In alten Häfen kann man auch Fleisch kochen. Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist. He is van Clev, He hätt lever alt dat he geef. Unseres Herrgotts Fuhrwerk geht langsam und wohl. Es ist kein Sack so bös, er ist noch einer Bitte wert. Zum Verlieren ist nichts besser als Vergessen. Unbill stößt auf die Tür. Wer hat, der behalt’, Die Liebe wird kalt, Unglück kommt bald. Wo Liebe, da ist Treue. Ein Brand alleine brennt nicht lange. Soll die Ampel brennen, so muß man Öl zugießen. Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll. Es gebührt sich wohl, daß ein armer Mann Konrad heiße. Er bläst kalt und warm aus einem Munde. Gemach ins Dorf, die Bauern sitzen über den Eiern. Kannst du nicht mit Wagen fahren, so fahre mit einem Karren. Wie gerungen, So gelungen. Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon. Spar den Käse, die Butter ist teuer. Wer einen voll macht, billig leid’t, Daß er ihm in den Busen speit. Wer kleine Sünden meidet, fällt nicht in große. Verspricht sich doch wohl der Pastor auf der Kanzel. Wer stolz ist, der ist grob. Guter Mann ist guter Seide wert. Zu Hause Löwen, im Treffen Hasen. Gemietet Roß und eigne Sporen machen kurze Meilen. Freien ist wie Pferdekauf: Freier, tu die Augen auf. Wie die Zucht, So die Frucht. Guter Wein verkauft sich selbst. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Es wird selten von jemand gesprochen, es ist etwas daran. Wozu einer Lust und Liebe hat, das beschert ihm Gott. Alte Wege und alte Freunde soll man in Würden halten. Ein klaffend Weib ist selten stumm, Ein still Weib liebt man um und um. Tag und Nacht währt ewig. Der Wein kann schwimmen, darum ersäuft er nicht leicht, wenn die Wirte Wasser drein schütten. Wahrheit leidet keinen Schimpf, sprach der Beck, als man ihn Mehldieb nannte. Märzenschnee Tut der Frucht weh. Aus Sand dreht man keinen Strick. Er hat ein scharf Gesicht, er sieht durch eine eichene Tür. Der Hammer und der Amboß Geben harten Widerstoß. Zu Rom ist alles frei, außer der kein Geld hat. Alles zu seiner Zeit, sagt der weise Salomon: zu seiner Zeit essen, zu seiner Zeit trinken, zu seiner Zeit an die Pump tasten. In der Weiber Kram findet sich immer etwas feil. Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Das ist der schönste Lebenslauf. In alten Häusern viele Mäuse, In alten Pelzen viele Läuse. Wen Gott und die Natur zeichnet, vor dem soll sich Roß und Mann hüten. Die Sonne scheint sich selber nicht. Es gehört viel zur Haushaltung, der Tage sind viel im Jahr und der Mahlzeiten noch mehr. Alle sieben Jahr frißt man bei Hof einen Küchenjungen auf. Bieten und Widerbieten macht den Kauf. In der Hölle gilt kein Stimmensammeln. Bist du übel zu Fuß, so brich zuerst auf. Rede, daß ich dich sehe. Gib dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist. Wer’s mit dem Pförtner hält, findet bald Einlaß. /