Archivio per Febbraio, 2009

Züchtiger Mann ist ein Hort. Zuviel ist ungesund.

Venerdi, 27 Febbraio 2009

Züchtiger Mann ist ein Hort. Zuviel ist ungesund. Kurz Gebet, lange Mettwurst. Borgen Macht Sorgen. Wenn man dich und den Löffel nicht hätte, so müßte man die Suppe trinken. Wer nicht da ist, dem wird der Kopf nicht gewaschen. Er hat einen anschlägigen Kopf, wenn er die Treppe herunterfällt. Die Krume Der Muhme, Die Rinde Dem Kinde. Gut Feuer macht fertigen Koch. Es ertrinken mehr im Becher als in der Donau. Guter Leumund ist ein zweites Erbteil. Wenn man einen Acker nicht eggt, ist schon das erste Wetter darübergegangen. Garten Muß man warten. Müßiggang Ist der Tugend Untergang. Lustig sein ist des Weins Gerechtigkeit. Brauch einen Esel, wenn du kein Pferd hast. Ein jeder dingt so genau, als er kann. Wohl gebetet ist halb studiert. Zeit verrät und hängt den Dieb. Wo der Mann nicht selbst kommt, da wird ihm sein Haupt nicht wohl gewaschen. Man findet mehr Schüler denn Meister. Ein Herr büßt den andern nicht. Gelehrte Hasen fängt man im Schulgarn. Der Teufel bleicht seine Großmutter. Der Wein gärt, wenn die Trauben blühn. Geiz und Ehr Treibt über Meer. Besser eine Kerze vor als zwo nach. Armut macht nicht arm, Sie sei denn, daß Gott erbarm’. Zwei Augen decken vier. Ein toller Hund läuft sieben Jahr. Klein ist lieblich. Es ist dir gedroht wie einer fetten Gans. Ein Schwert wetzt das andere. Gemeine Verzeihung hat keine Kraft. Setzt man sein Licht zu hoch, so löscht’s der Wind, Zu nieder, so löscht es ein Kind. Junge Bettschwester, alte Betschwester. Ist der April auch noch so gut, Schneit’s dem Bauern auf den Hut. Das Große ist allweg eine Ellelang faul. Viel Schüsse gehen nicht fehl, es trifft doch wohl einer darunter. Zur Not ist niemand arm. Ich kann mit dem Daumen nicht mehr so recht nachkommen. Dazu gehört mehr als Brot essen. Wer den andern übersieht, der hat das beste Ziel. Streng Recht, gewiß Unrecht. Nicht alle Steine sind ohne Wert. Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he auck Bucksen. Wenn die Lüge kalt wird, so stinkt sie. Das Geld zu rechter Zeit veracht, Hat manchem großen Nutz gebracht. Sieg liebt Sorge. Was doch die Gewohnheit tut, sprach der Schneider, da warf er einen Lappen von seinem eigenen Tuch in die Hölle. Es ist nicht not, daß man die Sau schere, weil man sie brühen und sengen kann. Juristen Sind böse Christen. Mit jedermann dich freundlich halt, Vertrau doch nicht, die Lieb ist kalt. Freiheit und Schwarzbrot (geht über alles). Hätt’ ich dein Geld und du meine Tugend! .

Bei Lahmen lernt man hinken, Bei Säufern lernt

Giovedi, 26 Febbraio 2009

Bei Lahmen lernt man hinken, Bei Säufern lernt man trinken. Glück macht Freunde, Unglück prüft sie. Früh aufstehen macht nicht eher tagen. Stiefmütter sind am besten im grünen Kleide. Altes Fleisch gibt fette Suppen. Der Groschen, den die Frau erspart, ist so gut, als den der Mann erobert. Wenn es gut geht, sind alle gute Ratgeber. Man grüßt oft den Zaun des Gartens willen. Das Glück ist dem Frommen feind. Wer mehr will verzehren, Als sein Pflug mag erähren, Der mag sich nicht erwehren, Ihn muß Bettel oder Stegreif nähren. Durch Geschwätz verrät die Elster ihr Nest. Viel Hände machen bald Feierabend. Grob Brot, dünn Bier, lange Meilen: Sunt in Westphalia: si non vis credere, lauf dar. Liebe wird durch Lieb erkauft. Alter Fuhrmann hört noch gerne klatschen. Ich bin meiner Mutter nicht an den Zehen gewachsen. Es wird dir glücken Wie den Schwaben bei Lücken. Wasch du mich, so wasch ich dich, so werden wir beide hübsch. Tu gemach, willt haben Gemach. Glaub ist von Dingen, die man nicht sieht. Besser durch Schaden klug als durch Vorteil unklug. Diese Suppe ist ihm zu fett. Zwei harte Steine Mahlen selten kleine. Begrabner Schatz, verborgner Sinn Bringen niemand Gewinn. Auf eine Frage gehört eine Verantwortung. Grindige Katzen leben lang. Handwerk hat goldenen Boden. Reicher Leute Töchter und armer Leute Kälber kommen bald an Mann. Wer auf zwei Stühlen sitzen will, fällt oft mitten durch. Hütet eurer Zungen Ist Alten gut und Jungen. Den Baum, darunter man schauern will, soll man ehren. Im Becher ersaufen mehr als im Meer. Was zuerst ins Faß kommt, darnach schmeckt es immer. Der Wille tut’s, sprach jener und küßte den Flegel. Der Teufel hat mehr denn zwölf Apostel. Armer Leute Gäste gehen früh nach Haus. Rein und ganz Gibt dem schlechtesten Tuche Glanz. Gries kennt den Gramen. -

