Recht Findet allzeit seinen Knecht. Was du mir

26 Agosto 2010 da tonja

Recht Findet allzeit seinen Knecht. Was du mir fluchst, das bestehe dein Hals. Jedem Narren gefällt sein Kolben wohl. Man fragt nicht, was hast du verschlemmt, sondern was hast du? Guten Kaufs leert den Beutel. Wenn’s im Sommer warm ist, so ist’s im Winter kalt. In Wein und Bier ertrinken mehr denn im Wasser. Habich ist ein schöner Vogel, Hättich nur ein Nestling. Wer wohltut, darf nicht umsehen. Keine Taube heckt einen Sperber. Wer einem in Stegreif hilft, den hebt man zu Dank aus dem Sattel. Geld kann nicht Unrecht tun. Ein rechter Hausvater ist der erste auf, der letzte nieder. Wer eine Weiberhaube aufsetzt, den schlagen die Pferde. Man kennt den Vogel an den Federn. Tragt her, Mehr her, Gebt mir, Mangelt ihr: So läuten der Bettler Glocken. Futteln (im Spiel betrügen) befindet sich. Was die Mütter gebären, Sollen sie ernähren. Unrecht gewonnen Kommt selten an die Sonnen. Zorn Macht verworrn. Neben dem Schiff ist gut schwimmen. Mit der Wahrheit spielt man alle Tage den Karfreitag. Mit der Suppe muß man nicht artig sein. Wer im kleinen anfängt zu stehlen, der treibt ins Große. Er kauft den Haber von der Gans. Wen das Glück in die Höhe hebt, den will’s werfen. Der Hosenteufel findet Statt Seit Adams grünem Feigenblatt. Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg. Es ist besser mit ‘nem ganzen Narren handeln denn mit ‘nem halben. Gott und der Erde ist gut auf Wucher leihen, sie zahlen reichlich. Mit fremdem Kalb ist wohlfeil pflügen. Traue dem Hasen das Fähnlein nicht an. Not sucht Brot, wo sich’s findet. Die Buben haben Lust zu reiten und zu kriegen, Die Mädchen zu Docken (Puppen) und zu Wiegen. Wenn alle Kugeln träfen, möchte der Teufel Soldat sein. Sorge frißt den Weisen Wie Rost das Eisen. Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück. Schlägst du mich mit der Barte, schlag ich dich mit dem Beile. Mit der einen Hand geben, mit der andern nehmen. Geschwätziger Feind ist schlimmer, denn der da schweiget. Es ist kein Hafen so schön, man findet einen so schönen Deckel. Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen. -

Tiere sind auch unseres Herrgotts Kostgänger. Wer den

25 Agosto 2010 da tonja

Tiere sind auch unseres Herrgotts Kostgänger. Wer den andern Saures essen sieht, dem stumpfen die Zähne. Mit Füttern wird keine Zeit verlore* * Die Gaben sind wie die Geber. Eigenlieb Ist niemand lieb. Man sagt wohl von vielem Saufen, aber nicht von großem Durst. Kleiner Reichtum ist groß, so man’s zusammenhält. Die Bauern schlagen einander tot, aber die Edelleute machen einander die Kinder. In der Not muß man das Schamhütchen abziehen. Was teuer, das lieb. Es ist zu gewinnen - wie Honig von Wespen. Wasser ist das stärkste Getränk, es treibt Mühlen. Ein schlechter Schütze, der keine Ausrede weiß. Wie soll der andere Leute heißen schweigen, der selbst nicht schweigen kann? Mutter dich, liebes Kind, und nimm des Vaters Weis an. Laß den Karren stehen, er kirret sonst. Genau Zehrgeld lehrt wohl sparen. Was selten, Muß gelten. Darnach die Gäste sind, brät man die Bücklinge. Schade tut weh. Schweig, Maul, ich geb dir ein Wecklein. Rips, raps, in meinen Sack, Der andre habe, was er mag! Kleine Töpfe kochen leicht über. Was man ferne holt, ist süß. Tyrannengewalt Wird nicht al* * Übel gewonnen, übel verloren. Man muß sich nach der Zeit richten, die Zeit richtet sich nicht nach uns. Draußen Ruhm erlangen bedarf Schnaufens. Die Bosheit steht dir in den Augen. Mit dem Ofen ist schwer um die Wette gähnen. Verschmitzt wie eine Fuhrmannspeitsche. Vergleichen und Vertragen Frommt mehr als Zank und Klagen. Wo ein Kerl fällt, da kann ein Kerl aufstehen. Glück bedarf keines Rates. Vorgegessen Brot Bringt Not. Auf die Jungfernschaft kann man keine Semmel borgen. Richtig, nach Adam Riese. Großtun ist keine Kunst. Wenn’s Unglück vorüber ist, denkt man mit Lust daran. Zu Pfingsten Gilt das Korn am mindsten.

