Archivio per Febbraio, 2008

Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket,

Venerdi, 29 Febbraio 2008

Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, das folgt dem Erbe. Hoffart War nie guter Art. Es ist bös arbeiten und Wasser trinken. Wer in der Ferne pocht, schweigt in der Nähe. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken. Mit Fragen kommt man durch die Welt. Von der Aschen in die Glut. Lichter Tag, lichte Augen. Der Buhler Zank Ist der Liebe Anfang. Angerührt, Heimgeführt. Den Bauern gehört Haberstroh. Schönes Angesicht verkauft einen grindigen A-. Ein guter Koch, ein guter Arzt. Übers Jahr lobt man erst die Freite. Schilt und lobe nicht zu geschwinde. Man leidet den Rauch des Feuers wegen. Wenn eine Sache geschehen ist, verstehen sie auch die Narren. Wer die Harfe nicht spielen kann, der werd’ ein Pfeifer. Alt Holz brennt besser als junges. Ich kam nie recht denn einmal: da warf man mich die Stiege hinab. Ist eine Mutter noch so arm, So gibt sie ihrem Kinde warm. Die Henne trägt das Handlohn (Hauptrecht) auf dem Schwanz mit sich. Alte Wunden soll man nicht aufreißen. Die Ämter sind Gottes, die Amtleute des Teufels. Schnell Spiel Übersieht viel. Es kommt nichts im Schlaf. Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen. Die Haut ist kein Narr: wenn sie alt wird, so rümpft sie sich (runzelt sie). .

Liegt einer im Bette bei einer im Kloster,

Mercoledi, 20 Febbraio 2008

Liegt einer im Bette bei einer im Kloster, So beten sie schwerlich ein Paternoster. Alles Schnickschnack - ohne Geld! Was der März nicht will, Das frißt der April. Non credo, sprach der Mönch, als ihm die Magd ein Kind brachte. Argwohn riecht den Braten, eh’ das Kalb geschlachtet ist. Es geschieht oft, daß die Kapuziner Haarbeutel tragen. Die Vögel, die zu früh singen, holt am Abend die Katze. Viel Zehren und Gasten Leert Keller und Kasten. Der Mann macht Nägel mit Köpfen. Wird man grau und alt, Gibt’s allerlei Gestalt. Verklappern ist das tägliche Brot bei Hofe. Man muß sammeln, weil Ernte ist. Das Mus ist noch nicht gar. Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden. Lobe gern die alte Welt Und tu, was der neuen gefällt. Als Demut weint’ und Hoffart lacht’, Da ward der Schweizerbund gemacht. Der Mann ist ehrenwert, Der alle Dinge zum Besten kehrt. Die Augen sind der Liebe Pforten. Gleich und gleich gesellt sich gern. Käs und Brot Macht Wangen rot. Geschenkt Gut ist ehrlich Gut. Er spielt Nummer Sicher. Von Singen und Sagen Läßt sich nichts zu Tische tragen. Entschuldigen Sie, sagte der Teufel und gab einem einen Fußtritt. Er gewinnt das Kratzen hinter den Ohren. Man muß sich nicht tiefer hineinlassen, als man Grund hat. Er hat weder Geschick noch Gelenk. Ungefreit, unverworren. Es geht alles mit dem Fastelabend durch. Wo Uneinigkeit sich straußt, da wird das Haus zu enge. Behalt eine Karte auf den letzten Stich. Auch ein Sperling findet ein Haus für sich. Wer auf Hoffnung jagt, der fängt Nebel. Vinzenzen Sonnenschein Füllt die Fässer mit Wein. .

