Archivio per Gennaio, 2009

Er hat ein Loch zurückgesteckt. Wo ein Westfale

Sabato, 31 Gennaio 2009

Er hat ein Loch zurückgesteckt. Wo ein Westfale verdirbt und eine Weide vergeht, da muß es dürre sein. Bosheit ist bald gelernt. Wenig reden altert die Frauen. Schweigen ist für viel Unglück gut. Weiberkleider decken des Nachts wohl. Der Zahn beißt oft die Zunge, und doch bleiben sie gute Nachbarn. Gute Nacht Schnepf, wir wollen ins Tirol. Viel Hände Zerreißen die Wände. Zänker Sind Stänker. Die Zeit frißt jeden Strick, Und wär’ er noch so dick. Weichen ist keine Schand, Bist du übermannt. Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken. Es ist ihm so leid, als wenn dem Esel der Sack entfällt. Müller, Schneider und Weber werden nicht gehenkt, das Handwerk ginge sonst aus. Verschmitzt wie eine Fuhrmannspeitsche. Wer leicht zürnt, sündigt leicht. Mancher ist reich an Geld und arm im Beutel - bei seiner Frau. Das Glück kommt von ungefähr Wohl über neunzig Meilen her. Priesterkinder und Müllerküh, Wenn sie geraten, sind gutes Vieh. Wer alles vorher wüßte, würde bald reich. Mancher gibt mit Löffeln Und nimmt mit Scheffeln. Ist der Magen satt, wird das Herze fröhlich. Über frisch Fleisch macht man keinen gelben Pfeffer. Schlechtes Geld kommt immer wieder. Wie das Korn, so gibt es Mehl. Man muß manch ästigen Block ungespalten lassen. Der Freunde müssen mindestens zwei sein. Wer gut futtert, Der gut buttert. Dem Zweifler gebührt nichts. Pfaffenköchin sagt zuerst: des Herrn Küche, dann unsere Küche, zuletzt meine Küche: dann hat der Pfaff bei der Köchin gelegen. Reich werden ist keine Kunst, aber fromm bleiben. Reimschmiede genug, aber wenig Dichter. Gott führt gern Gleiches und Ungleiches zusammen. Aus einem kleinen Fünklein kann ein großes Feuer werden. Tier und Vögel, die sind so weis, Sie ruhn ein Stündlein auf ihr Speis. Kein Vater kann seinen Sohn schelten. Wie sie spann, So hat sie an. Wer zuviel Korn hat, stelle sich Mäuse ein, und wer zuviel Geld hat, fange Prozeß an. Herodes und Pilatus sind gute Freunde. Wer einmal stiehlt, heißt allzeit Dieb. Bring eine Katze nach England, sie wird miauen. Die Narren meinen. Zuviel ist zuviel, sagte jener Mann und hatte seine Frau totgeschlagen. Drei W bringen Pein: Weiber, Würfel und der Wein. Blut ist dicker als Wasser. Großer Wind bringt oft nur kleinen Regen. Was über zwei Herzen kommt, kommt aus. Ein böser Batzen, der seinen Herrn nicht lösen will. .

