Archivio per Ottobre, 2008

Schlecht Macht alle Dinge recht. Was hilft Dingen,

Venerdi, 31 Ottobre 2008

Schlecht Macht alle Dinge recht. Was hilft Dingen, wenn man nicht kaufen kann? Nach der Tat Kommt der Rat Allzuspat. Was einer scheut, das muß er haben. Wer gute Beine hat, hat oft schlechte Stiefeln. Hoch schwören zeigt tiefe Lügen. Glück und Heil sind Neidharts Speise. Fleiß bringt Brot, Faulheit Not. Pfaffengut, Raffgut. Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße. Ein Irrtum bringt den andern. Der Rank Überwindet den Klang. Dem Reichtum ist alles verwandt. Wer zum Zorn reizt, zwingt Hader heraus. Wer sich auf andre verläßt, der ist verlassen. Der Wein ist ein Wahrsager. Fern von Haus ist nah bei Schaden. Keine festere Mauer denn Einigkeit. Wer jedem das Maul stopfen wollte, müßte viel Mehl haben. Das Große ist allweg eine Ellelang faul. Ich will den Gaul gewinnen oder den Sattel verlieren. Voller Bauch lobt das Fasten. Zu Anfang oder End Der März sein Gift entsend’t. Wo man Häcksel sät, wird kein Korn geerntet. Seinem Schicksal mag niemand entrinnen. Jeder Hirt lobt seine Keule. Wo zwei wetten, muß einer verlieren. .

Der Bauch macht uns alle zu Schelmen. Was

Giovedi, 30 Ottobre 2008

Der Bauch macht uns alle zu Schelmen. Was das Bad bringt, muß es wieder nehmen. Es stirbt kein Gut zurück, sondern vorwärts. Wer im Rohr sitzt, steckt andre in den Sack. Das Glück ist rund, halt dich an die Tugend. Sie spinnen zusammen an einem Rocken. Das Holz muß pfleglich gehalten werden. Bitten ist lang, befehlen kurz. Geschenkt Gut ist ehrlich Gut. Schandtaten lassen sich mit Schandworten nicht gutmachen. Stirbt der Fuchs, so gilt der Balg. Wäre Naumburg mein, wollt ich’s in Jena verzehren. Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will. Krummstab schließt niemand aus. Es regnet bei Sonnenschein: da kommt ein Schneider in den Himmel. Bei großem Gewinn ist großer Betrug. Der Teufel hat sein Hütlein drüber. Besser nachgeben als zu Schaden kommen. Morgen, morgen, nur nicht heute, Sprechen immer faule Leute. Wahrheit findet keine Herberge. Er lügt, wie wenn’s gedruckt wär’, Und stiehlt, wie wenn’s erlaubt wär’. Wer mit Herren umgehen will, der fliehe vor ihnen, so laufen sie ihm nach. Besser zweimal messen Als einmal vergessen. Handwerk hat goldenen Boden. Gewarnter Mann ist halb gerettet. Man findet manchen Tropf, der nie nach Aachen kam. Wen’s juckt, der kratze sich. Wer die Nase zu sehr schneuzt, dem blutet sie. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln. Schöne Weiber und zerschnittene Kleider bleiben gern hangen. Mit Recht verliert man das mit Schwänken, Was man gewonnen hat mit Ränken. Wer einen Tropf ausschickt, dem kommt ein Narr wieder. Wer höher fliegt, als er Federn hat, Der kommt zum Lohn in Spott und Schad. Kannst du nicht Pfaff werden, so bleibe Küster. /

