Archivio per Novembre, 2008

Er wird seine fünfzehn Heller schon kriegen. Der

Martedi, 18 Novembre 2008

Er wird seine fünfzehn Heller schon kriegen. Der Heiligen Gut hat der Wehre nicht. Es gilt keine andere Ware, wo Witzbold die seine auslegt. Wenn das Feuer in der Küche ausgeht, so löscht es auch in den Herzen aus. Freche Rede, zage Tat. Ich bin Herr, sagte der Mann, da saß er unterm Tische. Laß ihn eine Weile fasten, so vergeht ihm das Tanzen. Das Feuer fängt vom Funken an, vom Funken brennt das Haus. Mit leerer Hand ist schwer Vögel fangen. Ein Narr, der fragen darf, sieht gescheiter aus als ein Gescheiter, der antworten muß. Spar in der Zeit, so hast du in der Not Ein Brot. Was keine Sünd ist, ist keine Schande. Jedem Vogel gefällt sein Nest. Einen für einen, so fängst du sie alle. Hitzig Ist nicht witzig. Maria Himmelfahrt Sonnenschein Bringt guten Wein. Glücks kann sich niemand erwehren. Besser hart geblasen als den Mund verbrannt. Er bläst warm und kalt aus einem Munde. Wer sich selbst nicht weiß zu raten, Schau’, was andre vor ihm taten. Der Wille ist und tut alles. Was der Wirt schenkt, hängt er am Schild aus. Gesellschaft malt einen am besten. Geradedurch, das hält den Stich. Große Herren müssen viel von sich reden lassen. Es ist nicht so leicht verdient als vertan. Reben können einen Bauer ausziehen, aber auch wieder an. Goldener Hammer bricht eisernes Tor. Ein gut Wort richtet mehr aus als ein Fähnlein Landsknechte. Bei Lahmen lernt man hinken, Bei Säufern lernt man trinken. ..

Gott und genug. Blauer Montag, volle Kröpfe, Leere

Martedi, 18 Novembre 2008

Gott und genug. Blauer Montag, volle Kröpfe, Leere Beutel, tolle Köpfe. Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte. Der Hund wird nicht ledig, ob er gleich in die Kette beißt. Man lernt eher eine Sprache in der Küche als in der Schule. So kriegte die Katze den Speck nicht. Dem Mächtigern zürnen ist Torheit. Man soll die Schafe scheren, aber nicht rupfen. Einerlei Vögel hocken auf einerlei Nest. Hast du ein Haus, So denk nicht hinaus. Mach es gut, so hast du Neider, mach es noch besser, so wirst du sie beschämen. Pflegertreu Ist immer neu. Wer sich seiner Sünden rühmt, sündigt doppelt. Der Klügere gibt nach. Große Herren haben lange Hände. Juristen Sind böse Christen. Hoffen und Harren Macht manchen zum Narren. Es müssen allewege zwei Ungleiche zusammenkommen. Quarrige Kinder gehen am längsten. Zwischen Tür und Wand Lege niemand seine Hand. Wer durchs Gitter sieht, sieht oft, was er nicht gerne sieht. Reden ist leichter als Tun und Versprechen leichter als Halten. Schlimmer Gast, der den Wirt vertreibt! Der Mann macht Nägel mit Köpfen. Torheit zu gelegner Zeit Ist die größte Weisheit. Die Bauern lehren einen Mores. Es ist kein Gelehrter, er hat einen Schiefer. Hitzige Tränen trocknen bald. Schleck will Streiche haben. Geld kann nicht Unrecht tun. Es ist Eselsweisheit, wieder auf das Eis zu gehen, auf dem man gefallen ist. Wer des Spiels nicht kann, soll zusehn. Gott windet aller Menschen Missetat auf einen Knäuel. Je mehr Leute, je mehr Glück. Lustig! der Vater hat das Haus verkauft, die Mutter die Scheuer abgebrannt. Hauszins schläft nicht. Hauszank und Hauseid Machen nicht groß Leid. Ein Haus ist leichter angezündet als gelöscht. Man muß das ein und andre sagen. Wer’s recht kann, macht nicht lange. Manches ist besser gepfiffen als gesagt. Es ist nicht alles Gold, was da gleißt. Studentengut ist zollfrei. Großer Wind bringt oft nur kleinen Regen. Von lautern Brunnen fließen lautre Wasser. Geduld ist die Seelenspeis. Es ist besser weichen als zanken. Der Wirt ist der beste, Der mehr trinkt als die Gäste. Der Wind weht wohl Sandberge zusammen, aber nicht dicke Bäuche. Der Stein ist der Deutschen, das Zipperlein der Engländer Krankheit. Mit vollem Mund ist bös blasen. Liebeszorn ist neuer Liebeszunder. Praktisieren ist die Kunst, sagte die Frau, da setzte sie den Lappen neben das Loch. Serbende Katzen leben lange. Zwei Fliegen mit einem Schlag. Kleiner Gewinn hält den großen Hauptstuhl beisammen. Rappelige Räder laufen am längsten. Vergleichen und Vertragen Frommt mehr als Zank und Klagen. Wer reist, muß den Beutel offen und das Maul zu haben. Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil. -

