Man kocht noch am Brei. Vogelfreier Wicht Bedarf
Domenica, 20 Aprile 2008Man kocht noch am Brei. Vogelfreier Wicht Bedarf des Galgens nicht. Wer schweigt, der folgt. Ungeschmierte Räder knarren. Die Rute macht keine Beulen. Kannst du regnen, so kann ich auf Stelzen gehen. Niemand lebt nur sich selbst. Großtun ist keine Kunst. Besser ein Übel als zwei. Kein Bettler ist je Hungers gestorben. Wer sich Akzisoren setzen läßt, braucht keine Blutegel. Guter Mut, halbe Arbeit. Der Ältere teilt, der Jüngere kiest. Nichts ist ungesunder als krank sein. Hoffnung braucht man nicht zu kaufen. Wer eines Hinkenden spotten will, muß selbst gerade sein. Halte dich ans Hornvieh, Aber nicht ans Kornvieh. Zuwenig kann einen Zusatz leiden, aber zuviel hat kein Rezept. Er sieht aus wie der Tod zu Basel. Wünscher und Woller sind keine guten Haushälter. Genug ist über einen Sack voll. Mancher hat mehr in der Aschen Als ein anderer in der Taschen. Glück und Unglück Ist aller Morgen Frühstück. So nah - wie Schaffhausen bei dem Rhein. Der letzte macht die Tür zu. Nicht jedes Holz Gibt einen Bolz. Der Klügere gibt nach. Neue Funde kommen von armen Leuten. Neue Herren machen neue Wetten. Das Kalb lehrt die Kuh kalben. Wer ein Kraut hätte Jahrab, mit dem würde es besser. Geschrei hat oft gelogen, Nicht immer betrogen. Man achtet nicht, was die Sau auch schreit. Ein zänkischer Mensch richtet nur Unglück an. Bescheidenheit, Das schönste Kleid. Leichte Bürde wird in die Länge schwer. Wer A sagt, kommt zuletzt bis zum Z. Man muß bisweilen fünf gerade sein lassen. Es ist nicht alles Zucker in der Liebe. Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht. Wer sich zum Esel macht, dem will jeder seine Säcke auflegen. Kein Bettler erschrickt vor einem großen Stück. Ehr Ist zu hüten schwer. Gott führt seine Heiligen wunderlich. Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht den ganzen Tag nicht mehr zu sorgen. Hättich ist ein böser Vogel, Habich ein guter. Wer seinen Garten verpachtet, darf nicht drin pflücken. Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn. Unser lieber Herrgott hat viel Spielleut und Musikanten. Es reimt sich wie eine Faust auf ein Auge. _