Es hilft nicht spannen, man muß abschießen. Kümmre

Sabato, 25 Ottobre 2008

Es hilft nicht spannen, man muß abschießen. Kümmre dich nicht um ungelegte Eier. Er ist nicht der letzte, wenn er vorangeht. Wüßt’ ein Mensch recht, wer er wär’, Er würde fröhlich nimmermehr. Du magst nicht mit einer Tochter zwei Eidame machen. Je höher der Kirchturm, je schöner das Geläute. Concilium hin, Concilium her, Ist’s Menschenlehr, so gilt’s nicht mehr. Zuviel Fleiß Fällt auf dem Eis. Er hat noch große Rosinen im Sack. Besser ein gesunder Bauer denn ein kranker Kaiser. Faule Hunde reiten auf dem A-, wenn sie jagen sollen. Kleinodien sind zur kleinen Not. Hauszank und Hauseid Machen nicht groß Leid. Guter Lehrling, guter Meister. Was eine Stunde nicht tut, tun zwei. Geradezu ist der nächste Weg. Wer keine Hand hat, kann keine Faust machen. Falsch Lieb, falsch Freund, falsch War, falsch Geld Find’t man jetzt in aller Welt. Große Präsenz macht andächtige Priester. Es ist besser ichts denn nichts, sagte der Teufel und aß die Buttermilch mit der Heugabel. Wer da sät, der hofft zu schneiden, wer nicht sät, der wird nicht schneiden. Er riecht nach zweimal sieben. Den Menschen gibt man mit Geben, Gott mit Nehmen und Danken. Mancher sieht mit einem Auge mehr als ein anderer mit zweien. Es schafft alles an ihm bis das, was zum Ärmel aushängt, nicht. Über den Igelbalg gehört eine Fuchshaut. Die allzeit lehren, Sich nimmer bekehren. Zur Zeit ein Narr sein ist auch eine Kunst. Jugend fragt nicht, was das Brot gilt. Die Bauern schlagen einander tot, aber die Edelleute machen einander die Kinder. Ein Weib hat nicht alle Schlüssel anhangen. Arme Leute haben weit heim. Wer Gott vertraut, Hat nicht auf Sand gebaut. Wer ein Kalb stiehlt, stiehlt eine Kuh. Hehl du mir, so hehl ich dir. Gutes Spiel mag wohl zuviel sein. Die Brieg und die Breg Bringen die Donau zuweg. In der Ehe mag kein Frieden sein, Regiert darin das Mein und Dein. Mit der einen Hand geben, mit der andern nehmen. Man kann Bären und Bauern zähmen, warum nicht auch böse Buben? Das Alte klappert, das Neue klingt. Mit gelehrten Worten überredet man Bauern. Das ist die Braut, um die man tanzt. Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin. Einen für einen, so fängst du sie alle. Liegt er, so gibt er: läg’ er nicht, so gäb’ er nicht. Große Herren kommen am sichersten in den Himmel, wenn sie in der Wiege sterben. Besser beneidet als beklagt. .

In eigener Sache ist niemand klug. Wer Vögel

Lunedi, 20 Ottobre 2008

In eigener Sache ist niemand klug. Wer Vögel fangen will, muß süß pfeifen und nicht mit Knitteln dreinschlagen. Pillen muß man schlingen, nicht kauen. Huren und Buben kommen ungerufen. Nimm ein Weib um das, was sie hat, einen Freund um das, was er tut, und eine Ware um das, was sie gilt. Herberg schön, der Wirt ein Schalk. Pflaumenstreicher sind alle falsch. Braune Eicheln die besten. Man schabt den Käse, weil man ihn nicht rupfen kann. Wenn die Drescher Feierabend haben, liegen die Flegel auf dem Tisch. Hier stehn wir Helden, sprach der Frosch zum Schwaben. Viele wollen eine Laus schinden und wissen noch nicht, wieviel Füße sie hat. Wenn’s am Palmsonntag regnet, so hält die Erde keine Feuchtigkeit. Kleiner Rauch beißt mich nicht. Man redet viel, wenn der Tag lang ist. Trinke, wenn du am Brunnen bist. Wo Stolz, da Schmach. Wenn es auch nur tröpfelt, so macht es doch naß, wo es hinfällt. Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut. Das Nachgeld macht den Markt. Wo sieben essen, da ißt auch noch einer. Gott pflegt Schälke mit Schälken zu strafen. Zeit macht und tötet die Leute. Was wir am Tage vorgenommen, Pflegt uns im Schlafe vorzukommen. Nicht gemalt hat er’s gesehn. Kleine Schiffe müssen sich ans Ufer halten. Graben und Hacken Macht schmale Backen. Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden. Ein Bettler neidet den andern. Es ist ein armer Fuchs, der nur ein Loch hat. Wo Strafe, da Zucht, Wo Friede, da Frucht. Kommst du nicht, so hol ich dich. Der erste fängt an. Es wird schrecklich über Ägypten regnen. Wer die Hand im Blute badet, muß sie mit Tränen waschen. Rede, so lernst du reden. Ist der Tag auch noch so lang, dennoch kommt der Abend. Der Name tut nichts zur Sache. Man gibt keinem Mäher den Lohn, er hab’ ihn denn verdient. Armen geben ist gewisse Einnahme. Auf dem Weg, den viele gehn, wächst kein Gras. Wer alles sagt, was er will, muß oft hören, was er nicht will. Güte macht ungütige Knechte. Er ist fertig bis aufs Leimen. Wolf und Fuchs haben ungleiche Stimmen, aber gleichen Sinn. Geduld ist stärker denn Diamant. Das Gerücht ist immer größer denn die Wahrheit. Nußbäumen und Narren sind Kolben die besten Salben. Kinder sind lieb, denn sie werden sauer. Er ist auf dem Rücken zur Kirche gegangen. Gute Ware lobt sich selbst. Auch der Papst ist ein Schüler gewesen. Gut Korn Geht nicht verlorn. Kraue die Sau, bis sie liegt, dann gib ihr den Stich. Allzuteuer geboten macht die Ware unwert. Was früh zeitig wird, fault bald. Notwehr ist nicht verboten. Mit Füttern wird keine Zeit verlore* * Die Gaben sind wie die Geber. Schöne Äpfel sind auch wohl sauer. Es ist besser lüderlich geritten als hoffärtig gefahren. .