Der Tyrann muß einen Pfaffen haben und der

22 Agosto 2010 da tonja

Der Tyrann muß einen Pfaffen haben und der Pfaff einen Tyrannen. Reiner Mund und treue Hand Gehen wohl durchs ganze Land. Gott ist ein Herr, der Abt ein Mönch. Der Schnee läßt sich nicht im Ofen trocknen. Gelindes Feuer gibt süßes Malz. Verstand muß man mitbringen, man kauft ihn nicht auf dem Markte. Man gibt oft einem ein Kind, wär’s eine Gans, es wär’ keine Feder dran. Kleine Diebe hängt man ins Feld, Die großen ins Geld. Maß und Gewicht Kommt einst vor Gericht. Andere sehen zu, er hat zugegriffen. Eigenlob Ist zu grob. Es ist gut hinter dem Buckler fechten. Er klagt sich wie eine rinnende Pfanne. Vorwitz macht Jungfern teuer. Wo Scham ist, ist Tugend. Paafgoot, Rafgot, Düvel, halt den Sack op! Man muß den Sack vom Sack läppen. Rechten und borgen Macht Kummer und Sorgen. Kein Kreuzer, Kein Schweizer. Setzt man sein Licht zu hoch, so löscht’s der Wind, Zu nieder, so löscht es ein Kind. Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten. Gibst du deinem Vieh, so gibt es dir wieder. Er riecht nach zweimal sieben. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler. Groben Leuten und tollen Hunden soll man aus dem Wege gehen. Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe. Was ein Weib bei sich selbst gedenkt, ist henkenswert. Ehre, dem Ehre gebührt. Alte Leute, alte Pferd Hält niemand wert. Wie bald hat ein Huhn ein Ei verlegt. Wenn man einen Streit mit Wein begießt, richtet man mehr aus als mit einem Prozeß. Wo keine Not, ist Hülfe nichts wert. Wer nicht schwimmen kann, gehe nicht ins Wasser. Er fragt den Wirt, ob er guten Wein hat. Ein Wort ein Wort, ein Mann ein Mann. Wer beim Wolf zu Gevatter stehen will, muß einen Hund unterm Mantel haben. Hinz hat es angezettelt, Kunz muß es ausbaden. Mitgegangen, mitgefangen, Mitgestohlen, mitgehangen. Ein Traum ist ein Dreck, Wer dran glaubt, ist ein Geck. Zwei Hahnen auf einem Mist vertragen sich nicht. Der Neid hat noch keinen reich gemacht. Geld verloren, nichts verloren, Mut verloren, viel verloren, Ehre verloren, alles verloren. Wenn kein Wasser auf der Mühle ist, so tanzt der Esel. Viel Hunde sind des Hasen Tod. Bessern ist oft bösern. Gewohnheit will Recht haben. Die Buben haben Lust zu reiten und zu kriegen, Die Mädchen zu Docken (Puppen) und zu Wiegen. Es ist gut, daß die Leute das Wetter nicht machen. Weiber, Wein und Würfelspiel Verderben manchen, wer’s merken will. Mit allen essen, mit keinem es halten. Wer nicht gern verlieren will, Der habe Achtung auf das Spiel. Bettler und Krämer sind nie vom Weg ab. Schlimmes Leder, schlimme Schuhe. So dumm als ein Hinterviertel vom Schafe. -

Hunger ist ein scharf Schwert. Wenn sich die

18 Agosto 2010 da tonja

Hunger ist ein scharf Schwert. Wenn sich die Fürsten an einen Fuß stoßen, so müssen die Untertanen hinken. Der Neidhart ist gestorben, hat aber viel Kinder hinterlassen. Aus den Scherben erkennt man den Topf - und aus dem Weisch das Getreide. Die Ehe ist Himmel und Hölle. Tyrannen Machen weit wannen. Zuviel Lust bringt Unlust. Natur zieht stärker denn sieben Pferde. Wart, es ist noch ein Kind zu taufen. Die Augen sind keinem von Butter gemacht. Wer nicht spinnt, behält seinen Flachs. Wer keinen Fehler hat, muß im Grabe liegen. Ein Mensch ist des andern wert. Wer reich werden will, muß seine Seele hinter die Kiste werfen. Sei nicht eigensinnig wie Hans, der sollte an den Galgen und wollte nicht. Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn. Unter der Bank neidet man niemand. Wer den Herren zu nahe ist, der will ersticken, und wer zu weit von ihnen ist, der will erfrieren. Wo weder Glauben an Himmel noch Hölle, Da zieht der Teufel alle Gefälle. Wer ein Roß reitet, erkennt seine Art. Kunst hält fest, Wenn alles verläßt. _

