ unter den Rosen. Ein Doktor kann wohl ein Narr, aber ein Narr kein Doktor sein. Wein und Weiber machen alle Welt zu Narren. Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren. Er spielt Nummer Sicher. Reine Wäsch und Höflichkeit Zieren einen allezeit. Wenn der Himmel einfiele, zerschlüg’ er mehr Kacheln als Öfen. Fremdes Pferd und eigne Sporen Haben bald den Wind verloren. Man verklagt keine Sau, die einen besudelt. Hast du den Gipfel des Turmes erlangt, so gedenke nicht über die Spitze. Viel Streiche Fällen die Eiche. Frommer Mann Hilft, wo er kann. Leihen macht Freundschaft, wiedergeben Feindschaft. Du wirst noch was von Umstoßen kosten, wenn du stehend stirbst. Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt. Wenn der Wagen fällt, hat er fünf Räder. Alle Wappen müssen Gold oder Silber haben. Was dir zu eng ist, das leg nicht an. Unter Nußbäumen und Edelleuten kommt kein gut Kraut auf. Anderer Torheit sei deine Weisheit. Wohlerhalten verliegt sich nicht. Laß dem Armen auch sein Brot. Erst besinn’s, Dann beginn’s. Kleine Töpfe haben auch Ohren. Es ist kein größer Almosen, als das ein Bettler dem andern gibt. Steh fest, Schiffer! sagte Hinz und schmiß ihn über Bord. Böser Vogel, böses Ei. Es wird dir bekommen wie dem Hunde das Gras. Der Harnisch ist gut, wer sein zu brauchen weiß. Die Mutter sagt’s, der Vater glaubt’s, und ein Narr zweifelt daran. Zwei Augen decken vier. Schlampig Macht wampig. Es ist nicht alles Gold, was da gleißt. Wenn es brennt, vermißt man die Spritzen. Wo die Kirche ist, da ist der Krug nicht weit. Je höher Berg, je tiefer Tal. Ein Büffel ist ein groß Tier, doch kann er keinen Fuchs fangen. Das Gold wird probiert durchs Feuer, die Frau durchs Gold, der Mann durch die Frau. Der März Nimmt alte Leute beim Sterz. Eins macht keins. Kein Vater kann seinen Sohn schelten. Steile Berge hinansteigen fordert im Anfang langsame Schritte. Das Schiff geht nicht immer, wie der Steuermann will. ..

Guter Rat kommt morgen. Vornehmer Wind, Vorne Locken,

Martedi, 31 Marzo 2009

Guter Rat kommt morgen. Vornehmer Wind, Vorne Locken, hinten Grind. Es is beter, bi ‘n oolen Mann to schulen As bi en jungen to huulen. Kleider fressen die Motten, Herzen die Sorge, den Neidhart der Neid. Guter Dienst bleibt unverloren. Erbettelter Pfennig ist besser denn gestohlener Taler. Der Himmel ist schwer zu verdienen, sprach der Abt, als er vom Bette fiel und die Nonne ein Bein brach. Ein Haus ist leichter angezündet als gelöscht. Sei nimmer faul, Das Jahr hat gar ein großes Maul. Borgen tut nur einmal wohl. Man muß bisweilen fünf gerade sein lassen. Zeit bringt Rosen, aber auch Dornen. Wer auf beiden Achseln trägt, setzt sich zwischen zwei Stühlen in die Asche. Verstand und Schönheit sind selten beisammen. Es ward wohl schon eher eine üble Scheide gefunden, darin ein guter Degen steckte. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Der Ochs kann auch auf vier Füßen laufen wie der Hirsch, aber nicht so schnell. Wer ein Biedermann will sein und heißen, Der hüte sich vor Tauben und Geißen. Fischefangen, Vogelstellen Verdarb schon manchen Junggesellen. Wer nach dem Kranze strebt, bekommt doch eine Blume. Mein kleiner Finger hat es mir gesagt.

Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon.

