10 Marzo 2010 da tonja
Des Menschen Leben hängt an einem Zwirnsfaden. Kein Kleid steht einer Frau besser als Schweigen. Es ist nicht der Gänse wegen. Vertun ist leichter als gewinnen. Wer zu spät kommt, wird übel logiert. Unglück macht Unglauben. So manches Wort, so manche Antwort. Hurenlieb so lange währt, Als das Feuer auf dem Herd. Wer sich zu Räudigen hält, wird selber krätzig. Wer Honig lecken will, muß der Bienen Stachel nicht scheuen. Der Teufel ist gut laden, aber schwer loswerden. Heut ein Schuldner, morgen ein Zahler. Wenn man einen Bauern bittet, so schwellen ihm die Stiefel. Er hat Schwalben unterm Hute, daß er nicht grüßen darf. Priester und Schafe haben goldnen Fuß. Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei. Rücke nicht, wenn du wohl sitzest. Was dreie wissen, erfahren bald dreißig. Kehr erst vor deiner Tür, dann hilf dem Nachbarn. Recht findet sich. Für Gerechte gibt es keine Gesetze. Die Größe tut’s nicht, sonst überliefe die Kuh den Hasen. Töchter sind leicht zu erziehen, aber schwer zu verheiraten. Die Immen können das Fluchen nicht leiden. Liebe ist der größte Reichtum. Geige den Leuten, wie du willst, du geigst selten allen recht. Je später der Abend, je schöner die Leute. Ein Zager legt nimmermehr Ehr ein. Von gewanderten Jungfern hält man nicht viel. Es sind viel reiche Bettler auf Erden. Fangvielan richt wenig aus. Aus gescheiten Kindern werden Gecken. Langsam, aber sicher. Die lange Haar am Hals hat, bekommt einen reichen Mann. Es ist ein Kraut, heißt mulier, Davor hüt dich semper. Man kauft den Wein nicht nach der Gestalt des Fasses. Vor Schande war nie beßre List, Als wer der Zunge Meister ist. Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel. Köpfe wollen wir, Köpfe. Es beißt kein Brack eine Bräckin. Böse Kinder machen den Vater fromm. Die Sünde geht süß ein, aber bitter wieder aus. Ein Freund in der Not ist ein Freund in der Tat. Gut Pferd, das nie stolpert, Gut Weib, das nie holpert. Spöttertor steht jedem offen. Der lange Spieß gilt nicht. Scham hindert Schande. Was zuerst in einen neuen Hafen kommt, darnach schmeckt er allweg. Schön und züchtig sein Trifft selten ein. Von Singen und Sagen Läßt sich nichts zu Tische tragen. Wer meinet, daß er weise sei, Dem wohnt ein Esel nahe bei. Jeder meint, er habe das größte Kreuz. Von großen Blöcken haut man große Späne. Des Menschen Freien Sein Verderben oder Gedeihen. Klang Gab Rang. /
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9 Marzo 2010 da tonja
Wer ehrlich ist, braucht nicht viel Heimlichkeit. Krankheit kommt libratim Und geht hinweg unciatim. Besser totgefressen als totgefochten. Verbirgt ein Narr sich hinter der Tür, Er steckt die Ohren doch herfür. Muß es sein, So schick dich drein. Ohne Mühe bringt man es in keiner Sache weit. Schlimm sucht Schlemm. Die Kuh stößt den Kübel um. Die Weinreden haben ihren Wert nur beim Wein. Mit Wasser und Brot Kommt man durch alle Not. Niemand will gerne der Katze die Schelle anhenken. Wenn’s regnet und die Sonne scheint, so schlägt der Teufel seine Großmutter: er lacht und sie weint. Sprich, was wahr ist, Trink, was klar ist, Iß, was gar ist. Ein gut Alter ist besser denn eine böse Jugend. Die Natur ist mit wenigem zufrieden. Alter Schaden blutet leicht. Gut Recht bedarf oft guter Hülfe. Die Schwaben werden vor dem vierzigsten Jahre nicht gescheit. Arme mag man haben, Bettler nicht. Billigkeit muß das Recht meistern. Junger Dieb, alter Galgenschwengel. Fenster brechen alle von selbst. Was von Herzen kommt, glaubt das Herz. Man muß mit fremden Sachen behutsamer umgehen als mit seinen eigenen. Der Mühe Gibt Gott Schaf und Kühe. Wenn Gott ein Land strafen will, so nimmt er den Herren die Weisheit. Wenn einer verderben soll, so muß alles dazu helfen. .