Jung Vöglein, weich Schnäblein. Es muß einer oft

Mercoledi, 25 Febbraio 2009

Jung Vöglein, weich Schnäblein. Es muß einer oft können, was er nicht kann. Viel Schein, Wenig Wein. Wagen gewinnt, Wagen verliert. Heut fasten kocht morgen die Suppe süß. Wir wollen sehen, sagt der Blinde. Gespaltne Glocke hat bösen Laut. Wenn’s Wenn nicht wär’, wär’ mancher Bauer ein Edelmann. Stiehl viel, gib wenig, so kommst du davon. Im Spiel gilt keine Brüderschaft. Wer einen lobt in praesentia Und schimpft in absentia, Den hol’ die pestilentia. Trunkenheit Sünde, Schaden, Schande. Beine gibt man nicht zu Hofe. Ein blinder Mann schoß einen Vogel. Zins hat schnelle Füße, er läuft, eh man sich umsieht. Angle, willst du Fische fangen. Verheiß ihm’s und gib’s einem andern. Man muß leben, wie man kann, nicht wie man will. Alter Schaden blutet leicht. Einen bösen Ast soll man leiden des Baumes willen. Wenn dem Esel zu wohl ist, so gumpet er. Man sucht keinen hinter der Tür, man habe denn selbst dahinter gesteckt. Einem Bettler ist es leid, wenn er den andern betteln sieht. Barmherzigkeit macht viel Freunde. Ehren Beschweren, Würden Sind Bürden. Wer Dirnen vertraut seinen Rat, Den Gänsen seine Saat, Den Böcken seinen Garten, Der darf des Glücks nicht warten. Fette Hennen legen nicht. Je ärger der Mahner, je schlimmer der Zahler. Mit bösen Pferden bricht man das Eis. Zusagen ist eine Brücke von Worten. Bruderliebe Sieht oft trübe. Die Zeit frißt alles. Gelehrte sagen, ich hab’s gelesen, Soldaten, ich hab’s getan. /

Wenig und gut. Es ist dem einen Hunde

Domenica, 22 Febbraio 2009

Wenig und gut. Es ist dem einen Hunde leid, Daß der andre in die Küche geht (geit). Trübsal lehrt aufs Wort merken. Ehrlich währt am längsten. Große Brüste verheißen viel und geben wenig. Es ist kein Narr, der einem eine Narrheit zumutet: es ist ein Narr, der es tut. Was zuviel, ist zuviel. Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an. Ein ungerechter Heller frißt einen Taler. Nonn oder Hur, Mönch oder Bub. Wie einer sein Bett macht, so mag er drauf liegen. Wer viel fragt, der lasse sich auch fragen. So die Wirte lachen, Gib acht auf deine Sachen. Neue Besen kehren gut. Im Hause des Gehenkten soll man nicht vom Stricke reden. Außer den Marken muß man den Feind angreifen. Sparmund Frißt Katz und Hund. Soldaten, das sind gute Häute: Haben sie kein Geld, haben’s andre Leute. Zuviel zerreißt den Sack. Wenn der Besen verbraucht ist, so sieht man erst, wozu er gedient hat. Zuletzt siegt Wahrheit, Tugend und Mut. Der Hunger kostet wenig, der Überdruß viel. Kannst du nicht mit Wagen fahren, so fahre mit einem Karren. Schmeichler sind des Teufels Ammen. Wenn zwei Sonntage in einer Woche kommen. Es ist kein Mann so klug vom Rat, Der nichts von einem Gecken hat, Jedoch ist der ein kluger Mann, Der seinen Geck verbergen kann. Weit beherret und nah befreundet. Hast du ein Schwert, so hab ich einen Degen. Ungeschliffen schneidet nicht. Man muß unreines Wasser nicht eher weggießen, bis man reines hat. Was der Henker mit seinem Schwert erreichen kann, ist sein. Wer mit dem Pfunde wägt, bedarf des Zentners nicht. -