Getaufter Jude, beschnittener Christ. Rappelige Räder laufen am

Martedi, 19 Febbraio 2008

Getaufter Jude, beschnittener Christ. Rappelige Räder laufen am längsten. So fragt man die Bauern aus. Eigenlob, Narrenprob. Zu Bacharach am Rheine, Zu Klingenberg am Maine, Zu Würzburg an dem Steine, Da wachsen gute Weine. Ein gut Alter ist besser denn eine böse Jugend. Wollust nährt Sünde. Was für die Pfanne gut ist, ist auch für den Stiel. Den Schuldigen schreckt eine Maus. Wenn Gott den Angel rührt, so wird die Übertür erschüttert. Die Württemberger haben die Himmel im Stalle und die Ingel im Hemmel. Schwerlich essen die Hunde Bratwürste, sie stehlen sie denn. Wer wilde Katzen fangen will, muß eiserne Handschuhe haben. Die den Fürsten verführen, vergiften den Brunnen des Landes. Fische, wenn du beim Wasser bist. Von einer Wurst kommt ein ganz Haus voll Rauch. Alter Mann und jung Weib besser als alt Weib und junger Mann. Wenn kein Wasser auf der Mühle ist, so tanzt der Esel. Je älter die Kuh, je hübscher das Kalb. Ich denk’s, sagt Faulenz, möcht er nicht ja sagen. Der Teufel ist Abt in der Welt, und seine Brüder sind allzumal Bruder Rausch. Man platzt nicht neue Flecke auf alte Juppen. Gemeinsam Unglück tröstet wohl. Laß die Toten unbestichelt. Mißrechnen ist kein Zahlung. Tue recht, scheue niemand. Es regnet gern, wo es schon naß ist. Bettler und Krämer sind nie vom Weg ab. Hüte dich vor Knospen an der Stirn, die in der Ehe aufbrechen. Wer sein Bett verkauft, muß auf Stroh liegen. Weiberkrieg gilt nicht* * Wem man weich bettet, der wird faul. Böser Pfennig, zugesagt und nicht bezahlt, schadet zwei. Wer keine Neider hat, hat auch kein Glück. Den Bauern erkennt man an der Gabel, Den Advokaten am Schnabel. Stirbt der Schweizer heut, morgen ist er tot. Was eine Stunde nicht tut, tun zwei. Gott ist Bürger worden zu Bern. Das Maul ist des Leibes Henker und Arzt. Wie man’s ins Loch hinein schreit, so ruft’s wieder heraus. Wölfe tragen auch die weisen Hündlein ins Holz. Karges Weib geht oft zur Kiste. Kleiner Verdruß Bringt oft großen Genuß. Spar dein Brot, So hast du in der Not. Niemand hinkt an eines andern Fuß. /

Lehrjahre sind keine Meisterjahre. Armut ist des Reichen

Lunedi, 18 Febbraio 2008

Lehrjahre sind keine Meisterjahre. Armut ist des Reichen Kuh. Eines Mannes wegen bleibt kein Pflug stehen. Auch eine Edelrebe trägt einen Wintertroll. Alte Leute werden pumplich. Üble Botschaft verdient kein Botenbrot. Huren haben Mausfallen mit Speck darauf. Wer den Herren zu nahe ist, der will ersticken, und wer zu weit von ihnen ist, der will erfrieren. Wer in seinen Beutel lügt, Niemand als sich selbst betrügt. Man soll nicht alles an einen Nagel henken. Kleider machen Leute, Lumpen machen Läuse. Fremdes Feuer ist nie so hell als der Rauch daheim. Leere Tonnen geben großen Klang. Je gelehrter, Je verkehrter. An fauler War Ist kein gut Haar. Er übersieht’s wie der Blinde das Dorf. Ich kam nie recht denn einmal: da warf man mich die Stiege hinab. Man hält einen Hund in Ehren seines Herrn wegen. Der Neutrale wird von oben begossen, von unten gesengt. Schönheit kann man nicht essen. Tausch ist kein Raub. Ein gut Lied mag man dreimal singen. Im Finstern ist gut mausen. Pfennigsalbe schmiert wohl zu Hofe. Speck und Schwart Von einer Art. Wer Freund sei, Sagt die Armut frei. Besser im Vogelgesang Als im Eisengeklang. Acht und Aberacht macht sechzehn. Zeit ist ein gnädiger Gott. Wenn es leidlich ist, so soll man’s loben. Daus Eß hat nichts, Sechs Zink gibt nichts, Quatuor drei Helfen frei. .

