Des Bösten Soll man sich getrösten. Wem die Heiligen hold sind, der mag leise beten. Verzeihen ist die beste Rache. Wo der liebe Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben. Ein armer Mann ist selten ein Graf. Magre Hände machen feiste Füße. Es ist schwer, Feuer im Schoße tragen. Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe. Soll sich der Acker wohl lösen, so muß man ihn auch wohl gürten. Laß die Toten unbestichelt. Alles steht in Gottes Hand. Die Welt ist kein Strumpf. Amtleute geben dem Herrn ein Ei Und nehmen den Untertanen zwei. Beim Scherzen ist keine Ehrerbietung. Bedarf man eines Diebes, so nehme man ihn vom Galgen, hat man ihn gebraucht, so henke man ihn wieder dran. Da hat’s Mäuse, hat der Ratzemann gesagt. Manches ist besser gepfiffen als gesagt. Müßiggang ist eine schwere Arbeit. Wenn Bacchus das Feuer schürt, so sitzt Venus beim Ofen. Die Alten zum Rat, Die Jungen zur Tat. Er ist darauf erpicht wie der Teufel auf eine arme Seele. Nach den Blättern fallen die Bäume. Wer recht will, dem ist wohl zu helfen. Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag. Früh weis Wird bald greis. Wer den Hecht gut essen will, muß die Galle wegwerfen. Gemeiniglich wenn man unter die Hunde wirft, so trifft man einen. Das geschieht, wenn der Teufel von Aachen kommt. Weisem Kind ist man feind. Die Gans geht so lange zur Küche, bis sie am Spieß stecken bleibt. Der Herr sieht mit einem Auge mehr als der Knecht mit vieren. Wer dem Vater nicht folgen will, der folge dem Kalbsfell. Er ist sein so mild wie St. Lienhard seines Eisens: er gibt es niemand, es stehl’ es ihm denn ein Dieb. Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode. Die besten Schwimmer ersaufen, und die besten Fechter werden erschlagen. Wehrende Hand schuf Gott. Wer kein Kreuz hat, muß sich eins schnitzen. Wer’s riecht, hat den Schnupfen nicht. Wenn die Lüge kalt wird, so stinkt sie. Wie man den Acker bestellt, so trägt er. Das Recht wird weder weiter noch enger. Wie einer redet, so ist er. Hätte jedes Kind seinen rechten Namen, so hießest du nicht Peter Götz. Der Teufel pfeift süß, eh man aufsitzt. Wer nach Rom geht, bringt einen Schalk wieder mit nach Hause. Viel Federn machen ein Bett. Wo Lex voran, Da Fraus Gespann. Wer muß, hat keine Wahl. Ein fromm Weib beherrscht ihren Mann mit Gehorsam. Für Trauern hilft kein Saitenspiel. Mein und Dein Bringt alles Unglück herein. Nicht zu geben, findet der Geizige allweg Ursach. Friß, Vogel, oder stirb. Stroh vom Feuer! Up den Kaarten stahet Krüüße. Adel, Tadel. Er hat Schultheißen-Ohren. _