Kaufe deines Nachbarn Rind Und freie deines Nachbarn

Domenica, 25 Gennaio 2009

Kaufe deines Nachbarn Rind Und freie deines Nachbarn Kind. Altklug Nie Frucht trug. Die Henne trägt das Handlohn (Hauptrecht) auf dem Schwanz mit sich. Willkommen, der bringt. Wer keinen Kalk hat, muß mit Gift (Lehm) mauern. Kurzer Flachs gibt auch langen Faden. Da weiß ich keinen Ärmel anzusetzen. Wenn die Ehre einen Riß bekommt, so klafft sie. Der Faule sucht einen Herrn, der ihm in der Woche sieben Feiertage gibt. Auf großen Seen sind große Wellen. Ein Hund schnappt nach einer Fliege. Weisheit ist des Lebens Auge. Soldaten stehlen nicht, sie beuten nur. Man kann auf keinem Kissen in den Himmel rutschen. Die Kutte macht den Mönch nicht au* * Am Lachen und Flennen Ist der Narr zu erkennen. Tu übel und wähne nicht Besseres. Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken. Die Welt ist nicht mit Brettern zugenagelt. Wenn du die Angel ziehst zu früh, So fängst du nie. Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. Kein Mann ohne Wolfszahn, kein Roß ohne Tücke, kein Weib ohne Teufel. Herrendienste sind keine Ehgelübde. Erfahr’s, so weißt du’s! Kunst geht über Geld. Das Zukünftige ist ungewiß. Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung. Ein Mietling achtet der Schafe nicht. Jeder ist seiner Worte bester Ausleger. _

Käs und Brot Macht Wangen rot. Tausend können

Giovedi, 22 Gennaio 2009

Käs und Brot Macht Wangen rot. Tausend können mehr als einer. Strenges Recht ist oft das größte Unrecht. List geht über Gewalt. Viel besser kräht der Hahn, So er die Kehle feuchtet an. Wegen einem Stück Fleisch geben die Hunde die Freundschaft auf. Gottes Wort trügt nicht. Rechter Mann Hilft, wo er kann. Bauen und viel Mäuler speisen Tut zu großer Armut reißen. Ist die Woche wunderlich, Ist der Freitag absunderlich. Das reichste Kleid Ist oft gefuttert mit Herzeleid. Soldaten sind des Feindes Trutz, Des Landes Schutz. Es ist besser, ein Pferd an einen fremden Zaun binden als an seinen eigenen. Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart. Wer lange tischelt, der wird alt. Wer Honig lecken will, muß der Bienen Stachel nicht scheuen. Erst reich werden, dann Gott dienen. Es geht um den bunten Riemen. Ein Dieb stiehlt sich selten reich. Wer von Jena kommt ohne Weib, Von Wittenberg mit heilem Leib, Von Helmstedt ungeschlagen, Der hat von Glück zu sagen. Übernommen ist nicht gewonnen. Wer die Finger zwischen Tür und Angel steckt, der klemmt sich gern. Jungfer von Flandern Gibt einen um den andern. Wider die Liebe ist kein Kraut gewachsen. Grobe Säcke näht man nicht mit Seide. Heute haben wir einen Feiertag, aber zu Castell mistet man die Ställe. Er hat der Sehnen mehr an seiner Geige. Man muß das Pferd und nicht den Reiter zäumen. Man muß früh aufstehen, wenn man früh fertig werden will. Eß ich mit, so schweig ich. Besser gerannt Als verbrannt. So mancherlei Mützen, so mancherlei Narre* * Laß nicht nach, so kommst du hoch. Bessser wenig mit Liebe als viel mit Fäusten. Mancher hat den Namen und nicht die Tat. Wenn man sagt husch, so meint man die Hühner. Der Geizige ist das Roß, das Wein fährt und Wasser säuft. Leidenschaft Nur Leiden schafft. Der zehnte weiß nicht, wo den eilften der Schuh drückt. Alter Fuchs kommt nicht ins Garn. Kommst du mir so, so komm ich dir so. Wie die Tat, so der Lohn. Kurze Worte haben Ende. Gezwungene Liebe und gemalte Wangen dauern nicht. Gott hilft dem Stärksten. Viele Teile, schmale Brocken. Mutterschoß ist arm, aber warm. Wer Eier haben will, muß der Henne Gackern leiden. Der einen beleidigt, dräut vielen. Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten. Wenn ein Hafen auf den andern stößt, so zerbrechen beide. Des einen Tod, Des andern Brot. Das Leben ist schön, aber kostspielig. Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Wer den Balg verliert, muß den Schwanz dreingeben. Man kann dies nicht auf einer Armbrust daherschießen. Frauen und Jungfrauen soll man loben, es sei wahr oder erlogen. Die Augen glauben sich selbst, die Ohren andern Leuten. Stärke wächst im Geduldgarten.