Weniger Rat und vieler Hände. Willst du strafen

14 Agosto 2010 da tonja

Weniger Rat und vieler Hände. Willst du strafen mich und Meine, Sieh vorher auf dich und Deine. Er schlägt sich an einen goldenen Galgen. Sie leben wie die Vöglein im Hanfsamen. Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee. Schön und züchtig sein Trifft selten ein. Wer Mäuse im Kopf hat, dem muß man eine Katze hineinsetzen. Nußbäumen und Narren sind Kolben die besten Salben. Ehrt eure Kleider, sie ehren euch wieder. Wer ein Amt genommen, Ist der Freiheit verkommen. Ungeduld verschüttet alle Tugend. Auf Donner folgt gern Regen. Man muß dem Teufel auf den Schwanz treten. Das ehlich geborne Kind behält seines Vaters Heerschild. Es darf mir keiner ein Hofrecht in die Stube machen. Das Gut folgt seinem Herrn. Unser Rauch ist besser denn des Nachbars Feuer. Die Karte gibt’s nicht. Ich bin wohl eher mit solcher Lauge gewaschen. Wetzen hält den Mäher nicht auf. Niemand kann weiter springen, als sein Springstock lang ist. Angst macht auch den Alten laufen. Verliebte Köchin versalzt die Speisen. Der Bauch ist ein Wirtshaus, Die Gäste gehen ein und aus. Was ich nicht weiß, darf ich nicht verantworten. Wie man sich bettet, so schläft man auch. Ein Stündlein bringt oft, was Jahre nicht bringen. Ein Narr kann mehr fragen als zehn Gescheite beantworten. Man muß die Leute reden lassen, Fische (Gänse) können’s nicht. Heute Freude, morgen Leid. Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiß. Wie ein polnischer Stiefel, an beide Füße gerecht. Es ist ein böser Pfennig, der einen Gulden schadet. Der Teufel ist Abt in der Welt, und seine Brüder sind allzumal Bruder Rausch. Vorgegessen Brot macht faule Arbeiter. Junger Dieb, alter Galgenschwengel. Lügen haben kurze Beine. Die Wahrheit wird mit Tüchern behängt, wie die Altäre in den Fasten. Er gehört zur verlornen Schildwache. Fußschemel fallen auch um, aber nicht hoch. Wer sein Leib und Gut wagen will, ist zollfrei. Die Erde kann gegen den Himmel nicht pochen. Es kann nicht heißer als kochen. Der Sack hängt am Bändel. Rast Gibt Mast. Es wäre gut Teufel nach ihm malen. Der Wirt schiert den Wirt nicht. Wiedervergelten ist auch nicht verboten. Der Mann kann nicht so viel zum Tor hereinbringen als die Frau zum Hinterpförtchen heraustragen. Überladener Wagen bricht leicht. Ich bin gern ein Narr, aber der Narren Narr mag ich nicht sein. Man streitet mehr um Schalen, Hülsen und Kleien als um Kern und Frucht. .

Besser ein fauler Dieb denn ein fauler Knecht.