Lunedi, 30 Marzo 2009

Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon. Er sieht gern tanzen, aber mit den Zähnen nicht. Mit den Beinen läuft man nicht in den Himmel. Ein Undankbarer schadet zehen Armen. Einer macht Bendel, der andre schneidet sie ab. Ich will es hinfort den Jungen befehlen. Die Frommen siegen Im Erliegen. Wirte und Huren bezahlt man vor dem Zapfen. Wenn Äpfel und Nüsse kommen, soll man schäkern. Der Büttel löst das Gebot auf, das der Amtmann schließt. Durst ist der beste Kellner. Mancher schläft den Hasenschlaf (mit offenen Augen). Ich will die Nase schneuzen, damit ich es auch recht sehe. Er zäumt das Pferd beim Schwanz auf. Kein Wurm so klein, er krümmt sich, wenn er getreten wird. Sau de Staut (Staat), Sau auk de Praut. Erst gerecht, dann wohltätig. Hätt’ Lyra nicht über die Bibel geschrieben, So wäre Luther ein Esel geblieben. Man merkt’s von weitem, daß der Winter kalt ist. Wenn eine Hand die andre wäscht, werden sie beide rein. Der Hunger macht alle Speise süß, allein sich selbst nicht. Tod ist Todes Ausgang. Wüst tut wüs* * Laß dir kein X für ein U machen. Mancher kann wohl kochen, aber nicht anrichten. Wo man zimmert, da fallen Späne. Reicher Demut meinet Gott, Armer Hoffart ist ein Spott. Was man in ein unsauber Faß gießt, das säuert bald. Feuchte Hand bedeutet Liebe. Bald getan ist viel getan. Das Bier schmeckt gern nach dem Faß. Hans Widerborst ist Igels Art, Hält jedermann das Widerpart. Die Kapaunen werden doch keine Hahnen mehr, darum muß man ihnen das Krähen mit dem Bratspieß vertreiben. Arme Leute haben weit heim. Botmäßigkeit ist nicht flugs Gerichtsbarkeit. Nach Nürnberger Recht behält der die Schläge, der sie hat. Der Freunde müssen mindestens zwei sein. Vergiß das Beste nicht! Kregget de Henne und schwigt de Haan, Dann is’t Huus ‘r üüwel an. Mit der Trommel gewonnen, mit der Flöte verspielt. Der Apfel sieht rot, doch sitzt ein Wurm darin. Suchst du einen Toren, So fang dich selbst bei den Ohren. Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart. Höflichkeit und Treue Bringt nimmer Reue. Sorge nicht für morgen. Bücher geben keine Handgriffe. Heut fasten kocht morgen die Suppe süß. Der Schornstein schimpft das Ofenloch. Zuviel Verderbt gut Spiel. Daß es recht sei, zwei Pfründe zu haben, verstehen nur die nicht, welche bloß eine haben. Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße. Zwei für eins ist Wrakesrecht. Es sind keine Zeiten gewesen, sie kommen wieder. Eltern verachten ist ein Stück von einem gottlosen Menschen. Wenn man die Treppe scheuert, fängt man von oben an. Keiner kann nichts und keiner kann alles. ..

Überall backt man das Brot im Ofen. Armut

Lunedi, 23 Marzo 2009

Überall backt man das Brot im Ofen. Armut lehrt Künste. Trink nicht in die Suppe. Übung ist der beste Schulmeister. Unglück gewinnt bald einen breiten Fuß. Nach Mattheis Geht kein Fuchs mehr übers Eis. Eine Katze hat neun Leben, wie die Zwiebel und das Weib sieben Häute. Ein jeder schläft bei seiner Frau auf seine Weise. Schöne Weiber und zerschnittene Kleider bleiben gern hangen. Wer nirgend anstoßen will, muß Schickelmann fragen. Er hat viel zu schaffen und wenig auszurichten. Fege vor deiner Tür, so brauchst du Besen genug. Hier stehn wir Helden, sprach der Frosch zum Schwaben. Arm Mann lecker hat seinen Willen nicht. Er hat einen Christoffel, der ihn übers Wasser trägt. Nicht jedes Land Hat alles zur Hand. Es klingt nicht wohl auf der Harfe, wenn man Gott lästert. Mein kleiner Finger hat es mir gesagt. Siedet der Topf, so blüht die Freundschaft. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Trog. Nährt das Weib den Mann, so muß er ihr Spielball sein. Man muß nicht mehr schlachten, als man salzen kann. Der Teufel pfeift süß, eh man aufsitzt. Jeder ist seines Glückes Schmied. Blasen und schlucken zumal ist schwer. Haus ohne Mann, Haus ohne Rat, Haus ohne Frau, Haus ohne Staat. Wer nicht mitmacht, Wird ausgelacht. Stiefmütter sind am besten im grünen Kleide. Allzumild hilft zur Armut. Man muß die Gunst für die Gabe nehmen. Wer über einen Maulesel gesetzt ist, hält sich auch für einen Herrn. Wer gern gibt, fragt nicht lange. Aus fremdem Leder ist gut Riemen schneiden. Falsch Lieb, falsch Freund, falsch War, falsch Geld Find’t man jetzt in aller Welt. Guter Wille ist kein Erbe. Guter Gast kommt ungeladen. Lobe den Narren, so schwillt er. Unrecht Gut faselt nicht. Singe, so lernst du singen. Ohne Bruder kann man leben, nicht ohne Freund. Die vordersten tun, was die hintersten nicht vermögen. Gehorsam und Geduld wachsen nicht im Weibergarten. Keiner hat es so gut, der andre hab’ es so übel. Wer im Ruf ist, früh aufzustehen, mag lange schlafen. Der König kann nicht allweg regieren, wie er will. Der Teufel ist nicht so schwarz, als man ihn malt. Was zähmt, Das lähmt. Besser ein kleiner Zorn denn ein großer Schaden. Kein Warum ohne ein Darum. Die Not treibt die Ochsen in den Brunnen. Der Papst frißt Bauern, säuft Edelleute und sch- Mönche. ..