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9 Marzo 2010 da tonja
Wohlgetan Ist viel getan. Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Komm her und tu mir nichts. Drei Dinge leiden keinen Genossen: Regiment, Liebe, Geheimnis. Man soll es bei den alten Löchern lassen. Glück macht Freunde, Unglück prüft sie. Sei nicht eigensinnig wie Hans, der sollte an den Galgen und wollte nicht. Je näher dem Brunnen, je frischer das Wasser. Dem Zornigen soll man das Schwert nehmen. Es ist kein Baum so glatt, er hat einen Ast. Wie Haus so Gast, wie Gast so Kost. Wenn der Guckuck Eier legt, so muß ein fremdes Nest herhalten. Es ist gut genug, bis es besser wird. Wenn das Aug nicht sehen will, So helfen weder Licht noch Brill. Vereinte Macht bricht Burg und Strom. Redlichkeit lobt jedermann, Jedoch läßt man sie betteln gahn. Lieber die Motten in den Kleidern als die Ehre in Schuldscheinen. Mit den Narren baut man den Weg. Krankheit kommt libratim Und geht hinweg unciatim. Wer einen Eid bricht, lästert Gott. Wenn das Dorf brennt, so steht des Pfaffen Haus in Rauch. Eigene F- riechen wohl. Jäger, Fischer und Hahnreie müssen viel Geduld haben. Auf Allzuviel und Zwerge Stirbt weder Leh’n noch Erbe. Wie einer handelt, so sagt man ihm nach. Brauche, was du willst, und gewarte, was Gott will. Der Unschuldige muß viel leiden. Rot Haar ist entweder gar fromm oder gar bös. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Unglück ist leichter zu tragen als Wohltat. Tiere sind auch unseres Herrgotts Kostgänger. Das ist gehüpft wie gesprungen. Vom Hörensagen leugt man viel. SpeyrerWind, Heidelberger Kind und Hessenblut Tun selten gut. Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein Geld haben. Gewalt geht vor Recht (Das klagt manch armer Knecht). Wer seine Frau lobt und sein Kompost, der wär’ sie beide gerne los. Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen. Ein Ding freundlich auslegen ist eines frommen Gemüts. Was man genug hat, dessen wird man satt. Nach der Violine läßt sich gut tanzen, sagte der Bauer, da kriegt’ er einen Schinken. Der Hahn kann nicht so viel zusammentragen, als die Henne verscharren mag. Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er. Drei Dinge sind nicht zu ermüden: ein Knab auf der Gassen, ein Mädchen beim Tanz, ein Pfaff im Opfer. Zu den erschlagenen Franken gehört eine große Hölle. Lügen zerschmelzen wie Schnee. Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen. Sieh ihm auf die Hände, du brauchst ihm auf die Füße nicht zu sehen. Nimmt der Wein den Kopf dir ein, Sind auch die Füße nicht mehr dein. Zu einem lebendigen Menschen muß man sich Gutes und Böses versehen. Dankbar sein Bricht kein Bein. Stehende Wasser werden endlich faul und stinkend. Die Katze frißt gern Fische, sie will aber nicht ins Wasser. Der Kranke spart nichts als die Schuhe. Der Wetzstein schärft die Messer und bleibt selber stumpf. -
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7 Marzo 2010 da tonja
Man soll das Kind nicht mit dem Bade verschütten. Hast hat nicht Sput. Träume sind Fäume. Es ist kein Narr, der einem eine Narrheit zumutet: es ist ein Narr, der es tut. Mit Zeit und Weile kommt man nach Rom. Seine Butter muß immer oben schwimmen. Eintracht trägt ein. Der Mausdreck will allzeit unter den Pfeffer. Leb wie vor Zeiten, red wie jetzt. Sterben ist auch eine Kunst. Allzuklug ist dumm. Ich achte der Possen nicht, sagte jener Bischof, als er einen Spruch aus der Bibel hörte. Braunschweig, wärst du wasserreich, Käm’ nicht leicht ein Land dir gleich. Vorteil schlägt die Leute. Alter wünscht jedermann, und so es kommt, haßt man’s. Sieben Gäste, gute Zahl, Neune halten böses Mahl. Schelten ist erlogen. Kleiner Regen Macht großen Wind legen. Viel Reiser machen einen Besen. Reichtum stiftet Torheit. Das sind Sägen, die schneiden kein Holz. Man muß mit einem Löffel nicht zwei Suppen zugleich verkosten. Es kommt alles in einen Magen. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser. Fahr nur her, ich bin schon da. Spöttertor steht jedem offen. Gold auf den Hosen und keins darin, ist Hof-Art. Wer stößig ist, dem sagt man Bock. Reue ist ein hinkender Bote, sie kommt langsam, aber gewiß. Bauchknecht Ist ein groß Geschlecht. Ein Geiger zerreißt viel Saiten, eh er Meister ist. Die Katze hat bald vergessen, daß sie das Licht halten muß. Ich kann mit dem Daumen nicht mehr so recht nachkommen. Menschen und Wind Ändern geschwind. Es wird kein Zager ein Kaufherr. Der Vormund nimmt oft so viel, daß dem Nachmund nichts übrigbleibt. ..
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5 Marzo 2010 da tonja
Vornehme Frauen gebären in drei Monaten. Weiber, Wein und Würfelspiel Verderben manchen, wer’s merken will. Lobe die See und bleib auf dem Lande. Er ist von dem Adel, der die Nas am Ärmel wischt. Wollust Bringt Unlust. Der Arme muß in den Sack. Lebe, wie du Ernte hast. Aus nichts wird nichts, von nichts kommt nichts. Es wird kein Zager ein Kaufherr. Schönheit kann man nicht essen. Durst ist der beste Kellner. Der Teufel ist schwärzer, als man ihn malt. Was artig ist, ist klein. Gemalte Blumen riechen nicht. Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht. Lange leben, Lang im Unglück schweben. Der Heiligen Gut hat der Wehre nicht. Wer A sagt, muß auch B sagen. Bei Weibern ist des Schwatzens hohe Schule. Es wird schrecklich über Ägypten regnen. Wer viel ins Bad geht, der wird viel gewaschen. Neid kriecht nicht in leere Scheunen. Wie der Hirsch in die Brunst tritt, so tritt er auch wieder heraus. Im siebenten Grade endet die Sippe. Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen. Der Abwesende muß Haar lassen. Es ist keine Suppe so teuer, als die man umsonst ißt. Die Katze will auch Bratwürste. Eh einer über den Rhein schwimmt, ertrinken zehne. Eine Krähe sitzt gern bei der andern. Tu, wie du kannst. Von einer Wurst kommt ein ganz Haus voll Rauch. Bist du nicht hübsch, so tu hübsch. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Wer Gäste lädt, gehe vorher hübsch auf den Fleischmarkt. Tannast, Die Züricher fliehen fast. Ein alter Kapaun ist gut bei den Küchlein. Viel Hände machen kurze Arbeit, aber der Teufel fährt in die Schüssel. Grüne Weihnachten, weiße Ostern. Die Frommen siegen Im Erliegen. Nur stet! es treibt uns ja niemand. Wild in der Jugend Bringt im Alter Tugend. Übermut Tut selten gut. Es ist kein Mensch, er hat einen Wandel, hat er sie nicht alle vier. Schweigendem Mund ist nicht zu helfen. Der erste in der Schüssel, der letzte heraus. Viele Erben machen schmale Teile. Man vergißt nichts so bald als Wohltaten. Gutlos ist besser denn ehrlos. Geschenke Bringen Ränke. Ein Jahr böse, hundert Jahr böse. Es sind nicht Freunde, die ferne sind. Frommer Mann Hilft, wo er kann. Dem Unglück kann man nicht entlaufen. Was helfen die Vorteile, wenn man sie nicht braucht? Viel rutschen macht dünne Hose* * Drei S gehören Gott dem Herrn zu: Sorgen, Segen und Seligmachen. Die Holsten verteidigen ihr Recht mit dem Schwert. Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, daß er nicht eine Zeche sollte borgen können. Der wahre Bettler ist der wahre König. /
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18 Febbraio 2010 da tonja