In alten Häfen kann man auch Fleisch kochen.

Sabato, 16 Febbraio 2008

In alten Häfen kann man auch Fleisch kochen. Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist. He is van Clev, He hätt lever alt dat he geef. Unseres Herrgotts Fuhrwerk geht langsam und wohl. Es ist kein Sack so bös, er ist noch einer Bitte wert. Zum Verlieren ist nichts besser als Vergessen. Unbill stößt auf die Tür. Wer hat, der behalt’, Die Liebe wird kalt, Unglück kommt bald. Wo Liebe, da ist Treue. Ein Brand alleine brennt nicht lange. Soll die Ampel brennen, so muß man Öl zugießen. Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll. Es gebührt sich wohl, daß ein armer Mann Konrad heiße. Er bläst kalt und warm aus einem Munde. Gemach ins Dorf, die Bauern sitzen über den Eiern. Kannst du nicht mit Wagen fahren, so fahre mit einem Karren. Wie gerungen, So gelungen. Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon. Spar den Käse, die Butter ist teuer. Wer einen voll macht, billig leid’t, Daß er ihm in den Busen speit. Wer kleine Sünden meidet, fällt nicht in große. Verspricht sich doch wohl der Pastor auf der Kanzel. Wer stolz ist, der ist grob. Guter Mann ist guter Seide wert. Zu Hause Löwen, im Treffen Hasen. Gemietet Roß und eigne Sporen machen kurze Meilen. Freien ist wie Pferdekauf: Freier, tu die Augen auf. Wie die Zucht, So die Frucht. Guter Wein verkauft sich selbst. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Es wird selten von jemand gesprochen, es ist etwas daran. Wozu einer Lust und Liebe hat, das beschert ihm Gott. Alte Wege und alte Freunde soll man in Würden halten. Ein klaffend Weib ist selten stumm, Ein still Weib liebt man um und um. Tag und Nacht währt ewig. Der Wein kann schwimmen, darum ersäuft er nicht leicht, wenn die Wirte Wasser drein schütten. Wahrheit leidet keinen Schimpf, sprach der Beck, als man ihn Mehldieb nannte. Märzenschnee Tut der Frucht weh. Aus Sand dreht man keinen Strick. Er hat ein scharf Gesicht, er sieht durch eine eichene Tür. Der Hammer und der Amboß Geben harten Widerstoß. Zu Rom ist alles frei, außer der kein Geld hat. Alles zu seiner Zeit, sagt der weise Salomon: zu seiner Zeit essen, zu seiner Zeit trinken, zu seiner Zeit an die Pump tasten. In der Weiber Kram findet sich immer etwas feil. Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Das ist der schönste Lebenslauf. In alten Häusern viele Mäuse, In alten Pelzen viele Läuse. Wen Gott und die Natur zeichnet, vor dem soll sich Roß und Mann hüten. Die Sonne scheint sich selber nicht. Es gehört viel zur Haushaltung, der Tage sind viel im Jahr und der Mahlzeiten noch mehr. Alle sieben Jahr frißt man bei Hof einen Küchenjungen auf. Bieten und Widerbieten macht den Kauf. In der Hölle gilt kein Stimmensammeln. Bist du übel zu Fuß, so brich zuerst auf. Rede, daß ich dich sehe. Gib dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist. Wer’s mit dem Pförtner hält, findet bald Einlaß. /