Schwarzbrot und Freiheit! Wenn Gott ein Land strafen

Giovedi, 5 Marzo 2009

Schwarzbrot und Freiheit! Wenn Gott ein Land strafen will, so nimmt er den Herren die Weisheit. Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wäre, Tät’ mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehre. Liebe und Herrschaft Leiden nicht Gesellschaft. Die Wiese geht ins Heu zu St. Georgentag. Man kann nicht miteinander reiten und reden. Je näher, je später. Könnte man mit Leugnen davonkommen, so würd niemand gehangen. Bei Vollen lernt man saufen, Bei Krämern lernt man kaufen. Arm und Reich: Schlimm und Schlemm. Der Herren Sachen Sind Sorgen und Wachen. Erst komm ich und wieder ich und nochmals ich, und dann kommen die andern noch lange nicht. Zum Müßiggang gehört hoher Zins oder hoher Galgen. Scherze nicht mit Ernst. Bettelsack steht allzeit leer. Eine Schwalbe macht keinen Sommer (Flug). Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen. Je später, je härter. Oportet ist ein Brettnagel. Hoffart ist allenthalben Sünde, aber in Augsburg ist sie Wohlstand. Der Hammer und der Amboß Geben harten Widerstoß. Volkes Stimme, Gottes Stimme. _

Vertraue, doch nicht zuviel. Die Rut Macht gut.

Lunedi, 2 Marzo 2009

Vertraue, doch nicht zuviel. Die Rut Macht gut. Viel essen macht nicht feißt, Viel studieren nicht fromm und weis. Sieh nicht über dich, sondern unter dich. Mittaten, Mitraten. März grün, Jungfrau kühn. Unser Herrgott hat wunderliche Kostgänger. Laß die Leute reden und die Hunde bellen. Die krumme Hand kennt man zu Hofe. Halb und halb, wie man die Hunde schiert. Es hat jedermann freies Schürfen. Ordnung hilft haushalten. Wer lügt, der stiehlt, wer stiehlt, der lügt. Wird der Bauer ein Edelmann, So guckt er den Pflug mit Brillen an. Ist eine Mutter noch so arm, So gibt sie ihrem Kinde warm. Wer im Kleinen spart, kann im Großen freigebig sein. Eile tut nicht gut, sagte jene Magd und brach ein Bein über einem Strohhalm, als sie vier Wochen war aus gewesen zur Kirmes. Disteln sind des Esels Salat. Der Untreue ist gegen alle Menschen mißtrauisch. Auf einer Jagd fängt man nicht alles Wild. Wohlerhalten verliegt sich nicht. Früher Witz, baldiger Aberwitz. Böser Vogel, böser Gesang. Not lehrt in saure Äpfel beißen. Der Wein gärt, wenn die Trauben blühn. Es hinkt keiner an des andern Fuß. Der Stiel zur Haue findet sich bald, wenn man einem übelwill. Der Arme gehört hinter die Tür. Wer alle Stauden flieht, kommt nie in einen Wald. Treib’s, so geht’s. Frisch gewagt, halb geschwommen. Rat ist besser denn Glück. Einem Schmeichler und Wolf ist nicht zu trauen. Der größte Schritt ist der aus der Tür. Er hat Schwalben unterm Hute, daß er nicht grüßen darf. Keine Krone hilft vor Kopfweh. In kleinen Wassern fängt man auch gute Fische. Ein gut Spiel soll bald aufhören. Das Auge ist des Herzens Zeuge. Lügen und Stehlen gehen miteinander. Gemalte Vögel sind gut schießen, Aber nicht gut genießen. Mancher muß entgelten, was er nie genossen hat. Niemand kann frommer sein, als es ihm Gott hat zugemessen. Narrenschellen klingen laut, tun aber den Ohren weh. Die schlagenden Kühe geben auch Milch. Ein Lautenist Bricht viel Saiten, eh er Meister ist. Es muß ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frißt. Wo Geld kehrt und wendt, Hat die Freundschaft bald ein End. Ordnung hat Gott lieb. Man geht so lang um den Brei, bis er kalt wird. Hülfe Lügen, so würde keiner gehangen. Behüt’ uns Gott vor großem Glück, gnädigem Herrn und gesunder Speis. Man soll die Kuh melken und nicht schinden. Wenn der Fuchspelz abgezogen, Steht der Höfling nackend da. -