Geschwind! eh die Katz ein Ei legt und

Lunedi, 17 Novembre 2008

Geschwind! eh die Katz ein Ei legt und die Bücklinge lammen. Wenn die Rute ausgedient hat, muß sie in den Ofen. Nicht jeder kann uns nützen, aber jeder kann uns schaden. Jahre bringen Verstand, aber auch graue Haare. Wie sollen die Wirte in den Himmel kommen, die unserm Herrgott seine Kunst abgelernt? Er ist ein gewanderter Gesell, einmal zu Markt, zweimal zur Mühle und dreimal zu Bade gewesen. Fleißig, wie der Hund den Flöhen wehrt. Besser nachgeben als zu Schaden kommen. Wo die ersten Wetter hinziehen, da ziehen auch die andern hin. Der Weiber Weinen ist heimlich Lachen. Wer will haben gut Gemach, Bleibe unter Dach und Fach. Was einer braut, das muß er auch trinken können. Man lasse dem Hunde den Knochen, so bleibt man ungebissen. Nicht alles dient dem Magen, Was angenehm dem Kragen. Sehr fröhlich, gefährlich, Sehr traurig, beschwerlich. Honig im Mund, Schermesser in der Hand. Nichts erhöht des Mannes Schild als Fahnlehn. Zeit macht Heu. Jung und weise sitzen nicht auf einem Stuhle. Man hängt keinen zweimal. Wer gut bezahlt, mag wieder borgen. Alexander der Große War klein zu Rosse. Wer schlecht sieht, soll desto besser tasten. Was der Henker mit seinem Schwert erreichen kann, ist sein. Niemand nimmt sich selbst was vor übel. Was nicht eine bestimmte, gemessene und gewidmete Zeit hat, das wird alleweg auf ewig verstanden. Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt als aus großen. Hüte dich vor einem deutschen Welschen. Wer mit nix geit, Und nix leiht, Der lass’ mich ungeheit. Der alles will haben, soll nichts haben. Wer Kopf hat, der hat ein Ehrenamt. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht. Wer Recht nicht will leiden, darf über Gewalt nicht klagen. Mutter dich, liebes Kind, und nimm des Vaters Weis an. Ich esse, was ich mag, und leide, was ich muß. Wo der Papst ist, da ist Rom. Allzugerecht Tut unrecht. Worte füllen den Sack nicht. Durst macht aus Wasser Wein. Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht. Ein Pferd, das zuviel Futter kriegt, schupft seinen Herrn. Er kam dazu wie der Hund zur Bratwurst. Was hilft ein goldner Ring - in der Nase? Weiberrache hat keine Grenzen. Liegt einer im Bette bei einer im Kloster, So beten sie schwerlich ein Paternoster. Brennte Falschheit wie Feuer, So wär’ das Holz nicht halb so teuer. Mit Narren ist schlimm spaßen. Er denkt länger als seine Mutter. Wer gibt, Der liebt. Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß. Schönheit und Keuschheit sind selten beieinander. Armut macht unverschämt. Brunst, Flut und Weibertücke Gehn über alle Stücke. Hoffart steckt den Schwanz übers Nest. Der Bettler treibt das goldne faule Handwerk, davon er sechs Tage feiert und den siebenten vor der Kirche sitzt. Gelindes Feuer gibt süßes Malz. Für Geld und gute Worte kann man alles haben. Wer die Wahrheit auf großer Herren Tisch bringen will, muß viel süße Brühen daran machen. Wo einer hin will, da tut ihm das Glück die Tür auf. Es war ein gut Roß, da wir’s hatten. ..