Was Menschen nicht lohnen, lohnt Gott. Wenn die

Giovedi, 14 Febbraio 2008

Was Menschen nicht lohnen, lohnt Gott. Wenn die Katzen mausen, hängen sie keine Schellen an. Finstre Kirchen, lichte Herzen, hölzerne Kelche, goldne Pfaffen. Alte Affen, Junge Pfaffen, Wilde Bären Soll niemand in sein Haus begehren. Andrer Mann, andres Glück. Wer gern gibt, fragt nicht lange. Du gäbst einen bösen Zigeuner, du kannst nicht wahrsagen. Man besieht zu spät den Stein, Darüber man fiel und brach ein Bein. Kaufmannschaft Leidet keine Freundschaft. All Ding will vor Rat, dann Tat haben. Steht er doch da, als wenn er lammen wollte. Man muß die Zeit nehmen, wie sie kommt, sagte jener und ging um Weihnachten in die Haselnüsse. In Marbach sind gute Gesellen. Sauer Ende denkt nicht an den süßen Anfang. Der Fisch will dreimal schwimmen, im Wasser, im Schmalz und im Wein. Ein Wort ein Wort, ein Mann ein Mann. Unglück sitzt nicht immer vor armer Leute Tür. Pfaffen-Gierigkeit Und Gottes Barmherzigkeit Währt in alle Ewigkeit. Man soll nicht eher fliegen wollen, als bis man Federn hat. Goldner Zaum macht schlechtes Pferd nicht besser. Die Ärzte müssen alt, die Apotheker reich und die Barbierer jung sein. ..

Vom Hecht den Schwanz, vom Karpfen den Kopf.

Mercoledi, 13 Febbraio 2008

Vom Hecht den Schwanz, vom Karpfen den Kopf. Lieb und Rausch Schaut zum Fenster aus. Der gelindeste Weg ist der beste. Seinem Schicksal mag niemand entrinnen. Tugend leid’t oft Not, Aber nicht den Tod. Den Stein, den man allein nicht heben kann, soll man selbander liegen lassen. Schwieger, Tiger. Nifnaf konnt ’s Loch nicht treffen. Der Tor bessert sein Leben wie der Krebs seinen Gang. Das Kleid macht den Mann. Die Ehe ist Himmel und Hölle. Wer zuviel zweifelt, verzweifelt. Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor. Hast du kein Pferd, so brauche den Esel. Pracht, Gold und Ehr Ist morgen oft nicht mehr. Ich denk’s, sagt Faulenz, möcht er nicht ja sagen. Er steckt Reifen auf, wenn kein Bier mehr im Keller ist. Rom ward nicht an einem Tag erbaut. Weiber, Glück und Gold Sind allen Narren hold. Darnach Mann, darnach Gunst. Böser Vogel, böser Gesang. Wer da schlägt sein Weib, Trifft seinen eignen Leib. Ein Jahr böse, hundert Jahr böse. Ein Dienst ist des andern wert. Zwischen Freud und Leid Ist die Brücke nicht breit. Wo Weise sind, da finden sich auch Toren. Pancratius holt seine Tuffeln (Pantoffeln) wieder. Schnell genug, was gut genug. Jung gewohnt, alt getan. In der Not muß man das Schamhütchen abziehen. Um Petri Stuhlfeier sucht der Storch sein Nest, Kommt von Schwalben der Rest. Geschenk macht leibeigen. Wir sind auch Kinder gewesen! Am Selbende erkennt man das Tuch. Wer zum Heller gemünzt ist, wird nie ein Groschen. Wer da steht, sehe zu, daß er nicht falle. Wer mich nicht ehren will, lasse mich ungelästert. Gestohlen Brot schmeckt wohl. Unbill tut wehe. Eh man den Löffel zum Mund bringt, kann sich viel begeben. Man kann der Hacke bald einen Stiel finden. Laufen und Kaufen stimmt nicht wohl zusammen. Der Tag ist ihm eher im Hause denn Brot. Mir genügt, Wie’s Gott fügt. Wer Unglück im Spiel hat, ist glücklich im Heiraten. Ich wollte, wer gern arm wäre, daß er sein Lebtag müßte arm sein. Aus fremdem Rohr ist gut Pfeifen schneiden. Es ist bös essen, wo kein Brot ist. Ehrliche Leute, aber schlechte Musikanten. Um Denken Kann man keinen kränken. Wenn Gott ein Land strafen will, so nimmt er den Herren die Weisheit. _