Blick erst auf dich, Dann richte mich. Wohlgetan

Sabato, 21 Febbraio 2009

Blick erst auf dich, Dann richte mich. Wohlgetan überlebt den Tod. Es wagt keiner einen Heller an einen Topf, er klopft erst an, ob er klingt. Wer viel besitzt, hat viel zu streiten. Neid Ist des Narren Leid. Die Lust baut das Land. Je mehr Freiheit, je mehr Mutwille. Mit der Wahrheit kommt man ins Geschrei. Wenn die Magd Frau wird, jagt sie den Herrn aus dem Hause. Die Holsten verteidigen ihr Recht mit dem Schwert. Seinen Schaden wendet, Wer guten Boten sendet. Besser ein fauler Dieb als ein fauler Knecht. Hans Schenk hat Gnade zu Hofe. Wenn’s regnet bei Sonnenschein, so hat der Teufel seine Großmutter auf der Bleiche. Er will mit Stiefeln und Sporen in den Himmel Fehlt ein Sänger, so hustet er drein. Sitz nieder und rechne es an den Zehen aus. Konstanz das größte, Basel das lustigste, Straßburg das edelste, Speyer das andächtigste, Worms das ärmste, Mainz das würdigste, Trier das älteste, Köln das reichste Hochstift. Der alte Gott lebt noch. Gescheite Hahnen frißt der Fuchs auch. Er zecht auf den alten Kaiser. Mir graut, rief Reupel, da fand er ein fremd Unterkleid an seinem Bettstollen hängen. Das geht über das Bohnenlied. Dat sall wahl wat heschen, sädd et Niklöschen, do feel et met der Röz Eier den Hartberg heraf. Es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Was ein Mönch gedenkt, das darf er tun. Ist’s in der ersten Woche heiß, So bleibt der Winter lange weiß. Man sieht einem an, Was er hat getan. Christen haben keine Nachbarn. Guter Rat ist teuer. Geld bringt Gunst, Aber nicht Kunst. Große Kunst haßt man. Geld erklärt den Text und die Glosse. Kann ich nicht mehr, so will ich doch sauer dreinsehen. Je fetter der Ochs, je schlechter das Fell. Gut Feuer macht fertigen Koch. Wem’s Gott vergönnt, der wird schlafend reich. Wer trinkt ohne Durst, ißt ohne Hunger, Stirbt desto junger. Das Nächste, das Liebste. Daheim ist ein Mann zwei. So viel Mund, So viel Pfund. _

Es wird keiner klug als mit seinem Schaden.

Venerdi, 20 Febbraio 2009

Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Wer recht hat, behält den Sieg. Zweie sind eines Herr, dreie fressen ihn gar. Eid schwören ist nicht Rüben graben. Die Pfarrer bauen den Acker Gottes und die Ärzte den Gottesacker. Besser ist besser. Rosen und Jungfern sind bald verblättert. Ein tröstlich Wort ist des Gemütes Speise. Kein Übermut Entläuft der Rut. Es nimmt keiner ein Weib, er sei denn unsinnig. Gleichheit bringt keinen Krieg. Einsamkeit Ist eine Schule der Weisheit. Das Angesicht ist der größte Verräter. Christen haben keine Planeten, Sondern Gott zum Propheten. Lieb und wieder Leid Ist verlorne Arbeit. Mit anderer Sachen muß man behutsamer umgehen als mit seinen eigenen. Ich hab einen Schinken bei ihm im Salze. Aug um Auge, Zahn um Zahn. Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage. Handel und Wandel muß getrieben sein. Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz. So dumm als ein Hinterviertel vom Schafe. Alter Ist ein schweres Malter. Üble Botschaft verdient kein Botenbrot. Des Handwerks, des Mangels. Undank ist der Welt Lohn. Wer vor der Hölle wohnt, muß den Teufel zum Freunde haben. Vornehmer Schuldner, schlechter Zahler. Gute Wort ohne Gunst Ist ein Stück von Judas’ Kunst. Ein guter Hausvater muß drei Pfennige haben: einen Ehrenpfennig, Zehrpfennig und Notpfennig. Wer’s bei den alten Löchern bewenden läßt, braucht nicht neue zu bohren. Fromm Roß, das gerne betet. Der Sack trägt den Esel zur Mühle. Verborgner Schatz ist der Welt nichts wert. An der Hunde Hinken, An der Huren Winken, An der Weiber Zähren (Und der Krämer Schwören) Soll sich niemand kehren. Lichtmeß hell und klar Gibt ein gutes Flachsjahr. Ein Krämer, der nicht Mausdreck für Pfeffer aufschwätzen kann, hat sein Handwerk nicht gelernt. Es ist den Schelmen nicht zu trauen. Am Sonntag bet und sing, am Werktag schaff dein Sach. Schwarz geboren Hat’s Waschen verloren. Man wird ihm eine Pfründe geben, wenn er nicht mehr essen mag. Arbeit gewinnt allezeit etwas. Aller Dinge soll man mild sein, nur der Zeit nicht. Es ist leichter ein Dorf vertun als eine Hütte erwerben. Zerrissene Kleider soll man nicht gleich wegwerfen. Der flieht das Licht wie der Teufel das Kreuz. Du liebe Rut, Wie tust du mir so gut. ..