Mit Worten richtet man mehr aus als mit

Giovedi, 16 Ottobre 2008

Mit Worten richtet man mehr aus als mit Händen. Was zähmt, Das lähmt. Es müssen allewege zwei Ungleiche zusammenkommen. Fünf Finger sind so gut als ein Bootshaken. Wenn man den Hund schlagen will, so hat er Leder gefressen. Er hatt’ all das Seine zum Kloster Maulbrunn gestiftet. Es muß ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frißt. Besser genährt Als gelehrt. Wer recht schwört, betet recht. Hätte mancher einen Stab, so könnte er auch hinüberspringen. Mit der Zeit wird dir hold, Was vorher dein nicht gewollt. Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben. Die Sonne scheint sich selber nicht. Der eine klopft auf den Busch, der andre fängt den Vogel. Man soll sein Licht nicht untern Scheffel stellen. Es ist ihm nicht ums Schaf, sondern um die Wolle. Der Nehmer muß dem Geber nachgeben. Die Hiobspost kommt nach. Wenn der Sack kommt, wirft man den Beutel hinter die Kiste. Man findet keine Herrschaft vollkommen. Wo die Stiegel nieder sind, hüpfen die Hunde drüber. Putzt die Katze den Bart, so bedeutet es Fremde. Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut. Sehen geht vor Hörensagen. -

Gott gibt leisen Wind, Wenn die Schafe geschoren

Giovedi, 9 Ottobre 2008

Gott gibt leisen Wind, Wenn die Schafe geschoren sind. Die Laster stehlen der Tugend die Kleidung. Kirchengut hat Adlersfedern (-Klauen). Nun ist Holland in Not. Schnelle Sprünge geraten selten. Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs. Bevor die Mädchen flücke, Sind sie voller Tücke. Anschläge gehen mit der Sonne auf und nieder. Man kocht noch am Brei. Wenn wir alle wären reich Und einer wär’ dem andern gleich Und wären all zu Tisch gesessen, Wer trüge dann uns auf das Essen? Schick dich in die Welt. Wer sich um den guten Namen nicht wehrt, Ist wenig wert. Wo die Sonne aufgeht, da tagt es. Wenn der Teufel die Leute betrügen will, so ist er schön wie ein Engel. Der Bettler hat vollauf ohne Müh und Arbeit. Wenn’s Pfannkuchen regnet, ist mein Faß umgestülpt Ist der Trunk im Manne, So ist der Verstand in der Kanne. So viel Nebel im März, so viel Wetter im Sommer. Ist der Magen satt, wird das Herze fröhlich. Nachlässige Eltern ziehen keine guten Kinder. Es ist ein schlechter Arbeitsmann, Der nicht vom Handwerk reden kann. Das Nächste, das Liebste. Daus Eß hat nichts, Sechs Zink gibt nichts, Quatuor drei Helfen frei. Der Wille gilt oft für die Tat. Heraus mit den wilden Katzen aus dem Sack! Der nichts kann als fromm sein, muß betteln. Verschmitzt wie eine Fuhrmannspeitsche. Wie der Wolf behäutet ist, wird er wohl behaaren. Welches der vordere Zipfel an der Bratwurst sei, erfährt man, wenn man sie auf die Achsel legt. Wer gewinnen will, muß einsetzen. Lerne, so kannst du was vergessen. Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst. Das Kind fällt zur ärgern Hand. Sieh dich wohl für, Schaum ist kein Bier. Der Gesandte ist unverletzlich. Erst besinn’s, Dann beginn’s. Wer nicht nehmen will, braucht nicht zu geben. Kunstreiche Hand Geht durch alle Land. Der Henker schlägt dem, so vor ihm ist, den Kopf ab und dräut denen, die hinter ihm sind. -

Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch.

Martedi, 7 Ottobre 2008

Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch. Sonnjahr, Wonnjahr, Kotjahr, Notjahr. Wenn ein alter Gaul in Gang kommt, so ist er nicht mehr zu halten. Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig. Den Mund soll man schnüren. Gespött Zerreißt dir kein Bett. Unwissenheit ist kühn. Er nimmt’s überhaupt, wie der Teufel die Bauern. Es kommt nichts im Schlaf. Was übern Zaun fällt, ist des Nachbarn. Nichts tun lehrt übeltun. Kein Mai währt sieben Monate. Die Ziegen haben es in sich. Dem Herzen hilft’s, wenn der Mund die Not klagt. Wolfes Mut Ward nimmer gut: Jahre nehmen ihm die Haar, Aber nicht die Bosheit gar. Mann und Weib Sind ein Leib. Es wird kein treuer Vormund gefunden. Mit Lügen und Listen Füllt man Sack und Kisten. Man muß den Willen für das Werk nehmen. Kein Kranz schützt vor Kopfweh. Gott und genug. Der Wetzstein schärft die Messer und bleibt selber stumpf. Der alte Mann schmeckt nach dem jungen. -