Archivio per Maggio, 2008

Er hat Quecksilber im Hintern. Geh nicht tiefer

Martedi, 20 Maggio 2008

Er hat Quecksilber im Hintern. Geh nicht tiefer ins Wasser, als du schwimmen kannst. Kein Vogel fliegt so hoch, er kommt wieder auf die Erde. Das Hemde ist mir näher als der Rock. Wer des Spiels nicht kann, soll zusehn. Man muß mit einem Löffel nicht zwei Suppen zugleich verkosten. Jedes Land hat seinen Teufel, der von Deutschland heißt Weinschlauch und Saufaus. Es geht nichts für ein gut Butterbrot, es ist besser als den ganzen Tag gar nichts. Habt Geduld Mit andrer Schuld. Eigennutz, Ein schlechter Putz. Wenn die Sonne aufgeht, wird es Tag. Fug Bricht und macht den Krug. Mit guten Nachbarn hebt man den Zaun auf. Wenn das Wasser über die Körbe geht, soll man das Schiff ösen. Man soll mit unserm Herrgott vorlieb nehmen. Firnen Wein, Brezeln drein. Die ältesten Briefe gehen vor. Ist es Corporis Christi klar, Bringt es uns ein gutes Jahr. Der Schleicher überwindet den Beißer. Sind auch Kleien da? fragte die Sau an der Tafel des Löwen. Geiger und Pfeifer Sind keine Scherenschleifer. Mit vollem Maul ist schlimm blasen. Der Gesandte ist unverletzlich. Offenbare Nester scheuen alle Vögel. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Jeder lobt das Seine. Was der Hirt in seiner Hut verliert, das soll er entgelten. Ein Kind, Angstkind, zwei Kinder, Spielkinder. Iß, was gar ist, Trink, was klar ist, Sprich, was wahr ist. Je höher die Glocke hängt, je heller sie klingt. Wisch dir die Schnute, Junge, gib dem Pastor ein Händchen und sag: Guten Tag, Lümmel! Vom Knallen stirbt man nicht. Jeder Degen hat seine Scheide, aber nicht jede Scheid ihren Degen. Der Horcher an der Wand Hört seine eigne Schand. /

Also hat Gott die Welt geliebt, und der

Lunedi, 19 Maggio 2008

Also hat Gott die Welt geliebt, und der Pfaff seine Köchin. Kühner Mut der beste Harnisch. Es ist noch nie ein Kleid so feiertäglich gewesen, es ist endlich ein Alltagskleid daraus geworden. Alle Menschen auf Erden könnten noch keinen Schleifstein schinden. Besser in Häusern Als in den Reisern. Wenn de Bur wat hat, Hat he keen Fatt. Er bläst kalt und warm aus einem Munde. Niemand sieht seine eigenen Fehler. Es ist nichts so lang und breit, man kann davon das End abgehen. Gott weiß wohl, warum er der Geiß den Schwanz abgehauen hat. Aller Will Ist haben viel. Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen. Wer recht hat, behält den Sieg. Seid und Samt am Leibe löschen das Feuer in der Küchen aus. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler. Der ist ein kluger Mann, Der sich in Menschen schicken kann. An den Enden erkennt man die Naht. Der Sommer ist ein Nährer, Der Winter ein Verzehrer. Man hört an den Worten wohl, was Kaufmannschaft er treibt. Geburt ist etwas, Bildung mehr. Nach Unglück braucht keiner viel zu gehen. Eigne Hühner, teure Eier, Eigne Glocken, teu’r Gebeier, Eigne Pferde, teure Fracht, Eigne Hunde, teure Jagd. Wer Linden pfropfet auf den Dorn, Hat an beiden sein Recht verlorn. Geschriebenes Recht ist eine große Glocke: wenn nur der Schwengel nicht so leicht herunterfiele. Der Reiter mit der Glenen, der Schreiber mit der Feder. Wer meinet, daß er weise sei, Dem wohnt ein Esel nahe bei. Was wir hier kosen, Bleib’ unter den Rosen. Es geht noch manch Rad um, eh das geschieht. Wer recht hat, hat niemand zu fürchten. Sind die Hühner brütig, so hätten sie gern Eier. Solche Knochen kann ich wohl sachte benagen. Wie die Pfeife, so der Tanz. Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll. Steht er doch da, als wenn er lammen wollte. Wenn jedes vor seiner Türe fegt, so wird es überall sauber. ..