Wer gern gibt, fragt nicht lange. Weiber haben

Martedi, 20 Gennaio 2009

Wer gern gibt, fragt nicht lange. Weiber haben langes Haar und kurzen Sinn. Da stehen die Ochsen am Berge! Man sieht’s wohl am Nest, was für Vögel darin sind. Alte Feindschaft wird leicht neu. Einer Rache gebührt die andre. Wenn der Fuchs zeitig ist, trägt er selber den Balg zum Kürschner. Er trägt ein Scheit im Rücken. Versatz verjährt nicht. Willst du was finden, such’s nicht fern. Narretei ist Narretei, aber Feuer in der Hose ist keine Narretei. Willkommen ist ein freundlich Wort, Doch bitter lautet Scherdichfort. Man muß kaufen, weil Markt ist. Wo alle Stricke reißen, ist viel Knüpfens. Großer Herrn Bitten ist Befehlen. Wollen wir gar austrinken, so werden wir zu Narren. Wenn man gefallen ist, besieht man das Plätzchen zu spät. Aus einem Schädlein soll man keinen Schaden machen. Wünschen fördert keine Arbeit. Alle Gleichnisse hinken. Der Amboß erschrickt vor dem Hammer nicht. Man muß nicht unter dem Schnee mähen. Er fragt, ob man’s noch tue. Gegen den Backofen ist übel gähnen. Es ist mir um dich Wie dir um mich. Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern. Wer den Dreck rührt, muß ihn auch riechen. Den Teufel jagt man hinaus, der Satan kommt wieder herein. Versengte Katzen leben lange. Wie leicht kommt nicht ein Haar in die Butter! Sprichwort, Wahr Wort. Tausch ist kein Raub. Wer auf dem Wasser fährt, hat den Wind nicht in der Hand. Es muß guter Zunder sein, der fangen soll. Fremde Pferde laufen schnell. Eigenlob riecht nach Limburger Käse. Wenn das Schaf gestohlen ist, so sagt der Schäfer: der Wolf hat’s getan. Prahler, Ihrer Torheit Maler. Gebrühte Katze scheut auch das kalte Wasser. Unter reichen Fürsten ist gut sitzen. An schwarzen Kesseln kann man sich nicht weiß brennen. Ein Eisen macht das andere scharf. Mit bösen Pferden bricht man das Eis. Der Adel macht die Klöster reich und die Klöster den Adel arm. Wer zeitig feiern will, muß fleißig arbeiten. Wüste Rede, wüste Ohren. Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt. Es ist ein gut Handwerk, es lohnt aber übel. Eine Witwe ist ein niedriger Zaun, worüber alles springt. _

Das Kreuz wohl gefaßt ist halb getragen. Nachdem

Mercoledi, 7 Gennaio 2009

Das Kreuz wohl gefaßt ist halb getragen. Nachdem ein Ding geschehen ist, sind alle Graben voll Weisheit. Das Beste spart man auf die Letzte. Nach dem toten Mund muß der Erbe wider den Kläger beweisen. Es müssen allewege zwei Ungleiche zusammenkommen. Mit der Trommel gewonnen, mit der Flöte verspielt. Bosheit ist bald gelernt. Aus der Ferne ist gut lügen. Weiber hüten ist vergebliche Arbeit. Man muß es ins Narrenbuch zu Stockach schreiben. Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt. Hans, prahle sachte! Die Laus weidet im Grinde sich fett und geht im alten Pelz auf Stelzen. Nach Rom zog ein frommer Mann Und kam nach Haus ein Nequam. Man tritt den Frosch so lange, daß er pfeift. Nicht gemalt hat er’s gesehn. Eine Nuß rappelt nicht im Sacke. Wer leicht glaubt, Wird leicht betäubt. Mach dich nicht mausig, wir haben Katzen. Schöne Gestalt Verliert sich bald. Es ist kein Ort, Er verrät den Mord. Vorworten bricht allen Streit. Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe. Immer fröhlich ist selten reich. Tränen sind des Leidenden Balsam. Mit einem Heller kann man kein gut Mus kochen. Er treibt die Hund aus und geht selbst mit. Gott straft Buben mit Buben. Man muß ein König oder ein Narr geboren werden. Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz. Titel ohne Mittel sind wie ein Haus ohne Dach. Kirchengut kommt nicht auf den dritten Erben. Wen Gott und die Natur zeichnet, vor dem soll sich Roß und Mann hüten. Man muß keine Katz im Sacke kaufen. /

Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he

Mercoledi, 7 Gennaio 2009

Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he auck Bucksen. Freitagswetter, Sonntagswetter. Aus dem Regen in die Traufe. Je älter der Bock, je härter das Horn. Gibt der Bauer, So sieht er sauer. Wer alle Welt fressen will, muß ein großes Maul haben. Wenn’s Unglück vorüber ist, denkt man mit Lust daran. Wir können nicht alle Bischof werden, man muß auch Bader haben. Den St. Servatius Begleitet St. Bonifacius. In der Weiber Kram findet sich immer etwas feil. Er bohrt gern Löcher in andrer Leute Haut. Die Alten reden von altem Käs. Friß, Vogel, oder stirb. Beter en Aap As en Schaap. Je fetter der Floh, je magerer der Hund. Er ist eben nur so viel gesalzen, daß er nicht faule. Gute Worte müssen böse Ware verkaufen. Skalieren gehört nicht auf die Kanzel. Ein Dieb hat viel Rechts. So schreibt St. Lucas nicht. Eine Krähe hackt der andern kein Aug aus. Ein Kind wie eine Maus Macht einen Hader wie ein Haus. Vergiß des Übels, so bist du genesen. Alte Schweine haben harte Mäuler. Heut im Putz, Morgen im Schmutz. Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe. /

Wer Unglück sät, will Unglück ernten. Ein Doktor

Giovedi, 1 Gennaio 2009

Wer Unglück sät, will Unglück ernten. Ein Doktor kann wohl ein Narr, aber ein Narr kein Doktor sein. Ein Glas Wein auf die Suppe ist dem Arzt einen Taler entzogen. Was hilft genau gedingt, Wenn man das Geld nicht bringt? Pillen muß man verschlucken, Nicht im Maul zerdrucken. Angeboren Ist unverloren. Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Unsauber macht fett. Der Wein ist gut, wenn er auch den Mann die Treppe hinunterwirft. Wo man das Gras hegt, da wächst es. Schöne Worte helfen viel und kosten wenig. Glimpfius ist nicht daheim. Wenn Gott will, so tagt es. Der Hosenteufel findet Statt Seit Adams grünem Feigenblatt. Hofmanier Führt irr. Richter sollen zwei gleiche Ohren haben. Gelehrte sagen, ich hab’s gelesen, Soldaten, ich hab’s getan. Er hat ein Loch zurückgesteckt. Vorwärts wie ich, sagt der Krebs. Was man vor den Frommen spart, wird den Bösen zuteil. Verzeihen ist die beste Rache. Was nicht zum Schneiden taugt, kann man nicht scharf schleifen. Die Söhne sind adeliger denn die Väter, denn sie haben ein Glied mehr. Böse Gesellschaft verderbt gute Sitten. Ein Esel frißt keine Feigen. Warum? Alle Wappen müssen Gold oder Silber haben. Es ist entweder was Närrisches oder was Herrisches. Wer anbeißt, läßt selten davon. Bis ein deutscher Schuster sein Werkzeug beisammen hat, hat ein Welscher ein Paar Schuhe gemacht. An altem Kuhfleisch ist viel Kochens. Er gäbe Gott und allen seinen Heiligen nicht einen Heller. Lohn Macht in der Kirche großen Ton. _