14 Agosto 2010 da tonja

Besser ein fauler Dieb denn ein fauler Knecht. Das Glück ist ein Heuschober: rupfe davon, so hast du. Wenn ein Giehnlöffel gähnt, so gähnt auch der andere. Alter Freunde, alten Weins und alter Schwerter soll man sich trösten. Augenschein ist aller Welt Zeugnis. Liebe erfüllt die Welt und mehrt den Himmel. Wo geschellt wird, sind Glocken. Es ist bald um einen Menschen geschehen, und kostet so viel, zu erziehen. Gute Leute sind nicht Nachbarn. Was dreie wissen, erfahren bald dreißig. Eine Krähe hackt der andern kein Aug aus. Es hilft kein Bad am Raben. Das Tischrecht heißt: Nimm für gut, Wie man dir tut. Wenn alle Träume wahr wären, bliebe keine Nonne fromm. Wer keine Hemden machen kann, muß die alten flicken. An einem nassen Sack kann man sich nicht trocknen. Durch Tiefen zu fahren, muß der Knecht voran. Wölfe tragen auch die weisen Hündlein ins Holz. Soldatentod Ist besser als Bettelbrot. Der Rank Überwindet den Klang. Selbst eingebrockt, selbst ausgegessen. Wer tot ist, kommt nicht wieder. Man muß oft die Jagd abblasen, ob man gleich nichts gefangen hat. Auf einen Eselskopf sind Laugen umsonst. Biber und Otter haben keine Hege. Die Zeugen, denen man das Recht in die Hand legt, reden am besten. Trink und iß, Gottes nicht vergiß, Beter en Aap As en Schaap. Die Liebe geht unter sich, nicht über sich. Nach Dreikönigen wachsen die Tage um einen Hahnenschritt. Erfahrung ist ein langer Weg. Wer mit dem Munde schmandt (Schmand macht), muß mit der Nase buttern. Haushalt hat ein groß Maul. Es ist bei ihm verschlossen Wie Wasser in ein Sieb gegossen. Im Sterben sind wir alle Meister und alle Lehrjungen. Wer leuchtete, eh du warst? Heiraten ist kein Bauerndienst. Wenn eine Jungfrau reif ist, so hätte sie gern einen Mann. Der Sporn lehrt das Roß traben. Wie einer handelt, so sagt man’s ihm nach. Wer sein Weib schlägt, jagt einen Teufel hinaus und zehn hinein. Wenn Lieber kommt, muß Leider weichen. Zorn altert langsam. Was ein Pfaff gebissen, wird nimmer gesund. Zeit stillt den Zorn. Siegen Kommt nicht von Liegen. ..

Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen,

8 Agosto 2010 da tonja

Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen, so sucht jedermann den Bettelmantel hervor. Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen. Wenn man Nußbäume und Weiber nicht schwingt, so tragen sie keine Frucht. Wer nicht wirbt, Der verdirbt. Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe. Landeskinder soll man vor andern befördern. Jeder hält sein Kupfer für Gold. Versprechen ist herrisch, halten bäurisch. Die sich aufs Küssen legt, legt sich auch wohl aufs Kissen. Es gilt Schnaufen und Bartputzen. Alles zur Morgensuppe verschlungen ist ein böser Imbiß. Halb ist oft mehr denn gar. Man kann des Guten nicht zuviel tun, sagte jene Frau, da ertränkte sie sich im Weihkessel. Das Auge ist des Herzens Zeuge. Der Baum trägt sich selbst keine Äpfel. Schlimme Weiber, aus denen man nicht kommen kann. Auf alten Mann bauen ist mißlich. Mit Wasser und Brot Kommt man durch alle Not. Wenn der Dieb sich nähren (retten) möchte, käm’ er nicht an den Galgen. Harren, sehn und schweigen verhütet manchen Krieg. Viel Geschrei und wenig Wolle. Wer gibt, was er hat, ist wert, daß er lebt. Alte Kirchen haben gut Geläute. Wo sich zwei zanken, gewinnt der dritte. Der eine gibt mir Geld, der andre bezahlt mich. Richtig Mit Leipzig. Er ziert die Gesellschaft wie der Bock den Marstall. Gesetze macht man nicht wie Karnickel. Unschuld verloren, alles verloren. Man muß das Pferd nicht auf den Esel setzen. Wo drei sind, muß einer den Narren abgeben. Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil.

Man sagt wohl von vielem Trinken, aber nicht

5 Agosto 2010 da tonja

Man sagt wohl von vielem Trinken, aber nicht von großem Durst. Die Kuh muß mit dem Kalbe gehen. Böser Nachbar, ewiger Krieg. Lumpenreben geben den besten Wein. Schuld läßt sich nicht auf Schuld weisen. Mit einem bösen Weibe finge man den Teufel im freien Feld. Unter Blinden kann auch der Bucklige König sein. Lotterielose sind Eingangszettel ins Armenhaus. Jo driv de Müüs op’n Pinn onn lihr die Goise pissen. Ein Schelm gibt mehr, als er hat. Wer nicht wirbt, Der verdirbt. Nicht alle Steine sind ohne Wert. Hast du Geld, so spiel, Hast du keins, so stiehl. Wenn die Reichen bauen, haben die Armen zu tun. Fremder Rat ist Gottes Stimme. Darf doch die Katze den Kaiser ansehen. Geld ist der Mann, Der’s kann. In andrer Leute Küchen ist gut kochen lernen. Hans Schenk hat Gnade zu Hofe. Was dich nicht brennt, blase nicht. Mühl ohne Gang, Glock ohne Klang, Hand ohne Gaben, Schul ohne Knaben Will niemand haben. Sch-, sagte Cicero und verschwand im Nebel. Wer beginnt mit Lügen, Endet mit Betrügen. Ein Vogel den andern ißt, Ein Tier das andre frißt, Ein Fisch den andern schlindet, Ein Mensch den andern schindet. Der eine hat die Mühe, Der andre hat die Brühe. Es ist kein Gesetz, es hat ein Loch, wer’s finden kann. Er red’t von Herrn Tillmanns Kappe. Was Fliegen lockt, das lockt auch Freunde. Heut soll dem Morgen Nichts borgen. Große Herren, große Sorgen. Wo die Frau im Hause regiert, ist der Teufel Hausknecht. In bösen Räten ist das Weib des Mannes Männin. Eine Schwalbe macht keinen Sommer (Flug). Jeder spricht am liebsten von seiner Kunst. Scham Ist armen Leuten gram. Wo man den Pumpernickel in der Kirche singt, muß man mitsingen. Trink und iß, Gottes nicht vergiß. Dem Dreisten und dem Schalk gib gleiches Stück. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe. Viel Runzeln, wenig Jahre.