Man kann niemand helfen den Karren ziehen, der

Domenica, 10 Febbraio 2008

Man kann niemand helfen den Karren ziehen, der nicht mitzieht. Böser Heller, so einen Gulden schadet. Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm. Will’s Unglück, so fällt eine Katze vom Stuhl. Zeit bringt Rosen (nicht der Stock). Unkraut wächst ungesät. Alle Kühe sind Kälber gewesen. Ein häßliches Weib ist ein guter Zaun um den Garten. Wie das Garn, so das Tuch. Ein Mitnehmer ist besser als zwei Nachbringer. Wer gewinnen will, muß einsetzen. Alter Vogel, Steifer Kogel. Er hat gewiß Vögel unterm Hut, daß er nicht grüßt. Das Nest werden sie wohl finden, aber die Vögel sind ausgenommen. Ich nahm’ ein Gerstenkorn für die Perle, sprach der Hahn. Es hat keine Nachtigall so vollauf im Käficht, sie sucht ihr Futter lieber draußen. Wie gesät, so geschnitten. Anderer Fehler sind gute Lehrer. Wenn’s Wenn nicht wär’, So wär’ mein Vater ein Ratsherr. Eine Henne hat das Recht über neun Zäune. Reisen wechselt das Gestirn, Aber weder Kopf noch Hirn. Lehn dich dran, so muß es gehen. Die Zwickauer leben und sterben in Meißen und werden im Voigtland begraben. Okuli, Da kommen sie, Lätare, Das sind die wahre, Judika Sind sie auch noch da, Palmarum, Tralarum. Viel essen macht nicht feißt, Viel studieren nicht fromm und weis. Klag niemand dein Leid, So wird es nicht breit. Bös Ei, bös Küchlein. Wer viel liest und nichts behält, ist wie wer jagt und niemals fängt. Wer alle Büsche scheut, kommt selten zu Holze. Man soll mit unserm Herrgott vorlieb nehmen. Was man mit Pauken (paucis) ausrichten kann, dazu braucht man keine Trommeln. Gebt ihm, er ist von Ulm. Mehr sein als scheinen. Es ist gut wohnen, wo fromme Leute sind. Es ist ihm nicht ums Herz wie ums Maul. Wer Narren und Kindern den Finger in den Mund steckt, der wäre gern gebissen. Wenn man das Roß nicht schlagen darf, schlägt man auf den Sattel. Butter bei die Fische! Gemein Ist unrein. Neben dem Schiff ist gut schwimmen. Je weniger Speise, je mehr Hunger. Man muß der Zeit nicht vorgreifen. Man grüßt oft den Zaun des Gartens willen. Von Herzen gern, sagen die Bauern, wenn sie müssen. Geschrei hat oft gelogen, Nicht immer betrogen. Aus fremdem Leder ist gut Riemen schneiden. Faule Hände müssen ein böses Jahr haben. Ein dürrer Habich ist besser als ein fetter Hättich. Hausgemach Ist über alle Sach. Erbherr, Oberherr. Es ist nicht mehr die Zeit, da man Esel suchte und Kronen fand. /

Vergeßlichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder. Hintenaus hat keine