Zu Rom ist keine größere Sünde denn kein Geld haben. Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil. Ein Mantel und ein Haus decken viel Schande. Höre viel und rede wenig. Wer fromm gelebt, hat lange gelebt. Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich. Die Zuschauer sind oft ärger als der Tänzer. Reichtum vergeht, Kunst besteht. Ohne Umkehren ist kein Rechtlaufen. Der Alchemie ist niemand wert. Das Beste gehört in den Pfaffen. Kurzweil will verstanden sein. Den Baum erkennt man an den Früchten. Kurze Worte haben Ende. Gedanken sind zollfrei, aber nicht höllenfrei. Alles versoffen bis ans End, Macht ein richtig Testament. In Rom kann man mit einer Zipfelmütze bis an die Hölle graben. Brunst, Flut und Weibertücke Gehn über alle Stücke. Er ißt keine Schuhnägel. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen. Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit. Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus. Kalbfleisch hängt man nicht in den Rauch. Übler Pförtner, der alles einläßt. Der Zorn wirft blinde Jungen wie die Hündin. Zweimal darf man wohl ausbleiben. Gebrauch tut mehr Als Meisterlehr. Junger Engel, alter Teufel. Er sieht die Stadt vor Häusern nicht. Alten Schmutz muß man nicht aufrühren. An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen. Man soll sich nicht ausziehen, eh man schlafen geht. Ein Traum ist ein Trug, aber was man ins Bette macht, das findet man wieder. Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode. Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn. Der eine hat die Mühe, Der andre hat die Brühe. Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz. Speck und Schwart Von einer Art. Wer nichts will wagen, Bekommt nicht Pferd noch Wagen. Lieber henken Als ertränken. Fug Bricht und macht den Krug. Erhalten ist so löblich als erwerben. Wer kein Glück hat, dem verbrennt das Brot im Ofen. Der Hahn schließt die Augen, eh er kräht - weil er’s auswendig kann. Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen. Ehre vor der Welt ist Schaden im Beutel. Es wird keiner klug als mit seinem Schaden. Der letzte macht die Tür zu. Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen. Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch. Zeit hat Ehre, sprach die Magd, als sie zur Mettezeit vom Tanz nach Hause ging. Wäre Naumburg mein, wollt ich’s in Jena verzehren. …
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14 Febbraio 2010 da tonja
Mit gleicher Elle wird dir gemessen. Den Baum, darunter man schauern will, soll man ehren. Übung macht den Meister. Wer ertappt wird, muß das Bad austragen. Sehr ungleich geht’s auf Erden zu, Ich heut, der gestern, morgen du. Kastrat ist ein Kammerherr, dem man beide Knöpfe abgeschnitten und nur den Schlüssel gelassen hat. Die Immen können das Fluchen nicht leiden. Auf dem Weg, den viele gehn, wächst kein Gras. Sch- macht Hunger. Die Haut ist kein Narr: wenn sie alt wird, so rümpft sie sich (runzelt sie). Manche ist Jungfrau und im Herzen Weib. Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber. Argwohn ist des Teufels Hure. Gebrauchte Rut Wirft Gott in die Glut. Mannes Mutter, Teufels Unterfutter. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie. Steht das Kind wohl, so ist jede Hebamme gut. Lustig in Ehren Darf niemand wehren. Wollust hat keine Ohren. Guck in dein eigen Häfelein. Er schindet die Laus des Balges wegen. Ist der Januar nicht naß, Füllt sich des Winzers Faß. Unkraut vergeht nicht. Versatz verjährt nicht. Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen. Unglück hat breite Füße. Hüte dich vor dem Schleicher, der Rauscher tut dir nichts. Wer schlägt, der bricht. Lieb empfindet keine Arbeit. Morgenrot Mit Regen droht. Dem Schuldigen klopft das Herz. Er hat wohl was, wenn der arme Kaiser nur was hätte. Wie viel Knechte, so viel Feinde. Wer sich des Bettels nicht schämt, nährt sich reichlich. Kirchengut hat eiserne Zähne. Argwohn sieht einen weißen Hund für einen Müllersknecht an. Wenn man selbst geht, betrügt einen der Bote nicht. Achte keinen Ort ohne ein Ohr. Er brockt mehr ein, als zehn ausessen können. Leben ist eine Kunst, Sterben ist auch eine Kunst. Unverhofft Kommt oft. Wer alle Dinge wüßte, würde bald reich. Christentum vererbt sich nicht. Säckel und Stift müssen beisammen sein. Kein Kram ist so gut, man find’t auch böse Ware drin. Wenn der Besen verbraucht ist, so muß er in den Ofen. Fröhliche Armut Ist Reichtum ohne Gut. Herren wollen Vorteil haben. So du das Essen mitbringst, brauchst du nur den Wein zu bezahlen. Er muß Lehrgeld geben, sagen die Spieler. Wer des Bösen schont, schadet den Frommen. Wer ein Gesetz gibt, muß darüber wachen. Große Kirchen, kleine Heilige. Wer allzeit säuft und allzeit schlemmt, Behält zuletzt kein ganzes Hemd. An Lügen gewinnt man nicht, denn daß man ihm nächstens desto weniger glaubt. Alte Kirchen haben dunkle Fenster. Fromme Leute lobt jedermann und läßt sie betteln. Versengte Katzen leben lange. In viel Worten ist viel Sünde. Der Amboß ist des Lärms gewohnt. _
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13 Febbraio 2010 da tonja
Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig. Bereitet man den Hühnern nicht beizeiten ein Bett, so legen sie in die Nesseln. Leeres Faß Macht nicht naß. Die Notschlang ist über alles Geschütz. Ich kann schwarz und weiß wohl unterscheiden. Der Teufel mag Herrgott sein, rief der Bauer, der Christum spielte, und warf das Kreuz hinweg. Mit gelehrten Worten überredet man Bauern. Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte. Man muß die Gelegenheit am Stirnhaar fassen. Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf. Nimmt Gewohnheit überhand, Kommt sie über all das Land. Einbildung vor der Zeit Hindert Geschicklichkeit. Borchhard ist Lehnhards Knecht. In Hoffnung schweben Macht süßes Leben. Gelegenheit macht Diebe. Die Vögel, die zu früh singen, holt am Abend die Katze. Was man nicht kann ändern, Das muß man lassen schlendern. Geduld ist das beste Pflaster für alle Schwären. Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, Der frage nicht nachher, was drin gewesen ist. Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen. Man singt auch nicht alle Liedchen aus. …
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13 Febbraio 2010 da tonja
Bist du ein Narr, so laß dir eine Kappe machen. Nichts ist ungesunder als krank sein. Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer. Erst wäg’s, dann wag’s. Solcher Ehmann ist der best, Der ’s Herz bei der Frauen läßt. Wenn nicht viel im Faß ist, kann man nicht viel daraus zapfen. Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen. Herz, wo Geld. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen. Ein Sack voll Flöhe ist leichter zu hüten als ein Weib. Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts. Hechtenzünglein, Barbenmäulein Bringen den Reiter um sein Gäulein. Die sich oft der Ehre wehren, Wollen sich der Ehre näh’ren. Es muß ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frißt. Hin ist hin, da leiht kein Jude mehr drauf. Beim Trunk lernt man seine Leute kennen. Neue Herren machen neue Wetten. Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden. Es is beter, bi ‘n oolen Mann to schulen As bi en jungen to huulen. Einem wie dem andern, so geschieht keinem Unrecht. Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Anderer Fehler sind gute Lehrer. Ein Nagel erhält ein Eisen, das Eisen ein Roß, das Roß den Mann, der Mann eine Burg und die Burg das ganze Land. Ein guter Gaul zieht dreimal. Geld macht den Markt. Alles mit Maß, sagte der Bauer, da trank er eine Maß Branntwein. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht. Willst du ‘nen Schalk fangen, so stell ‘nen Schalk in die Lücken. Altklug Nie Frucht trug. Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern. Wer mit Huren zu Acker fährt, der eggt mit Buben zu. Was bald wird, vergeht auch bald wieder. Unverschämt läßt nicht gut, nährt aber gut. Die künftigen Herren machen die vorigen fromm. Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage. Vogelfreier Wicht Bedarf des Galgens nicht. Mutter dich, liebes Kind, und nimm des Vaters Weis an. Er hat’s faustdick hinter den Ohren. Hilf beizeit, Eh es kommt weit. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend. Wer’s Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn. Viel Spreu, wenig Korn. Wenn Gott das Gedeihen nicht gibt, so hilft unser Pflanzen und Wässern nicht. Wie der Käufer, so gilt die Ware. Der Wagen muß gehn, wie ihn die Pferde führen. Küsse mich auf die lateinische Kunst! Fleiß ist des Glückes Vater. Es kommt alles aufs Höchste, sagt der Bettler, wenn ihm die Läuse am Hut herumkriechen. Cis Rhenum schiede den Krieg. Lehren Bringt Ehren. Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter. Köstliche Mahle heißen Giselmahle. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt. -
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4 Febbraio 2010 da tonja
Man kocht noch am Brei. Der Weg zum Himmel geht durch Kreuzdorn. Klag niemand dein Leid, So wird es nicht breit. Es stinkt in der Fechtschule. Wollt ihr einen Narren haben, so laßt ihn euch von Eisen machen. Ein Narr macht eine Tür auf, die er nicht wieder zumachen kann. Nimmt man zuviel unter den Arm, so läßt man eins fallen. Wo es genau ist, da muß man’s genau nehmen. Durch Schaden wird man klug. Tor, Laß dir machen ein Ohr. Besser ein reicher Bauer denn ein armer Edelmann. Ein tröstliches Wort ist Arznei dem Trauernden. [* fehlt bei Simrock.] Mein Pfennig ist deines Pfennigs Bruder. Je besser Spiel, je ärger Schalk. Bekennen bricht den Hals. So kauft man’s in der Apotheke. Schick dich in die Welt. Wenn eine Jungfer fällt, so fällt sie auf den Rücken. Wenn gekochter Fisch ins dritte Wasser kommt, wird er ungesund. Je povrer der Pracher, je fetter die Laus. Wen’s juckt, der kratze sich. Stiefmutter, Stiefätti Mett daß der Tüfel hätti. Ein Topf hat den andern zerbrochen. Trunken klug, nüchtern närrisch. Pflanze mich für zwei, So trag ich dir für drei. Übermach es nicht. Die größte Eintracht wächst nicht eben, wo jeder will, was der andre. Ein Quentchen Mutterwitz ist besser als ein Zentner Schulwitz. Die Tochter frißt die Mutter. Städte und Lande werden nie so sehr verwüstet, als wenn man fremde Leute in den Rat nimmt. Jeder Degen hat seine Scheide, aber nicht jede Scheid ihren Degen. Es kommt kein Unglück allein. Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am weichsten sind. Allzugut ist Andermanns Narr. Besser ein halbes Ei als gar keins. Zimmerleut und Maurer Sind die ärgsten Laurer: Mit Essen, Trinken und sich Besinnen Geht der halbe Tag von hinnen. Schönheit ist kein Erbgut. Es führt mehr denn ein Weg ins Holz. Alte Huren sind der Buhler beste Boten. Wir müssen eben nicht ins Zurzacher Schiff. Anweisung ist keine Zahlung. Betrug währt nicht länger als der Soldaten Hoffart und der Witwen Andacht. Schlechte Ware wird jedem angetragen. Küsters Kuh darf auf dem Kirchhof grasen. Der einen beleidigt, dräut vielen. Kehr erst vor deiner Tür, dann hilf dem Nachbarn. Nicht jede Nase riecht den Braten. Dem Zuschauer ist keine Arbeit zuviel, kein Spiel zu hoch. …
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