Sanftmut Macht alles gut. Hat sich der Magen

Lunedi, 2 Marzo 2009

Sanftmut Macht alles gut. Hat sich der Magen geschlossen, so kann noch etwas zum Schlüsselloch hinein. Hänschen, lern nicht zuviel, du mußt sonst zuviel tun. Alle guten Geister Loben ihren Meister. Wer schilt, was er begehrt, Ist keiner Bohne wert. Guter Freund kommt ungeladen. Vereinte Macht bricht Burg und Strom. Die Alten sind auch keine Narren gewesen. Klingt es nicht, so klappert’s doch. Höre viel und rede wenig. Kauf bricht Miete. Auf alle Pferde gerecht, wie ein Postsattel. Jungfernlieb ist fahrende Hab, Heute lieb, morgen schabab. Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche. Alte Hennen geben fette Suppen, haben aber zähes Fleisch. Dreimal über Tisch getrunken ist das Allergesündeste. Was der Bettler fischt, kann man nicht alles auf der Waage wiegen. Der Bauer glaubt nur seinem Vater. Man muß nicht mit sechsen fahren, wenn man nur Futter für zweie hat. Die Störche fliegen hoch und tragen im Schnabel Kröten und Schlangen. Mancher verdirbt, Eh er stirbt. _

Wir wollen’s an den Balken schreiben, wo’s Geißen

Lunedi, 2 Marzo 2009

Wir wollen’s an den Balken schreiben, wo’s Geißen und Kälber nicht ablecken. Weiber sind unrichtige Uhren. Darnach ward’s Tag. Sohnesweib haßt Mannesmutter. Tugend macht edel, aber Adel macht nicht Tugend. Wer mit Leuten nichts zu tun haben will, muß aus der Welt ziehen. Städte und Lande werden nie so sehr verwüstet, als wenn man fremde Leute in den Rat nimmt. Wer vieles zugleich tut, Macht nicht alles gleich gut. Man soll das Alte nicht ab-, das Neue nicht aufbringen. Finanz Verliert die Schanz. Die Armen helfen alle, Daß kein Reicher falle. Der Hase geht selbander zu Busch und kommt selbfünfzehnter wieder. Verliebte Köchin versalzt die Speisen. Kein Huhn scharrt umsonst. Wer getadelt sein will, muß freien, wer gelobt sein will, sterben. Art läßt nicht von Art, Der Bock nicht seinen Bart, Das Speck nicht von der Schwart. Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt. Die Fürsten haben viel Augen, lassen aber nur zweie sehen. Die von Zürich leiden eher einen Schaden als eine Schande. Meißner, Gleisner. Mögen sie mich hassen, wenn sie mich nur fürchten. Wo haben wir zusammen die Schweine gehütet? Wer nichts hat, was kann der verlieren? Aus Holz macht man große und kleine Heilige. Eine Jungfer, wie du willst, eine Witwe, wie sie will. Wer tot ist, kommt nicht wieder. Wie du mir, So ich dir. Würden, Bürden. Heut ist der Tag. Ein junger Knab muß leiden viel, Wenn er zu Ehren kommen will. Man muß rückwärts gehn, um recht zu springen. Wer im Singen zu hoch anfängt, kommt nicht aus. Vom Esel kann man nicht Wolle fordern. Wenn der Schnee vergeht, wird sich’s finden. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe. Concilium hin, Concilium her, Ist’s Menschenlehr, so gilt’s nicht mehr. Schelten steht übel, wo man helfen soll. Mit Harren und Hoffen Hat’s mancher getroffen. Was man des Sonntags spinnt, gerät nicht. Kommt man aus der Not, So kommt der Tod. Was man Gott nimmt, das holt der Teufel wieder. Es wird kein Zager ein Kaufherr. Wer alle Tage feiert, der fragt nichts nach dem Sonntag. Besser ehrlich geflohen, denn schändlich gefochten. Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel. Wie du mir, so ich dir, sprach die Frau zu dem Mann in der Brautnacht. Viel Hausrat, viel Unrat. Der Ausgang wird’s lehren. Ein Sammler will einen Verschwender haben. Der Adel macht die Klöster reich und die Klöster den Adel arm. Freundschaft ist des Lebens Salz. Ein Tag kann bringen, was ein Jahr nicht bringen mag. Das Ansehen ist in den Federn. Waghals bricht den Hals. Ein Kind redet, wie es weise ist. Soldaten, Wasser und Feuer, wo die überhand nehmen, da machen sie wüste Plätze. Zuviel muß bald brechen. Kupfern Geld, hölzerne Seelmeß. .