Guter Same geht bald auf. Mit Abteilung der

5 Agosto 2010 da tonja

Guter Same geht bald auf. Mit Abteilung der Güter Zertrennen sich auch die Gemüter. Geld macht nicht reich, Es sei denn reich Das Herz zugleich. Ein Topf hat den andern zerbrochen. Tragt her, Mehr her, Gebt mir, Mangelt ihr: So läuten der Bettler Glocken. Wo es mich juckt, da darf ich nicht krauen. Was von Huren geboren, Ist zu huren erkoren. Gott hängt jedem ein Kläpperlein an. Reden und Halten ist zweierlei. Was hilft ein goldner Ring - in der Nase? Zu Hofe dienen alle der Suppen, nicht der Herrn wegen. Die Katze fängt die Mäuse nicht in Handschuhen. Lehr du mich Karpfen kennen! mein Vater war ein Fischer. Von Dornen kann man keine Trauben lesen. Hohn für Lohn, Stank für Dank. Teuer einkaufen, wenn’s wohlfeil, und wohlfeil verkaufen, wenn’s teuer ist, macht mit Ehren reich. Ein Schaf ist wohl fromm, es grast aber genau. Dem fliehenden Feinde baue goldne Brücken. Wer weicht, kann ein andermal schlagen. Fürchte, die dich fürchten. An andrer Leute Kindern und fremden Hunden hat man das Brot verloren. /

Süß ohne Reu Wird alle Tage neu. Die

1 Agosto 2010 da tonja

Süß ohne Reu Wird alle Tage neu. Die Hintertür laß offen stehn Und den Doktor seiner Wege gehn. Er traf den Hirsch - mit einer Kugel in die hintere Klau und durch beide Ohren hinaus. Wenn die Keuschheit zum Tanz kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen. Nicht alle Kugeln treffen. Mancher Amtmann gibt seinem Herrn einen Nutzen vor, da sieben Schäden hinter sind. Die Natur weiß ihre Ware wohl zu verkaufen. Alte Vögel sind schwer rupfen. Guter Mut ist halber Leib: Hüte dich und nimm kein Weib. Wenn man den Hund schlagen will, so hat er Leder gefressen. Es ist ein Ding, wie man es achtet. Das Kraut kenn ich, sagte der Teufel, da setzte er sich in die Brennesseln. Was einer angefangen oder zugeschnitten, soll ein anderer nicht ausmachen. Ein häßliches Weib ist ein guter Zaun um den Garten. Wenn’s nicht wahr wär’, Käm’s nicht gedruckt her. Komm her und tu mir nichts. Der Raben Bad und der Huren Beichte sind unnütz. Zur Weisheit gehört mehr denn ein roter Hut. Viel Handwerke verderben den Meister. Am Ende soll man ein Ding loben. Wenn die Kirche voll ist, singt der Pfaff, was er kann. Gemeines Gut geht zumeist verloren. Mit vielem geudet man, mit wenigem spart man. Lustig! über hundert Jahre sind die Heiden hier! Art läßt nicht von Art, Der Bock nicht seinen Bart, Das Speck nicht von der Schwart. Du kommst hintennach wie die alte Fastnacht. Kraue die Sau, bis sie liegt, dann gib ihr den Stich. Schenken heißt angeln. Das Alter ist eine Krankheit, daran man sterben muß. Gib dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist. Kinder und Bienenstöcke nehmen bald ab, bald zu. Schweig, Maul, ich geb dir ein Wecklein. Handel Hat Wandel. Gift wirkt nicht in Gift. Guter Wille geht vor Gold. Zwei um ein ist fadenrecht. Christen sind dünn gesät. .