Herrendienst erbt nicht. Laß mich mit dir laufen,

Venerdi, 14 Novembre 2008

Herrendienst erbt nicht. Laß mich mit dir laufen, sagt die Schneck zum Boten. Wer baut, findet Geld. Schweigst du stille, So ist’s dein Wille. Was Sünd ist zu tun, ist auch Schande zu reden. Man wirft nicht mit Eiern nach Sperlingen. Ein guter Koch, ein guter Arzt. Ansehen macht gedenken. Man küßt das Kind oft um der Mutter willen. Laß dir keinen Unmut übers Knie (zum Herzen) gehen. Alle grauen Mäntel haben grau Tuch. Trauern Kann nicht lange dauern. Harren ist langweilig, macht aber weise. Christus wird noch täglich gekreuzigt. Zeit zu reden, Zeit zu schweigen, Zeit aufzuhören. Viel Hände Machen bald ein Ende. Was ich vom Feinde bekomme, das ist mein. Kein Bericht, guter Bericht. Er nimmt’s an seinen Birnen ab, wie andrer Leute ihre teigen. Der Name Gottes muß sich zu allen Anfängen brauchen lassen. In verbotenen Teichen fischt man gern. Nach großer Trocknis kommt großer Regen. Der Teufel macht anfangs stark und hinterdrein verzagt. Das Glück kommt von ungefähr Wohl über neunzig Meilen her. Tu recht und laß die Leute aufs Kerbholz reden. Früh weis Wird bald greis. Es ist besser ein Sack voll Gunst als ein Sack voll Geld. Kleinen Leuten liegt der Dreck nahe beim Herzen. Man kreucht so hoch, als man fleucht. Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen. Gott sieht das Herz an. Wer Gott liebt, der ehrt auch seine Boten. Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben. Besser ein Vorsorger denn ein Nachsorger. Männer von der Zunft Walten mit Unvernunft. Die Sau muß Haar lassen. Wurst wider Wurst und einen Zipfel zu. Wer selber fleucht, Den jagt man leicht. .

Es ist kein Hühnchen noch so klein, Übers

Giovedi, 13 Novembre 2008

Es ist kein Hühnchen noch so klein, Übers Jahr will’s eine Henne sein. Wenn du tanzen willst, so sieh zu, welche du bei der Hand nimmst. Schöne Hütten, schlechte Sitten. Schwerredenden Kindern hilft es, Bettelbrot zu essen. Was Gott geopfert wird, ist meist schon halb verloren. Wer beim Spiel wegleiht, verliert. Das Geld hat Podagras Art: wo es ist, da bleibt’s. Auf ein Ei gehört ein Trunk, Auf den Apfel ein Sprung. Schönes Angesicht verkauft einen grindigen A-. Geld ist der Meister. An kurzen Rossen und langen Stieren Ist nichts zu verlieren. Wer dem Vater nicht folgen will, der folge dem Kalbsfell. Es ist nichts so bös, es ist zu etwas gut. Als Adam hackt’ und Eva spann, Wer war da der Edelmann? Willfahren macht Freunde, Wahrsagen Feinde. Mit Leib und Blut kommt man in des Kaisers Reich, mit Glauben und Gewissen in Gottes Reich. So das Vorroß irrt, verführt es die andern allesamt. Es ist niemand schuldig, die Kuh mit dem Kalbe zu behalten. Das Maul ist der Münzer. Rede nicht mit dir selber, sonst möchte man sagen, dein Zuhörer war’ ein Narr. Die Hand vom Sacke! das Mehl ist verkauft!

Was dir zu eng ist, das leg nicht

Sabato, 1 Novembre 2008

Was dir zu eng ist, das leg nicht an. Wenn der Kopf schmerzt, leiden alle Glieder. Probieren macht die Jungfern teuer. Schenken und wiederschenken erhält die Freundschaft. Die Geiß soll weiden, wo sie angebunden ist. Wenn man den Kirschbaum nicht zerreißt und den Nußbaum nicht zerschmeißt, so steht es nicht wohl im Lande. Böse Schuldner muß man oft mahnen. Wüßt’ ein Mensch recht, wer er wär’, Er würde fröhlich nimmermehr. Dem Stammelnden ist nicht zu trauen. Die Natur ist mit wenigem zufrieden. Lob ist leichter zu erlangen als zu erhalten. An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen. Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am weichsten sind. Wer etwas will gelten, Der komme selten. Die Finger sticht, Wer Rosen bricht. Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht am Tag nicht zu sorgen. Der eine hat Glück, der andre sät darauf. Darnach der Mann ist, brät man ihm den Hering. So man nicht Kauzen hat, muß man mit Eulen beizen. Besser zehn Schuldige lossprechen als einen Unschuldigen verdammen. Er kann nichts dazu, daß die Frösche keine Schwänze haben. /