Der Stuhl gehört unter die Bank, geht’s nicht,
Domenica, 30 Marzo 2008Der Stuhl gehört unter die Bank, geht’s nicht, so sägt man ihm die Beine ab. Paulus spricht zu Peter: Reib den A-, so geht er. Das Glücksrad geht um. Das Trünklein macht schwatzen. Ein beredter Reisegefährte ist so gut als ein Wagen. Mit der Zeit Kommt Freud und Leid. Im Spaß gesagt, im Ernst gemeint. Es ist noch nicht in dem Fasse, worin es gären soll. Viel Köpfe, viel Sinne, sagte der Teufel: da hatt’ er ein Fuder Frösche geladen. Unwissend sündigt nicht. Es kann oft einer, was er nicht weiß. Weit vom Geschütz macht alte Kriegsleute. Das fällt weg, wie dem Kapuziner der Haarbeutel. Kaufmannschaft Leidet keine Freundschaft. Die Frau muß selber sein die Magd, Soll’s gehen, wie es ihr behagt. Geld fährt auf hohen Schlitten, Armut muß zu Fuße gehn. Wohlgetan Ist viel getan. An die Berge scheint die Sonne zuerst. Morgenrot Bringt Wind und Kot. Wider den Strom ist übel schwimmen. Großer Herrn Bitten ist Befehlen. Was weiß der Bauer von Gurkensalat? Er ißt ihn mit der Mistgabel. An altem Kuhfleisch ist viel Kochens. Mit bösen Pferden bricht man das Eis. Gott führt seine Heiligen wunderlich. Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen, und wär’ es ein Misthaufen. Wer was will gelten, Der komme selten. Macht man keinen Knopf am Faden, so geht der Stich verloren. Wer andere necken will, muß selbst Scherz verstehen. Jeder ist König und Kaiser in seinem Hause. Jeder nur zu oft vergißt, Daß er allein nicht jeder ist. Je reicher, je kärger. Fußschemel fallen auch um, aber nicht hoch. Ich will dir’s vergessen, aber Jockeli, denk du daran, sagt der Schwabe. Die Natur ist die beste Lehrmeisterin. Zehn Versagen sind besser als ein Lügen. Man muß den Immen die Waben nehmen. Lern schweigen, so kannst du am besten reden. Reicher Leute Kinder geraten selten wohl. Es verliert mancher seinen Haber, eh er zum Acker kommt. Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen. Der Fisch ist gern im Wasser, der Vogel in der Luft, das brave Weib daheim. Ein stinkend Fellchen Gibt klinkend Geldchen. Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanze weg. Große Anschläge haben kleinen Nachdruck. Wer will werden reich, Schneid’ das Brot fein gleich. Der Fuchs ändert den Balg Und bleibt ein Schalk, Der Wolf ändert das Haar Und bleibt, wie er war. Wer viel schimmlig Brot ißt, wird alt. Gewinnen ist der Abend vor Verlieren. Die Eule trägt ihr Recht auf dem Buckel. Wer klug ist, legt die Hand nicht zwischen Hammer und Amboß. Er kann weder gatzen noch Eier legen. Es ist ein weniges, das die Kinder freut. Der beste Wanderer muß vorangehen. Auf schiefen Topf ein schiefer Deckel. Geh nicht zu armer Bursch zu Gast, So du dein Speis nicht bei dir hast. Wo der Has gesetzt ist, will er bleiben. -