Giovedi, 7 Febbraio 2008

Vergeßlichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder. Hintenaus hat keine Ehre. Kein Bettler ist je Hungers gestorben. Bildstock weist andern den Weg und geht ihn selbst nicht. Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall. Der hat einen gelenken Kopf, der sich vorn und hinten flöhen kann. Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht. Herrschaften haben viel Augen und Ohren. Tugend ist ein Ehrenkleid, drum spart es jedermann. Wer nur ein Auge hat, ist allzeit bange dafür (wischt es genau). Laß Neider neiden und Hasser hassen: Was Gott mir gönnt, muß man mir lassen. Je ungelehrter, je hoffartiger. Ehre und Hoffart sind Zwillinge. Wer Unglück haben soll, stolpert im Grase, Fällt auf den Rücken und bricht die Nase. Den Geiz und die Augen kann niemand füllen. Lieber Gewalt denn Unrecht. Schlangen schleichen, Tauben fliegen. Welt ist Welt, Wer sich drauf läßt, der fällt. Witz kommt nicht vor Jahren. Die Mutter gibt’s teuer und die Tochter nicht wohlfeil. Allen Tieren ist Friede gesetzt außer Bären und Wölfen. Alles mit Maß, sagte der Schneider, da schlug er seine Frau mit der Elle tot. Den Bauern gehört Haberstroh. Da hat’s Mäuse, hat der Ratzemann gesagt. Weiberkrieg gilt nicht* * Wem man weich bettet, der wird faul. Allzuweis ist töricht. Wer klagen will, der klage fest. Kommt man aus der Not, So kommt der Tod. Besser erhalten als vorbehalten. Nicht wer viel hat, ist reich, sondern wer wenig bedarf. Wer Eier haben will, muß der Henne Gackern leiden. Jedem Narren gefällt seine Kappe. Wenn Neid brennte wie Feuer, Wäre das Holz nicht so teuer. Wer im Bett liegt, ist ein braver Mann. Wer viel Schlüssel trägt, der hat viel Kasten aufzuschließen. Paule, du rasest! Der eine schlägt den Nagel ein, der andre hängt den Hut daran. Geld kann den Teufel in ein Glas bannen. Man muß seinen Verdruß nicht merken lassen. Übel gewonnen, übel verschlungen. Wenn die Mücke ein Hühnerei legen will, ist’s ihr Tod. Wenn der Kopf schmerzt, leiden alle Glieder. Der eine fängt den Hasen, der andre ißt ihn. Jammer steht vor der Türe und Elend schlägt die Trommel. Trink nicht in die Suppe. Es ist leichter ein Dorf vertun als eine Hütte erwerben. So lange ißt man Weißbrot, bis man das schwarze begehrt. Hätten wir alle einen Glauben, Gott und das gemeine Beste vor Augen, Guten Frieden und recht Gericht, Eine Elle, Maß und Gewicht, Gleiche Münze und gutes Geld, So stünd’ es wohl in aller Welt. Frisch begonnen, Halb gewonnen. _

Frisch begonnen, Halb gewonnen. Mit der Zeit Kommt

Lunedi, 4 Febbraio 2008

Frisch begonnen, Halb gewonnen. Mit der Zeit Kommt Freud und Leid. Binz und Benz haben einander getroffen. Gesundheit schätzt man erst, wenn man krank wird. Es leben gar viele, die nimmer nach Rom kommen. Zu solchem Wild gehört solcher Waidmann. Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden. Je mehr Ehr, Je mehr Beschwer. Man muß sich nicht Äpfel für Zitronen verkaufen lassen. Das Alter hat den Kalender am Leib. Die Ehen werden im Himmel geschlossen, und die Torheiten auf Erden begangen. Glück läßt sich finden, behalten ist Kunst. Ein Weib den Edelknaben küßt, Daß sie nicht ihres Manns vergißt. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wohl geklopft und übel gemacht Ist eine halbe Meisterschaft. Ein Schreiber ohne Feder, Ein Schuster ohne Leder, Ein Landsknecht ohne Schwert Sind keinen Heller wert. Unkraut läßt vom Garten nicht. Schöne Seelen finden sich. Der Esel hat von Jugend auf graue Haare. Kurzes Holz Ist des Bauern Stolz. Der Teufel ist ein Schelm. Rechten ist bös, wo Gewalt Richter ist. Anschauen macht Liebe, Gelegenheit Diebe. Ich bin in demselben Spital gewesen. Das Beste ist, was man in der Hand hat. Solange der Schuldner mein Geld braucht, muß er mir Zins davon geben. Kurze Lust, lange Reue. Es ist kein Spiel, es ist ein Übersehens dabei. Nichts ist gut für die Augen, aber nicht für den Magen. Alter Zank wird leicht erneut. Ein Narr läßt sich nicht raten. Tausend können mehr als einer. Wenn man einen Narren im Mörser zerstieße, so ließe doch seine Narrheit nicht von ihm. Frisch gezuckt ist halb gefochten. Unmäßiger Patient macht unbarmherzigen Arzt. Das fällt weg, wie dem Kapuziner der Haarbeutel. Junger Springer, alter Stelzer. Neue Schuhe und neue Beamten liegen härter an als die alten. Zu einem Loche muß es doch heraus. Narren sind auch Leute. Heute Freude, morgen Leid. -