Buhlschaft Leidet keine Gesellschaft. Trieb Macht lieb. Die

Domenica, 15 Febbraio 2009

Buhlschaft Leidet keine Gesellschaft. Trieb Macht lieb. Die Wahrheit bedarf nicht viel Worte, die Lüge kann nie genug haben. Früh Obst verwelkt bald. Ein klarer Tag vertreibt viel düstre Tage. Wer mir’s tut, dem tu ich’s wieder, sprach die Frau, als sie ihres Mannes Hemden flickte. Es ist beim Weibe verschlossen Wie Wasser in ein Sieb gegossen. Gute Zimmerleute machen wenig Späne. Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt. Der Freunde müssen mindestens zwei sein. Den Hafen am Klang, Den Narren am Sang. Voller Mann, fauler Mann. Neue Lieder singt man gern. Wer sich ertränken will, der soll sich in einem lautern Wasser ertränken. Reicher ist, der Reichtum verachtet, denn der Reichtum besitzt. Der Mönch legt die Kutte wohl ab, aber nicht den Sinn. Die alten Schuhe soll man nicht verwerfen, man habe denn neue. Help Gott in Gnaden, Hie wird ok Seepe gesaden! Geld macht Schälke. Es soll keiner ein Weib nehmen, er könne denn drei ernähren. Kein besser Recht denn das Gegenrecht. Der Neutrale wird von oben begossen, von unten gesengt. Jeder Winkel Hat seinen Dünkel. Er kann weder singen noch sagen. Halt Maß im Salzen, Doch nicht im Schmalzen. Anwerbung macht keine Verbindung. Aus dem reichen Schlecker Wird ein armer Lecker. Wenn man nach einem Geist schlägt, so verwundet man sich selber. Keine Kapelle so klein, Des Jahrs muß einmal Kirmes drin sein. ..

Wo du hörst hohe Schwüre, Steht Lüge vor

Domenica, 15 Febbraio 2009

Wo du hörst hohe Schwüre, Steht Lüge vor der Türe. Wie bald hat ein Huhn ein Ei verlegt. Der Verräter schläft nicht. Wenn einmal Lämmer neben Wölfen grasen, scheint eine andre Sonne. Im Mai gehn Huren und Buben zur Kirche. Böse Schuldner muß man oft mahnen. Was keine Sünd ist, ist keine Schande. Mancher hält haus, als müßt’ er über Nacht verderben. Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein. Es hilft kein Zittern für den Frost. Übrige Ehr ist halbe Schande. Auf das schönste Fleisch sitzen gern Schmeißfliegen. Die besten Feinde sind, die zuvor drohen. Nach Mattheis Geht kein Fuchs mehr übers Eis. Stirbt dem Schwaben die Braut am Karfreitag, so heiratet er noch vor Ostern. Es schlägt nicht immer ein, wenn es blitzt. Wenn man eine Sau auch in Gold kleidete, so legte sie sich doch in den Kot. Mit Verlaub kann man dem Bauern das Pferd aus dem Stall stehlen. Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst. Mönche, Mäuse, Ratten, Maden Scheiden selten ohne Schaden. Die Ziegen haben es in sich. Wer oft schießt, trifft endlich. Fallen ist menschlich, liegen bleiben teuflisch. Dem Reichtum ist alles verwandt. Das Amtskleid ist der Deckschalk. Bei jeder Geburt wird eine Leiche angesagt. Geben und Wiedergeben hält die Freundschaft zusammen. Es ist kein Pfäfflein so klein, Es steckt ein Päpstlein darein. Herrenfeuer wärmt und brennt. Narren und Gecken Reiten auf Schecken. Es kann nur einer Papst sein. Bacchus der Vater, Venus die Mutter, Zorn die Hebamm Erzeugen das Podagram. /